Schaltplan Schaltung Bauplan Kondensator Universeller Ladungsspeicher
Elektronische Schaltkreise werden durch Kondensatoren (lat. condensare:
verdichten) vor Spannungsänderungen geschützt. Der Kondensator verfügt
über einen Kern mit isolierender Eigenschaft (Dielektrikum) während
seine Außenhaut aus einem leitfähigen Material besteht. Der innere Kern
fungiert dabei als Speichermedium für elektronische Ladungen. Die
Konstruktion eines Kondensators bestimmt das Einsatzgebiet dieser
passiven Bauteile. Der Einsatzbereich reicht von elektronischem
Energiespeicher über Blindwiderstände bis hin zu frequenzabhängigen
Widerständen. Darüber hinaus lassen sich auch spezielle Kondensatoren
finden, die als Sensoren eingesetzt werden.

Moderne Kondensatoren werden heute aus den unterschiedlichsten
Materialien hergestellt. Durchgesetzt haben sich folienbeschichtete
Kondensatoren, dessen Kern aus verschiedenartigen Kunststoffen besteht.
Diese Kondensatoren finden ein breites Anwendungsfeld in elektronischen
Schaltanlagen. Als Richtschnur für die Wahl des passenden Kondensators
hat sich die Kapazität, also die Kenngröße der Ladungsaufnahme der
kleinen Bauteile etabliert. In der Entwicklung neuartiger Kondensatoren
geht es vor allem darum, die Kapazität und Lebensdauer dieser
elektronischen Bauteile zu maximieren. Neueste Entwicklung liegt im
Bereich der Silizium-Kondensatoren. Aber nicht nur das verwendete
Material bestimmt die Kapazität von Kondensatoren, auch die Bauform hat
maßgeblichen Einfluss.
Äußerlich lassen sich die Kondensatoren in drei Bauformen unterteilen.
Sie weisen entweder eine zylindrische oder eine kugelförmige Bauform
auf. Die dritte Bauform wird als Plattenkondensator bezeichnet. Die
Ermittlung der Kapazität zur Speicherladung wird durch den Querschnitt
des jeweiligen Kondensators bestimmt. Im Vergleich untereinander lässt
sich feststellen, dass die Plattenkondensatoren über die höchste
Kapazität verfügen, zumal diese durch schichtartige Bauweise erhöht
werden kann. Die unterschiedlichen Bauformen ermöglichen einen
spezifischen Einsatz. Grundlage ist der Zweck des Einsatzes.

Festkondensatoren verfügen über eine festgelegte Kapazität. Diese ist
nicht veränderlich, was dazu führt, dass sich im Laufe der Zeit eine
große Kondensatorenfamilie gebildet hat. Die wichtigsten industriellen
Festkondensatoren sind Kunststoff-, Elektrolyt-, Keramik-, Metallpapier-
und Doppelschichtkondensatoren. Darüber hinaus lassen sich verstellt
bare Kondensatoren finden, sogenannte Drehkondensatoren. Die manuelle
Sendersuchfunktion elektronischer Geräte erfolgt über solche
Frequenzkondensatoren. Diese variablen Kondensatoren lassen sich auch
als sogenannte Trimmer einsetzen. Diese unterliegen keine häufigen
Veränderungen, sonder werden bei Inbetriebnahme oder Reparatur auf
notwendige Kenngrößen eingestellt.

Hier finden Sie Anleitung, Grundlagen, Einführung und weitere Informationen zum Thema Kondensator

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