Bauplan Schaltplan Quellcode Atmel Mini Alarm Anlage für Auto oder Haus

Atmel Tiny als Alarmanlage.
Die Einbruchstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Wohnungseinbrüche sind ein potentielles Sicherheitsrisiko für Hab und Gut. Aber auch in Fahrzeuge wird gerne eingebrochen und Wertgegenstände entwendet. Dem kann man mit etwas Technik zumindest eine gewisse Schwelle entgegensetzen, nämlich mit einer geeigneten Alarmanlage.

Sie soll zum einen eine Abschreckende Wirkung haben (zum Beispiel durch sichtbare Leuchtmelder, die aber dann Manipulationssicher sein müssen), zum Anderen sollen sie im Alarmfall durch ein lautes Signal den Einbrecher zum Aufgeben bringen.

Diese Selbstbauschaltung kann natürlich nicht die Anforderungen, die an eine professionelle Alarmanlage gestellt werden erfüllen, aber für kleinere Sachen reicht sie aus, um ein kleines Plus an Sicherheit zu gewinnen. Basis der Alarmanlage ist diese Mikrocontroller Platine hier. Ein Tiny 13 Controller erkennt dabei Zustandsänderungen an einem Pin und steuert in geeigneter Weise dann eine Sirene

Die Funktionen dieser Software im Detail: (Quellcode hier)

Die meiset Zeit macht der Prozessor eigentlich garnichts. Die Anforderung an die Rechenleistung ist dabei so gering, dass der Prozessor sogar mit der niedrigsten Taktfrequenz von 128Khz laufen kann.

Was geschieht im einzelnen: Nach dem Einschalten und dem Initialisieren wartet das Programm auf einen Tastendruck. Wurde dieser erkannt, wird zur Bestätigung die LED für kurze Zeit angeschaltet. Gleichzeitig beginnt die Absperr-Verzögerung zu laufen, etwa eine Minute lang. Dies wird durch kurzes Aufblitzen der LED im Sekundentakt signalisiert. Während dieser Zeit kann das zu sichernde Objekt abgesperrt und verlassen werden, ohne dass ein Signal vom Alarmmelder einen Alarm auslöst.

Nach einer Minute ist die Austrittsverzögerung beendet, und die Alarmanlage ist scharf. Dies wird durch ein kurzes Aufleuchten der LED signalisiert, danach blitzt die LED etwa im 5 Sekunden Rhytmus. Wenn jetzt eine Zustandsänderung am Alarmeingang auftritt, beginnt die Aufsperr-Verzögerung zu laufen, etwa 15 Sekunden.

Während dieser Zeit hat man Gelegenheit, die Alarmanlage wieder in den nicht-scharfen Zustand zu setzen. Hierzu ist der Taster für einige Sekunden gedrückt zu halten. Schafft man dies nicht während dieser Zeitspanne, wird ein Alarm ausgelöst, der Summer wird für etwa 2 Minuten aktiviert. Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, den Alarm zu unterbrechen, ausser durch Abklemmen der Stromversorgung.

Die Aussenbeschaltung der Platine ist recht einfach: Eine LED mit Vorwiderstand an X4, der Summer an X2 und die Alarmschleife an X1 .

Die Alarmschleife kann dabei sowohl als Ruhekontakt als auch als Arbeitskontakt ausgeführt sein. Jeder Zustandswechsel nach dem Ablaufen der Absperrverzögerung kann den Alarm auslösen. Sollen längere Alarmschleifen abgefragt werden, muss man natürlich durch eine geeignete Schutzbeschaltung sicherstellen, dass keine Fehlalarme ausgelöst werden und der Portpin nicht überlastet wird.

Hierfür kann man etwa einen kleinen Kondensator von 100nF, parallel dazu eine 6V Z-Diode schalten, und die Alarmschleife mit einem Serienwiderstand von 470Ohm anlegen. Auch ein Optokoppler wäre hier eine Möglichkeit.

Statt des Tasters auf der Platine kann man auch sehr gut einen Schlüsselschalter einsetzen, dann ist die Alarmanlage nur von Personen mit dem richtigen Schlüssel zu bedienen. Die Stromaufnahme der Schaltung ist dabei sehr gering, mit einem Low Power Spannungsregler liegt sie bei etwa 150 Mikroampere im Ruhezustand, sie kann also sehr gut mit Batterien betrieben bzw gepuffert werden.

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