Schaltplan Schaltung Bauplan Akkumulatoren Praktische Energiespeicher
Der Akkumulator, häufig auch kurz Akku genannt, ist ein
elektrochemischer Energiespeicher. Der Begriff kommt aus dem
lateinischen Sprachraum und bedeutet übersetzt "Sammler". Akkumulatoren
finden vor allem in mobilen, elektronischen Geräten ihren Einsatz, am
weitesten bekannt hierbei vor allem Handys, mobile Computer und Autos.

Grundlage des Funktionsprinzips von Akkumulatoren bildet die Wandlung
chemischer Stoffe in elektrische Energie. Akkumulatoren werden allgemein
hin als ein wiederverwendbares Medium bezeichnet, was bedeutet, dass die
einmal entladene Energie durch neue Energie ersetzt werden kann.
Speichermedien, wie Einwegbatterien, funktionieren nach demselben
Prinzip, jedoch lassen sich diese nicht wieder aufladen. Für die
Funktionsweise der Akkus werden zwei chemische Stoffe verwendet. Am
weitesten bekannt sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Weitere chemische
Verbindungen, die bei verschiedenen Modellen Anwendung finden, sind
unter anderem Lithium-Titanat, Nickel-Eisen, Nickel-Wasserstoff und
viele mehr. Eingeteilt werden die unterschiedlichen Akkumulatoren in
Energiedichte und Wirkungsgrad, wobei eine Zunahme der Energiedichte im
Mittel eine Erhöhung des Wirkungsgrades zugrunde liegt.

Den chemischen Stoffen, im Fachjargon Elektrolyt genannt, eines
Akkumulators werden mittels Elektroden Energie zugeführt. Die Elektroden
wandeln den Stoff in elektrische Energie, wobei ein negativ geladenes
Feld und ein positiv geladenes Energiefeld entstehen. Aus diesem Grund
ist der Grundstoff der Akkumulatoren stets aus zwei verschiedenen
Elementen hergestellt. Schließt man einen Verbraucher an den Akkumulator
an, so schließt dieser den Stromkreis. Daraufhin findet eine
Rückwandlung der im Akkumulator befindlichen Energie wieder in seine
vormaligen chemischen Stoffe statt. Dieses Verfahren kann bei
wiederaufladbaren Akkus häufig wiederholt werden. Jedoch setzt der
Wandlungsprozess gewisse Alterserscheinungen frei, die das Funktionieren
des Akkus mit zunehmender Lebensdauer negativ beeinflussen.

Kenngrößen über die Eigenschaft eines Akkumulators lassen sich aus der
technischen Beschreibung entnehmen. Meist lassen sich folgende Daten
finden. Zu einem ist dort die Akkukapazität angegeben. Die Einheit Ah
(Amperestunde) gibt an, wie viel Amperestunden der Akku leistet. Wenn
dieser mit 1Ah beschrieben ist, kann er 1 Ampere pro Stunde abgeben,
bevor dieser entladen ist. Folglich ermöglicht ein Verbraucher, der
lediglich nur 0,25Ah benötigt, einen Betrieb über 4 Stunden. Darüber
hinaus ist die Nennspannung, die die mittlere Spannung des Akkus
beschreibt, und die Selbstentladung maßgeblich für die
Funktionsbeschreibung.

Hier finden Sie Anleitung, Grundlagen, Einführung und weitere Informationen zum Thema Akkumulatoren

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