Bauplan Schaltplan Gainclone Universal Platine

Gainclone Platine.



Eigentlich ist es unvorstellbar das es in den Vereinigten Staaten, in Australien und Holland eigene Foren und Webseiten gibt die sich mit dem Thema Gainclone auseinander setzen, In Deutschland wird die Suche danach weitaus schwieriger. Diese Chipverstärker besitztzen eine Hervorragende Qualität, sind einfach aufzubauen und finden wohl deshalb auch gerne Verwendung in einigen High- End- Verstärkern. Sie eignen sich hervorragend zum Selbstbau von hochwertigen Audio-Endstufen und Vollverstärkern.

Die erzielbare Ausgangsleistung hängt von der Betriebsspannung, dem Kühlkörper und von dem verwendeten Chip ab und kann dabei bis 68W je Kanal betragen.

Die Leistung kann bei Bedarf dann sogar durch Parallel bzw. Brückenbetrieb oder einer Kombination von beiden fast beliebig erhöht werden.



Hier erstmal das Schaltbild für den nicht invertierten Betrieb, es wird der LM3886 T verwendet:

Die Schaltung ist natürlich nur ein Teil einer Endstufe, hinzu kommen noch das Netzteil

Das Netzteil muss auf jeden Fall genug Strom und Spannung liefern können.

Ich verwende für eine Stereoendstufe einen Ringkerntrafo mit 130VA bei 2x28V Gesiebt mit 2x 10000?F bzw auch 4x 10000?F und habe mehrere dieser Verstärker bei verschiedenen Personen und Firmen ausfallfrei laufen


Hier der Bestückungsplan sowie das Layout.



Der Verstärker kann invertierend und nicht invertierend betrieben werden.

Bei invertierendem Betrieb empfiehlt sich eine Pufferung. Eine Platine für eine Röhrenpufferung ist naürlich auch möglich. Sie arbeitet als super linearer Kathodenfolger Mit einem FET zum Bootstrapping in der Anodenleitung. Sie kann mit der gleichen Betriebsspannung wie die Endstufe versorgt werden.

Hier der mögliche Schaltplan:




Das Netzteil ist für beide Betriebsarten mit Ausnahme der Heizstromversorgung gleich.

Das Relais in der oberen Schaltung sorgt für einen Lautsprecherschutz während der Aufheitphase und unterdrückt während dieser Zeit den auftretenden Gleichspannungsanteil.

Ein Flaschenhals bei diesen Chips ist der Temperaturübergang zum Kühlkörper, Bei meinen Aufbauten wurden deshalb die Chips direkt unisoliert auf eine Kupferschiene montiert, die wiederum isoliert aus dem Kühlkörper geschraubt wurde, Nur in diesen Fällen wurde die von den Herstellern angegebene Ausgangsleistung über stundenenlange Dauerbelastung erreicht. Wichtig ist auch dass die Ladeelkos in unmittelbarer Nähe der Platine mit kurzen Anschlussdrähten erfolgt, da die Schaltung sonst schwingen könnte, Ist dies nicht möglich, dann sollten Stützkondensatoren dierekt auf der Platine angelötet werden.





Wird alle Beachtet hat man an diesem Ding lange Zeit seine helle Freude.

Der Gainclone kann in vier Gundschaltungen betrieben werden:

Invertierend

Invertierend, gepuffert ( empfehlenswert )

nicht invertierend ( klein , schnell aufgebaut )

nicht invertierend, gepuffert ( bringt meiner Meinung keinen Vorteil )


Jede dieser vier Schaltungen besitzt einen anderen Klangcharakter, hier ist also experimentieren angesagt! Durch den Einsatz der integrierten Verstärkerbausteine ist es möglich, hochwertige Endstufen mit geringem Aufwand selber zu bauen. Um eine ähnliche Übertragungsqualität mit einer diskreten Transistorschaltung zu erreichen, wäre der Materialeinsatz und Platzbedarf um ein vielfaches grösser.

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