
Eigentlich ist es unvorstellbar das es in den Vereinigten Staaten, in
Australien und Holland eigene Foren und Webseiten gibt die sich mit dem
Thema Gainclone auseinander setzen, In Deutschland wird die Suche danach
weitaus schwieriger. Diese Chipverstärker besitztzen eine Hervorragende
Qualität, sind einfach aufzubauen und finden wohl deshalb auch gerne
Verwendung in einigen High- End- Verstärkern.
Die erzielbare Ausgangsleistung hängt von der Betriebsspannung, dem
Kühlkörper und von dem verwendeten Chip ab und kann dabei bis 68W je Kanal
betragen.
Die Leistung kann bei Bedarf dann sogar durch Parallel bzw.
Brückenbetrieb oder einer Kombination von beiden fast beliebig erhöht
werden.
Hier erstmal das Schaltbild für den nicht invertierten Betrieb:

Die Schaltung ist natürlich nur ein Teil einer Endstufe, hinzu kommen
noch das Netzteil
Das Netzteil muss natürlich genügend Strom
und Spannung liefern können.
Ich verwende für eine Stereoendstufe einen
Ringkerntrafo mit 130VA bei 2x28V Gesiebt mit 2x 10000µF bzw auch 4x
10000µF und habe mehrere dieser Verstärker bei verschiedenen Personen und
Firmen
ausfallfrei laufen
Ein passendes Netzteil wird in Kürze beschrieben .
Hier der Bestückungsplan sowie das Layout. Eine Platine in
Stereausführung wird voraussichtlich ab November verfügbar sein Im Shop
gibts auch passende Chips sowie Bauteilsätze mit allen benötigten
Komponenten

Der Verstärker kann invertierend und nicht invertierend betrieben
werden.
Bei invertierendem Betrieb empfiehlt sich eine Pufferung. Eine Platine
für eine Röhrenpufferung ist in Vorbereitung. Sie arbeitel als super
linearer Kathodenfolger Mit einem FET zum Bootstrapping in der
Anodenleitung. Sie Kann mit der gleichen Betriebsspannung wie die Endstufe
versorgt werden.
Hier der Vorläufige Schaltplan:

Das Netzteil ist für Beide Betriebsarten mit Außnahme der
Heizstromversorgung gleich.
Das Relais in der oberen Schaltung sort für einen Lautsprecherschutz
während der Aufheitphase und unterdrückt während dieser Zeit den
auftretenden Gleichspannungsanteil.
Ein Flaschenhals bei diesen Chips ist der Temperaturübergang zum
Kühlkörper, Bei meinen Aufbauten wurden deshalb die Chips direkt
unisoliert auf eine Kupferschiene montiert, die wiederum isoliert aus dem
Kühlkörper geschraubt wurde, Nur in diesen Fällen wurde die von den
Herstellern angegebene Ausgangsleistung über stunden Dauerstress erreicht.
Wichtig ist auch daß die Ladeelkos in unmittelbarer Nähe der Platine mit
kurzen Anschlussdrähten erfolgt, da die Schaltung sonst schwingen könnte,
Ist dies nicht möglich, dann sollten Stützkondensatoren dierekt auf der
Platine angelötet werden.

Wird alle Beachtet hat man an diesem Ding lange Zeit seine helle
Freude.
Der Gainclone kann in vier Gundschaltungen betrieben werden:
Invertierend
Invertierend, gepuffert (
empfehlenswert )
nicht invertierend ( klein ,
schnell aufgebaut )
nicht invertierend, gepuffert
( bringt meiner Meinung keinen Vorteil )
Jede dieser vier Schaltungen besitzt einen anderen Klangcharakter, hier
ist also experimentieren angesagt!
Diese und weitere Platinen gibts bei Audioshop von wulli01
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