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Bauplan Schaltplan Hochfrequenz Gegentakt MOSFET Oszillator mit hoher Leistung

Mir der hier vorgestellten Schaltung können sehr einfach hochfrequente Schwingungen mit sehr hoher Leistung erzeugt werden.

Mögliche Anwendungen sind z.B. Experimente mit drahtloser Energieübertragung, etwa RFID-Transponder oder Tesla-Transformatoren.

Je nach Beschaltung und Kühlung der Transistoren liegt die erzielbare Ausgangsleistung bei 20W und mehr. Über kurze Distanzen kann diese hohe Leistung elektronische Schaltungen stören oder sogar beschädigen. Auch sind weitreichende Störungen von Rundfunk, RFID, Wlan, medizinischen Geräten (Herzschrittmacher!) etc nicht auszuschliessen, betrieben Sie diese Schaltung also NIE ohne entsprechende Vorsichtsmassnahmen!

Hier das Schaltbild:

Es handelt sich um einen klassischen Gegentakt-Oszillator. Als aktive Komponenten kommen hier MOSFET Transistoren zum Einsatz.

Auf der Platine ist eine Montagemöglichkeit für SK104 Kühlkörper vorhesehen, damit können beachtliche Ausgangsleistungen erzielt werden. Klicken Sie auf die Platine, um ein hochaufgelöstes Layout zu erhalten!

Dimensionierung der Bauteile:

Die Betriebsspannung beträgt ca 15V. Soll mit niedrigeren Betriebsspannungen experimentiert werden, können die Widerstände R2 und R3 vergrössert werden. Die Oszillation setzt ein, wenn die Spannung an R2 bzw. R3 der Schwellenspannung der Mosfets entspricht, also ca 4-6V

Transisotoren: IRF510

R1, R4 100k

R2, R3 27K

C4, C5 100u

C1 je nach gewünschter Frequenz, siehe Text!

C2,C3 ca 10% des Wertes von C1

D1,D2 15V Z-Dioden

Ein Gegentakt-Oszillator benötigt eine Spule mit Mittenanzapfung. Im Testaufbau bestand diese aus 12 Windungen mit 1mm Kupferlackdraht, Windungsdurchmesser war ca 40mm.

Die Mittenanzapfung wird dabei an PAD1 gelegt.

Je nach Kondensator C1 wurden damit Frequenzen von 200kHz bis 10MHz erzeugt.

Die Resonanzfrequenz des Schwingkreises berechnet sich zu (Schwingkreisformel)

Achtung!

Der Kondensator C1 muss dabei möglichst verlustarm sein, er kann sich sonst stark erwärmen und dabei zerstört werden!

Im Experiment leuchtete eine an eine kleine Spule angeschlossene LED noch in ca 20 cm Entfernung von der Schaltung. Wurde diese noch näher an die Sendespule herangebracht, erwärmte sie sich sehr stark und wurde zerstört!.

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