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Bleiakku ladegerät?

 
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RuSsFiGhTeR



Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: Mo 18.Mai 2009 23:19:08    Titel: Bleiakku ladegerät? Bauteile finden Antworten mit Zitat

Hallo kennt vieleicht jemand von euch einen einfachen Bleiakku Ladegerät zum nachbauen ?
Ist eine Roller Batterie mit 12v 4 Ah
Ladungsmethoden 0,5 A X 5 - 10 h oder quick 5.0 A x 30 min
Ich würde die gerne mit 0,5 A Laden kann man dafür auch Spannungsregler benutzen wie LM317T oder 7805 ?
Habe hier ma eins gefunden habe leider kein PB137 Sad

http://www.hobby-bastelecke.de/projekte/ladegeraet.htm
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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2194
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BeitragVerfasst am: Di 19.Mai 2009 00:13:10    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Man ballert keine 5A in einen 4Ah Akku.
Vergiss den pb137 der taugt nicht zum Laden.
Nimm einen LM317 stelle den auf 14,4V, spendiere ihm einen ordentlichen Kühlkörper und lade mit 0,5A bis er kaum noch Strom zieht. 50mA etwa.
Wenn Du unbedingt 5A rein pumpen musst und Dir den Akku schrotten willst, verpasse dem Regler einen Leistungstransistor, 2N3055 oder irgend so einen fetten Brocken.
Wie das geht steht in jedem brauchbaren Datenblatt.

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RuSsFiGhTeR



Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: Di 19.Mai 2009 00:34:20    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Hey danke für deine Antwort ja ich will den Akku nur mit 0,5 A laden damit da nix passiert
Ok ich werde mal LM317 Nehmen aber auf der Seite da steht :
der Ladeschlußspannung von 12 V Bleiakkus entspricht (13,8 Volt)
Soll ich ihn nicht da drauf einstellen besser ?
Und bau ich die schaltung ganz normal aus Datenblat auf ?

Und noch mal ne Frage was für ein Netzteil ? kann ich da eins mit 12 V 500ma nehmen ? oder brauich ich noch mehr A ?
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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2194
Wohnort: /sda3/home

BeitragVerfasst am: Di 19.Mai 2009 00:55:01    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Auf welcher Seite steht das ?
Die Ladeschlussspannung ist 13,8 und auch 14,4V. Es kommt drauf an wie man den Akku nutzt. Ist er richtig leer, lädt man ihn mit 14,4V auf, dass kommt bei Säureakkus aber auch nicht so genau. Ist er nur teilentladen, also z.B. Brandmelde- oder Alarmanlagen, lädt man ihn mit 13,8V bis zur "Erhaltungsladung".
Du kannst ja auf nummer sicher gehen und ein 4k7 Poti einbauen, dann kannst Du den LM317 zwichen 1,2 und U_max einstellen. Wenn Du merkst das der Akku schlapp wirkt, musst Du auf 14,5V aufdrehen.

Die Schaltung kannst Du wie im Datenblatt aufbauen, dort steht auch wie man den Widerstand berechnet. Oder für Faule

http://www.electronics-lab.com/articles/LM317/

R1 in 220 ohm ändern, 240 sind nicht überall zu bekommen.

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derguteweka



Anmeldungsdatum: 18.12.2005
Beiträge: 1432

BeitragVerfasst am: Di 19.Mai 2009 07:46:49    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Moin,

Bleiakkus gibts schon seit ca. 150 Jahren - wie lange gibts doch gleich Integrierte Schaltungen (Und damit meine ich nicht die Verbundroehre vom Herrn Ardenne)?. Im Gegensatz zu den moderneren, z.b. Lithium-Gedoens-Akkus muss man die beim Laden nicht so haetscheln.

Will sagen: Das geht auch voellig ohne ICs oderTransistoren. Einfach Trafo, Graetzbruecke und ggf. ein paar Drahtwiderstaende, um den Ladestrom anzupassen.
So aufgebaute Ladegeraete sind erheblich alltagstauglicher, weil nicht so viel dran kaputtgehen kann und man spart sich die akademische Diskussion, ob die Ladeendspannung nun eher 13.79348534V oder doch eher 14.78456734V ist.

Natuerlich muss man dann auch drandenken, den armen Akku, wenn er voll ist, wieder vom Ladegeraet abzuhaengen, bevor die ganze Saeure verblubbert ist...

Gruss
WK
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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2194
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BeitragVerfasst am: Di 19.Mai 2009 11:08:55    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Da setzte ich mich bis spät in der Nacht hin, wälze Ringordner gedruckter Datenblätter, suche versteckteste Links, grüble über hoch wissenschaftliche Formeln und Du erklärst ihm das es auch mit 'ner Diode an der Steckdose geht. ;(

Lass ihn das mal mit dem LM317 machen, da kann nichts passieren, kostet nur ein paar Pfennige, der Akku kann nicht überladen werden und er braucht nicht mit destilliertem Wasser daneben zu stehen.

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mÖre



Anmeldungsdatum: 04.07.2007
Beiträge: 355

BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 18:47:46    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

viel besser als der LM317 ist der L200 geeignet

dieser hat eine Strombegrenzung integriert. Bleigelakkus sind sehr anfällig gegen nen zu hohen Ladestraom. wenn man die maximale Belastbarkeit nicht kennt, dann sollte man 1/10C nehmen. Wenn es aber draufstzeht kann man sich auch an diesen Wert halten.
5A würde ich dem auf keinen Fall mit nem einfachem Regler reindrücken, dazu brauch man schon mehr Technik als nen einfachen Spannungsregler

Ich habe mit mit dem L200 mal einen Lader gebaut, welcher 6 und 12V liefert (bzw 7,2 und 14,4V) und welchen man über nen Drehschalter zwischen ca 100, 250, 500, 750, 1000, 1500 und maximal (2000)mA regeln kann.
Einfach den gewünschten Maximalstrom einstellen, Spannung wählen, und Akku ran. NAch ner zeit mal den Strom messen und wenn der <30-50mA ist, ist der akku voll.

Die leicht höhere Spannung ist dafür, um die Ladezeit gegenüber 13,8V zu verkürzen. Nach ner Zeit pendelt sich er Akku eh tiefer ein. Teils sogar nur bei 12,8V wenn die Akkus etwas älter sind.

Mein Lm317 hätte man das Problem, dass dieser nicht ganz so einfach auf nen festen Strom zu halten ist. dadruch kann es zum überladen der Akkus kommen. Hatte ich mit nem ollen Billliglader, seither ist einer meiner Akkus ganz böse geschwollen und bringt kaum noch Ladung.

http://www.tut-base.de/index.php?seite=tutorials&tuts=102&id=28
hmm Mist... beim Serverumzug sind scheinbar n Bilder auf der Strecke geblieben, die werde ich gleich ersetzen.

mfG
mÖre

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Hotzenplotz



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BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 19:05:43    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Aw, bei winzigen BleiGelAkkus macht das vielleicht noch Sinn, aber alles was mehr als 5Ah hat kannst Du mit mindestens 2A laden. Deinen Wahlschalter hättest Du auf 1A & 2A begrenzen können, die anderen Ströme kannst Du für Bleiakkus nie brauchen. So winzige Dinger gibt es garnicht.
Bei BleiSäure ist der Strom eh fast egal. Die kann man auch mal mit einem Schweissgerät Schockladen.

Man kann es auch ganz übertreiben und sich µC gesteuerte Lader kaufen, aber nur für Bleiakkus wenig sinnvoll.

1/10C bei Bleiakkus ist quatsch, woher hast Du diese Information ?
Auch bei NiCd oder NiMH trifft das nur noch bei uralten oder Billigstakkus zu.

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mÖre



Anmeldungsdatum: 04.07.2007
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BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 20:19:03    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Jagut ich hatte am anfang an BleiGELakkus gedacht. Und da meiner zB für BleiGEL ausgelegt ist, habe ich auch kleinere Ströme genommen. Meine 6V Bleigeler zB dürfen maximal 570mA geladen werden. Bei unbekanten (alten) Gelakkus soll man dann aber 1/10C als sicheren Ladestrom wählen

Außerdem ist mein Lader auch nicht für zB Autobatzen ausgelegt, schon klar, dass bei ner 100Ah Autobatterie 2A n Tropfen auf den heißem Stein ist- aber dafür ist mein kleiner Lader auch nicht gedacht.
Ich nutze zB nen 12V7,2Ah als Saftquelle fürs Camping.

Aber wenn man Bleigeler zu schnell lädt, dann quellen die, wie man gut an meinem sehen kann. Wink Bleiakkus fangen meines Wissens nach bei zu hohen Strömen an zu Gasen und es kommt zu Sulfatbildung oder sowas, das die Kontaktflächen zusetzt und so den Akku auch beschätigen kann.

Zumindest habe ich es mir damals so gemerkt, als ich mich damit im zuge des Baus meines Laders damit beschäftigt habe.

mfG
mÖre

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Hotzenplotz



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Beiträge: 2194
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BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 21:56:46    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

mÖre hat folgendes geschrieben:
Meine 6V Bleigeler zB dürfen maximal 570mA geladen werden. Bei unbekanten (alten) Gelakkus soll man dann aber 1/10C als sicheren Ladestrom wählen


Nochmal, wie kommst Du darauf ? Quelle ?

mÖre hat folgendes geschrieben:
Ich nutze zB nen 12V7,2Ah als Saftquelle fürs Camping.


Dann guck mal auf den Akku, da steht drauf was der für einen Ladestrom haben will oder in's Datenblatt. 2A sind bei solchen Akkus schon Minimum, wenn man den richtig voll machen will. Also mit 14,4V lädt.

Hier mal ein Datenblatt von einem 12V/7,2Ah
http://www.elpro.org/_pdf_products/pby_12v_7,2ah_com.pdf

mÖre hat folgendes geschrieben:
Aber wenn man Bleigeler zu schnell lädt, dann quellen die, wie man gut an meinem sehen kann.


Nö, da platzt oben der Deckel auf. Das ist eine Art Überdruckventil. Dicke Backen bekommen die nur wenn man sie in der Sonne stehen lässt, hohen Strom zieht und sich das Kunstoff dadurch verformt. LiPol bekommen dicke Backen wenn sie zu schnell geladen oder bei hohem Strom unter die Entladeschlussspannung gehen.

mÖre hat folgendes geschrieben:
Bleiakkus fangen meines Wissens nach bei zu hohen Strömen an zu Gasen und es kommt zu Sulfatbildung oder sowas, das die Kontaktflächen zusetzt und so den Akku auch beschätigen kann.


Ganz genau kann ich das jetzt auch nicht sagen, aber ich weiss das sich da irrgendein "Dreck" bildet der sich bei Säureakkus am Boden absetzt und wenn der zu hoch steigt hat man einen Zellenschluss. Nennt man Schlamm. Da BleiGel eben Gel haben, vermute ich das dieser Dreck sich in den Platten sammelt und die dadurch schlecht werden. Das ist aber völlig normal und passiert auch wenn man die Akkus immer optimal behandelt. Sind halt Verschleissteile.

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mÖre



Anmeldungsdatum: 04.07.2007
Beiträge: 355

BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 22:20:51    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Also ich weiß Definitv, dass meine 6V2,8Ah durch zu schnelles Laden gequollen sind. Das war nämlich n alter DDR Ladefix (ohne jegliche Regelung mit max 2A Strom). Vor dem Laden waren die stink normal- nach dem Laden hat waren die halt merklich gequollen. Und damals hatte ich noch keine Ahnung von Akkusladen. Daraufhin hatte ich mich halt tiefer mit dem Thema beschäftigt und dabei halt die oben stehenden Infos erfahren.
Erst danach hatte ich einfach mal den Strom mit nen vergleichbarem Akku gemessen, und gemerkt, dass der Lader ha 1,7A reingejahr hat- Laut aufdruck halten meine 6V akkus aber eben nur 370mA oder so aus. Den anderen hab ich natürlich gleich wieder abgenommen und inzwischen oft mit meinem gebastelten Lader geladen- auf 250mA gestellt und es funzt 1A

Meine 12V Akkus kann man laut Aufdruck mit 2A laden, und mehr gebe ich den auch nicht, selbst wenn die auch wirklich lange 2A ziehen (der Strom nimmt ja eigendlich recht rasch ab).

Frag mich aber nicht mehr, wo ich das Ganze herhabe, aber es war in nem anderem Forum n 12 oder 15 seiten langer tread.... ist aber auch schon fast 2 Jahre her.

Und was chemisch gesehen genau dadrin abläuft weiß ich nicht, ich kann mich aber halt nurnoch dran errinern, dass sich irgendwie die Kontakte zusetzen oder so und die Gasen oder ka was auch immer- zumindest die nicht-gel'ler.

So wie ich es geschrieben hatte, habe ich es halt damals aufgenommen. Auch das mit den 1/10C bei unbekannten Akkus. Also bei nem 1Ah-Akku eben 100mA maximal.

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BellaD



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BeitragVerfasst am: Mi 20.Mai 2009 23:11:00    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Moin

Da hilft nur noch lesen Wink

http://www.varta.de

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/

mfg

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Verfasst am: Heute 12:21:49    Titel: Bauteile finden

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