Schaltplan Schaltung Bauplan Monostabiler Multivibrator Einfach Stabil!
Der Begriff Monostabil leitet sich aus dem griechischen "mono", was
"eins" bedeutet, und "stabilis", was sich mit "stabil" oder "standhaft"
übersetzen lässt.
Monostabilität heißt also, dass von verschiedenen Möglichkeiten nur ein
einziger stabil ist. Diesen Zustand nennt man auch Ruhestellung. Das
Gegenteil, die Arbeitsstellung, bleibt nur solange erhalten, wie das
betrachtete System mit einer externen Kraft beaufschlagt wird. Diese
Kraft verhindert ein Zurückkehren in die Ruhestellung. Wird diese Kraft
dem System wieder entnommen, kippt es zurück in seine Ausgangs- oder
Ruhelage

Der Monostabile Multivibrator, den man übrigens auch unter dem Namen
Monoflop oder monostabile Kippstufe kennt, ist eine elektronische
Schaltung, die wie es der Name schon vermuten lässt, nur einen stabilen
Zustand besitzt. Genau wie in der oben stehenden Erklärung lässt sich
der Zustand eines Monoflops aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung
und wieder zurück umschalten.

Man benutzt für dieses umschalten externe Signale/Impulse (englisch:
Trigger). Ein Trigger-Signal am Monoflop-Eingang bewirkt eine
Wirkungszunahme am Ausgang. Der Monoflop fällt also von seiner
Ruhestellung in die Arbeitsstellung. Am Ausgang erhält man ein
Rechtecksignal. Dieses Rechtecksignal besitzt nun solange High-Pegel bis
das Monoflop, beeinflusst durch die gewählten Bauelemente, wieder zurück
in die Ruhelage fällt.

In der Elektronik werden Multivibratoren mit Hilfe von
Transistorschaltungen aufgebaut. Als Grundschaltung kann man sich einen
zweistufigen, kapazitiv gekoppelten, Verstärker vorstellen, dessen
Ausgangssignal galvanisch Rückgekoppelt wird.

Mit Hilfe des monostabilen Multivibrators lassen sich zum Beispiel
Rechtecksignale erzeugen, die eine bestimmte Zeit anstehen, also eine
Impulslänge aufweisen, die man durch gezielte Dimensionierung von
Kapazitäten und Widerständen beeinflussen kann. Damit ist es unter
anderem möglich Rechteckgeneratoren zu konstruieren um beispielsweise
Elektromotoren anzusteuern. Außerdem lassen sich mit Hilfe von Monoflops
problemlos Impulsbreitenerzeuger konstruieren. Man Beaufschlagt den
Eingang der Schaltung mit verschiedenen Nadelimpulsen und erhält am
Ausgang einen positiven Rechteckimpuls.

Praktische Anwendung im einfachsten Fall ist also eine
Treppenhausbeleuchtung, die nach kurzem Tasten im Treppenhaus ein Relais
solange in Arbeitsstellung bringt, wie es vorher eingestellt wurde. Das
Relais wiederum schaltet die Beleuchtung im Treppenhaus für die
gewünschte Zeit ein. Danach fällt das Monoflop ab und mit ihm das Relais.
Gegenteilig lassen sich aber mit Hilfe des monostabilen Multivibrators
auch zeitverzögerte Aktionen auslösen, die um eben die Impulslänge des
Monoflop-Ausganges verzögert sind.

Hier finden Sie Anleitung, Grundlagen, Einführung und weitere Informationen zum Thema Monostabiler Multivibrator

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