Bauplan Schaltplan XR2206 Funktionsgenerator

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Ein unverzichtbares Laborgerät für jeden Elektroniker ist der Funktionsgenerator. Er ermöglicht eine Vielzahl an Messungen und Experimenten. Um das Verhalten von verschiedenen Schaltungen beurteilen zu können, muss man häufig ein definiertes Signal einspeisen und kann auf diese Weise Rückschlüsse auf die Funktion einer Schaltung gewinnen, oder diese optimal abgleichen. Typischerweise verwendet man für diesen Zweck eben einen Funktionsgenerator.

Das hier beschriebene Modul basiert auf dem Industriestandard-.Baustein XR2206 und ist äusserst kompakt und preiswert aufzubauen. Es liefert Sinus und Dreieck-Spannungen ca 1Hz bis 1MHz, je nach verwendeten Timing-Kondensatoren. Über zwei Potentionmeter kann die Amplitude sowie die Frequenz eingestellt werden. Über Trimmer kann zusätzlich noch die Reinheit des Sinus-Signals sowie der Offset der Ausgangsspannung verändert werden. Der Vorteil dieser Schaltung liegt im sehr kompakten Design sowie dem günstigen Preis der dafür benötigten Komponenten. Damit ist es möglich, auch mehrere dieser Module aufzubauen und spezielle Messungen parallel durchzuführen.

Hier das Schaltbild, es basiert auf der Standard-Anwendungsschaltung im Datenblatt. Der Baustein XR 2206 benötigt nur sehr wenige externe Komponenten, um Signale in hoher Qualität in einem weiten Frequenzbereich zu erzeugen. Zeitbestimmende Beuteile sind dabei die Kondensatoren C4 bis C7.

Layout und Bestückungsplan sind hier abgebildet.

Eine hochaufgelöste Darstellung des Layouts gibts hier, Platinen auf Anfrage hier.

Der Aufbau kann sehr kompakt auf einer Platine erfolgen. Die Frequenzbereiche werden durch einen DIP-Schalter ausgewählt. Alternativ kann man statt des DIP-Schalters auch einen Stufenschalter verwenden, welcher über Drähte zu einer Frontplatte geführt wird.

Mit entsprechendem Abgleich liefert die Schaltung Sinus-Signale mit weniger als 0.5% THD.

Betrieben wird das Modul mit ca 12V Gleichspannung. Dabei wird eine virtuelle Masse auf halber Betriebsspannung gebildet, der Masseausgang des Ausgangssignals liegt also auf diesem Potential. Dies ist beim Anschliessen des Moduls zu beachten! Am Besten verwendet man aber natürlich ein Netzteil, welches schon eine symmetrische Spannung liefert.

Ein Funktionsgenerator ist auf jeden Fall ein Messgerät, welches in keiner Elektronikwerkstatt fehlen sollte.

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