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Natriumpersulfat Tips

 
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dolf_66



Anmeldungsdatum: 28.08.2011
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 09:48:48    Titel: Natriumpersulfat Tips Bauteile finden Antworten mit Zitat

Moin !!!

Gelöstes Natriumpersulfat ist nur c.a. 2 Monate verwendbar .

"""Aus der Lösung tritt permanent etwas Sauerstoff aus, welcher sonst den Behälter aufblähen und schlimmstenfalls zerstören würde!"""

Genau und dieser O2 Verlust macht die Brühe mit der Zeit unbrauchbar .

Mit Eisen III Chlorid wär das nicht passiert ....Wink)
Da gast nix aus .

Ach ja...

Etwas HCl zum Eisen III Chlorid und die Schlammbildung unterbleibt .
Rostflecken bekommt man mit HCl oder noch besser mit Salpetersäure entfernt .
Aus den Klamotten bekommt man die Flecken mit Ascorbinsäurelösung ( Vitamin C ) raus !!!
Gut Durchtränken dann einige Zeit Warten und dann Waschen .

mfg
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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2212
Wohnort: /sda3/home

BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 13:21:44    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Und was moechtest Du uns damit mitteilen ?
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loetadmin
Site Admin


Anmeldungsdatum: 31.12.2004
Beiträge: 1022

BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 16:11:38    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Die Diskussion um das Beste Ätzmittel ist so alt wie die erste Platine....

Ich hab früher mit HCL geätzt, stinkt, Metall im Keller korrodiert
Ganz früher mal mit FeCL, gibt eklige Flecken.

Ich bin ein Fan von Persulfat!

Mit Haltbarkeit habe ich noch nie ein Problem gehabt, da ich die Ätzlösung immer frisch ansetze.
suum cuique!

Ach ja, falls jemand einen entsprechenden Artikel zu HCL und FeCL verfassen möchte, mit entsprechenden Verarbeitungshinweisen, wäre das eine gute Bereicherung für die Praxis Rubrik!

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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2212
Wohnort: /sda3/home

BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 16:43:14    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

loetadmin hat folgendes geschrieben:
Die Diskussion um das Beste Ätzmittel ist so alt wie die erste Platine....


Ja, aber sein "Beitrag" liest sich wie ein Eintrag in sein Tagebuch oder kostenloser Notizzettel. Keine Frage, keine Feststellung, einfach irgendwie nichtssagend hingetippt.

Zitat:
Ich hab früher mit HCL geätzt, stinkt, Metall im Keller korrodiert


Wie hiess das im Chemieunterricht noch. "Chemie stinkt" Und so schlimm finde ich das jetzt nicht.

Ich nehme einen Benzinkanister und trete dem vor dem Befuellen einmal kraeftig auf den Bauch. So ist genug Platz das man den Deckel komplett zu drehen kann. Sollte man natuerlich im Auge behalten.

Und wenn man es dann regelmaessig zum Entsorger bringt braucht man sich da keine weiteren Gedanken machen.
Vorteil ist auch, man hat staendig Aetzmittel parat. Ist es zu schwach, Pi mal Daumen etwas H2O2 nachkippen und es reicht wieder fuer 5 Eurokarten.

Zitat:
Ganz früher mal mit FeCL, gibt eklige Flecken.


Ja, das ist wirlich fies, hat viele Nachteile, aber aetzt gut.

Zitat:
Ich bin ein Fan von Persulfat!


Nee, ich nicht mehr. Von dem Zeug braucht man relativ viel und auch das gast. Nach 3-4 Eurokarten hat man schnell einen Liter zusammen und auffrischen ist nicht. Und auch das muss ja zum Entsorger gebracht werden.

[quote]suum cuique![/qoute]

Eben.

Zitat:
Ach ja, falls jemand einen entsprechenden Artikel zu HCL und FeCL verfassen möchte, mit entsprechenden Verarbeitungshinweisen, wäre das eine gute Bereicherung für die Praxis Rubrik!

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/me tritt einen Schritt zurueck. Das riecht nach Arbeit.

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krautteich



Anmeldungsdatum: 15.09.2007
Beiträge: 350
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BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 16:57:40    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Eisen-III-chlorid ist auch für mich das Mittel der Wahl.
Aufgeheizt auf ca. 60 - 80 °C geht's wirklich fix, unterätzt auch nicht.
Probleme mit Flecken habe ich keine, so schlimm ist es noch nicht mit der Dattrigkeit. Smile
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Hotzenplotz



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 2212
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BeitragVerfasst am: Do 27.Okt 2011 20:44:09    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Da hast Du aber den Nachteil das Du bei der Temperatur nicht mal eben reinpatschen kannst, denn bei der Bruehe sieht man ja nichts, ohne die Platine anzuheben. Fuer die 60-80°C muss auch eine Herdplatte oder sowas herhalten und das dann immer "heimlich", wenn's Maedchen zum shoppen geschickt wurde. Also ich konnte damit nie was anfangen.

HCI & H2O2 ist da viel praktischer. Funktioniert auch kalt, ist auch nach 10 Karten noch gut durchsichtig und kann man wohl ewig lagern. Zumindest laenger als 6 Monate, laenger stand es bei mir noch nicht.
Fuer Wenigaetzer finde ich Kaiumnitrat oder wie das heisst aber am Besten. Nachteil, man kann es angeruehrt nicht lange lagern und man muss es immer ueber 40°C halten damit ueberhaupt was passiert. Ohne Kuevette, also Wasserbad und heiss Wasser nachkippen, bei locker 15-20min Aetzzeit ein ziemlicher Aufwand. Und mit Kuevette erst recht ein scheiss Spiel das nachher alles auszuwaschen. Nicht so mein Ding.

HCI & H2O2 kippe ich aus dem Kanister in eine Schuessel, schmeiss die Platine rein und in 5-max 8min ist das erledigt. Bei Platinen ohne fine-pitch braucht man nicht mal bewegen. Danach wieder in den Kanister und weggestellt. Einfacher kann man es nicht haben.

Und wenn man dann noch die Preise bedenkt. Ich habe fuer 1kg H2O2 13,30.- und fuer die HCI, auch 1kg 3,80 bezahlt. Dafuer bekomme ich beim blauen C zwar 2kg Kaliumdingsbums, aber ich komme mit der H2O2 wohl ein Leben lang aus und die HCI kostet ja nix.
Mit den 2kg Kaliumxxx bekommt man ueber den Daumen 20 Eurokarten ohne Masseflaechen hin, dann ist die Gesaettigt. Meine HCI ist nach diesen 20 Eurokarten noch immer 3/4 voll und noch immer nicht satt.
Ideal waere, wenn man die Kupferionen, ohne grossen Aufwand, da wieder raus bekaeme.

Eisen III kann ich nicht mehr wirklich mitreden, dass habe ich vor 30 Jahren 2-3x gemacht und es dann gelassen. Nie wieder.

Im Anhang mal eine Bungard von 2006, geaetzt vor ca. einer Woche.

Und noch ein Video, wie schnell alles geht.

http://www.youtube.com/user/linuxgeek81#p/u/19/YJB5PWx9fdA

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krautteich



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Beiträge: 350
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BeitragVerfasst am: Fr 28.Okt 2011 19:03:04    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Sieht recht ordentlich aus und 10 mil ist ja schon ziemlich filigran.
Am guten Küchenherd mache ich es natürlich nicht, habe dazu noch einen
weiteren in der Waschküche. Außerdem kommen die Gefäße nie direkt auf die Flamme, sondern immer in ein Wasserbad, falls doch mal was birst. Je nach Größe der Leiterplatte verwende ich ein 1L-Becherglas bzw. eine Schale aus Jenaer Glas. In eine Ecke der Leiterplatte kommt ein kleines Loch, da wird CuL-Draht durchgefädelt und so kann man das Ding schön bewegen und sieht jederzeit das Voranschreiten des Ätzvorgangs. Da es ja recht schnell geht, bin ich die ganze Zeit über immer drangeblieben.
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Alv



Anmeldungsdatum: 23.06.2009
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BeitragVerfasst am: Sa 29.Okt 2011 13:58:34    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

krautteich hat folgendes geschrieben:
Sieht recht ordentlich aus und 10 mil ist ja schon ziemlich filigran.


So sahen meine Platinen auch aus, meist sogar noch "ordentlicher" (Kupferkanten nicht so angeknabbert).

Platine mittels "NewIO" gezeichnet, mit X/Y-Plotter und Rotring-Tuschestift (deshalb minimale Leiterbahnbreite 0,35mm) auf Transparentpapier geplottet, fotopositiv beschichtete Platine mit UV-Lampe belichtet, mit Ätznatron entwickelt, in Sprudelanlage mit Amoniumpersulfat? (jedenfalls das weiße Zeug von Conrad, das dann eine türkise Lösung (Kupfersulfat?) hinterläßt) geätzt.

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Hotzenplotz



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BeitragVerfasst am: Sa 29.Okt 2011 19:06:55    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

> Kupferkanten nicht so angeknabbert

Du hast schon mitbekommen das es um 10mil und einem bald 4 Jahre, ueber dem Verfallsdatum, alten Material geht ?
Nimm einen Rapidograph mit 0,25mm und zeige mir eine sauber (also nicht so zerfuzzelt) geatzte Bahn in der Breite. Dann reden wir nochmal drueber, was ich besser machen koennte.

> minimale Leiterbahnbreite 0,35mm

Woher hast Du das denn ? .35 ist fuer Tusche sehr dick, damit machte man Umrisse und Kanten wenn ich das noch richtig im Kopf habe. "Normal" gezeichnet wurde mit 0,25 und Hilfslinien leicht runter bis .1

Mit .35 hast Du z.B. bei einem FT232 (SSOP-28) schon schlechte Karten.

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BeitragVerfasst am: Sa 29.Okt 2011 19:39:41    Titel: Bauteile finden Antworten mit Zitat

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:

> minimale Leiterbahnbreite 0,35mm

Woher hast Du das denn ? .35 ist fuer Tusche sehr dick, damit machte man Umrisse und Kanten wenn ich das noch richtig im Kopf habe. "Normal" gezeichnet wurde mit 0,25 und Hilfslinien leicht runter bis .1


Ob es noch kleinere Tuschestifte als 0,25mm gab, weiß ich nicht.
0,25mm konnte ich nicht verwenden, weil diese ständig eingetrocknet sind.

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Verfasst am: Heute 17:02:48    Titel: Bauteile finden

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