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Ubuntu eine Alternative?

 
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Elektron



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1049

BeitragVerfasst am: Do 19.Feb 2009 14:46:52    Titel: Ubuntu eine Alternative? Bauteile finden Antworten mit Zitat

Da ich nun seit einiger Zeit auf Ubuntu umgestiegen bin (und ich bin begeistert um wieviel schneller und zuverlässiger Linux ist, keine Kompatibilitätsprobleme bei einem brandneuen Toshiba Notebook, schönes Design), möchte ich aus Überzeugung mal aufzeigen, ob Linux nun wirklich nur etwas für Freaks ist, oder tatsächlich eine Alternative.

Punkt 1: Linux ist schwierig zu installieren, oft nicht hardwarekompatibel


Mit diesen Problemen hat man kräftig aufgeräumt. Man darf keinesfalls Ansprüche daran stellen, dass Linux immerzu und auf jedem Rechner ohne Kompatibilitätsprobleme läuft. Trotzdem wird hart daran gearbeitet, eine möglichst breite Palette an Hardware zu unterstützen. Es wäre viel schöner, wenn man Linux parallel zum bestehenden Windows-System zum Laufen kriegt, nur um zu testen ob es auch wirklich klappt. Doch ist das für den Laien nicht zu kompliziert? Die Antwort ist "Wubi". Wubi installiert vollautomatisch die gewünschte Linux-Distribution (voreingestellt: Ubuntu) neben dem bestehenden Betriebssystem, sowie einen Bootmanager. Man kann dann beim Systemstart auswählen, ob man Windows oder Ubuntu starten will. Gibt es Probleme, ist Ubuntu mit einem Doppelklick wieder Vergangenheit. Hier ist der Installer:

http://wubi-installer.org/


Punkt 2: Na gut, aber was ist jetzt mit meinen geliebten Windowsprogrammen?


Ein sehr starkes Argument ist Wine. Dies ist eine Art "Windows-Emulator" (obwohl an sich kein Emulator, bitte nicht meckern, es soll verständlich bleiben Surprised) ). Fairerweise muss gesagt werden: Neben kommerziellen Varianten ist Wine nicht auf maximale Leistung ausgelegt. Dafür ist es kostenlos und ich bekam bis jetzt jedes erdenkliche Windows-Programm zum Laufen, und das mit gleicher Geschwindigkeit wie unter Windws selbst. Sei es SwitcherCAD, GuitarPro, Microsoft Office, ja ich hab sogar Counter-Strike mit Direct3D-unterstützung gespielt.

Und trotzdem kann ich aus einem ganzen Katalog auch wissenschaftlicher Software zurückgreifen, welche kostenlos und gut sortiert ist. Da sind Schaltungssimulatoren, Mathematikprogramme, Zeichenprogramme, Videobearbeitungsprogramme, natürlich auch Sun's OpenOffice usw.


Punkt 3: Leistung zu welchem Preis?


Das Ganze ist kostenlos und der Preis steht im Nenner.. Surprised)


Punkt 4: Darf ich das als Arbeitstier einsetzen und damit Geld verdienen?


Ja.


Punkt 5: Und was ist mit dem Risiko, falls mal etwas nicht funktionieren sollte?


Eins vorweg: Ich hatte noch keine Probleme, und wenn ich den Aussagen meiner Kommilitonen glauben darf ist Linux sehr zuverlässig, sofern man (bildlich gesprochen) nicht mit der Axt auf die Festplatte einschlägt.

Eine Garantie gibt es nicht. Es gibt jedoch auch Firmen, die das Produkt "Support + Garantie" als eine Art Zusatzpaket verkaufen. Das ist durchaus erlaubt und ist sicherlich eine Alternative, wenn mehr an dem Projekt hängt. Für Menschen, die sich das nicht leisten können (u.a. ich als Student) gibt es viele Foren und hilfsbereite User.



Wenn noch Fragen offen sind, bitte stellen, auch gerne Detailfragen, ich teste auch gerne Programm aus.

Übrigens: An der Uni im Fachbereich Kunst steht eine ganze Menge brandneue Apple-Hardware. Das zusammen mit der Erlaubnis auch nach meinem Studium Fundamentale dort arbeiten zu dürfen ermöglicht es mir dann auch mal das ein oder andere Programm für einen Mac der neuesten Generation auf Herz und Nieren zu testen. Die Möglichkeit hatte ich vorher nicht. Ich muss zugeben, schlecht sind die Dinger nicht, aber warum ist der "Schließen"-Button links, wenn ich Rechtshänder bin Razz ? Noch sammele ich erstmal und werde mich ein wenig an einen Mac gewöhnen, damit das Ergebnis möglichst unbefangen von irgendwelchen Kleinigkeiten bleibt, die mit der Gewöhnung an die Bedienung zu tun haben.


Zuletzt bearbeitet von Elektron am Do 19.Feb 2009 15:29:56, insgesamt einmal bearbeitet
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gerold



Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 927
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)

BeitragVerfasst am: Do 19.Feb 2009 15:23:13    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Hallo Elektron!

Ich kann keine Zeile deines Beitrages lesen, ohne horizontal hin und her scrollen zu müssen. Bitte füge ein kleineres Bild ein -- oder lagere es bitte aus.

mfg
Gerold
Smile

_________________
http://halvar.at | http://sw3.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
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Elektron



Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 1049

BeitragVerfasst am: Do 19.Feb 2009 15:30:27    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Oh entschuldige, ich werde es jetzt auslagern! Danke für den Hinweis!

Der Screenshot meines Desktops, mit dem kostenlosen Programm "Xoscope", welches meine Soundkarte in ein kleines Oszilloskop verwandelt. Ich summe da grad in das Mikro =)

http://www.file-upload.net/view-1466562/Test.jpg.html
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Gast






BeitragVerfasst am: Do 12.März 2009 15:54:51    Titel: Re: Ubuntu eine Alternative? Bauteile finden Antworten mit Zitat

Hm, da muss ich dich auch mal nerven. Habe mir parallel zu Win2K (mit dem ich seit Jahren arbeite) Ubuntu installiert (wahlweises Booten etc.)...

Und vor kurzem meinem PC ein neues 1GB - Speichermodul spendiert - unter Windows 'rausgeschmissenes Geld. Wink Egal, wieviel du drinhast, Win nutzt grundsätzlich nur einen kleinen Teil und lagert mindestens genauso viel aus. Linux verwaltet den Speicher wohl einiges besser. Wink

Elektron hat folgendes geschrieben:
Ein sehr starkes Argument ist Wine. [...] und ich bekam bis jetzt jedes erdenkliche Windows-Programm zum Laufen, und das mit gleicher Geschwindigkeit wie unter Windws selbst.
Das ist im ersten Moment kaum zu glauben, aber durchaus erklärlich - s. z.B. die RAM - Verwaltung (hatten wir gerade Wink ). Und dass Linux auch nicht mehr die "Rakete" ist, liegt wohl in erster Linie daran, dass die strikte Trennung von System und GUI schon lange nur noch graue Theorie ist. Wink

Also du gibst mir da frische Kraft, es doch weiter mit Linux zu versuchen - wie sieht nun die grafische Oberfläche der Windows - Programme mit Wine aus? Genauso wie von Windows gewohnt (und von Linux nie erreicht)?
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Verfasst am: Heute 10:10:45    Titel: Bauteile finden

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