Bauplan Schaltplan Funkmodul RFM12 Adapter für Steckbrett und Platinen

RFM12 Adapetr für Steckbrett und Platinen
Wenn man sich mit der Drahtlosen Übertragung von kleinen Datenmengen für Mikrocontroller beschäftigt, stösst man sehr bald auf die RFM12 Module von HopeRF.
Diese Module basieren auf einem Si4420 Chip von Silabs und bieten einen kompletten Sender/Empfänger für die frei nutzbaren Frequenzbereiche von 433 MHz bzw 886 Mhz. Dabei sind alle Parameter wie etwa Sendefrequenz und Datenrate weitgehend frei programmierbar. Die Module bieten eine Ausgangsleistung von maximal 1mW, und eine Datenrate von 115kBit/Sekunde (bzw. 256kBit Sekunde mit externem Filter)

Die Module werden sehr günstig (wenige Euro) angeboten, und sind auch durch ihre geringe Grösse für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet.
Es gibt zwar auch DIP Versionen dieses Moduls, aber praktisch findet man immer nur eine SMD Version, die sich aber recht leicht verarbeiten lässt.
Diese SMD Version besteht aus einer kleinen, quadratischen Platine mit 15mm Kantenlänge. Die Anschlüsse sind dabei auf zwei gegenüberliegenden Seiten als halbe Durchkontaktierungen ausgeführt. Der Pinabstand beträgt 2mm, was für eine Verwendung auf einem Steckbrett einen Adapter nötig macht.

Um nun erste Experimente mit diesen Modulen durchführen zu können, habe ich diese kleine Adapterplatine entworfen. Sie trägt einerseits das RFM12 Modul, andererseits stellt es über Stiftleisten die Verbindung zum Steckbrett her. Ein Abblockkondensator kann ebenfalls noch bestückt werden.

Beim Bestücken sollte man den Pin für den Antennenanschluss NICHT mitbestücken, damit das Antennensignal nicht unnötigerweise in das Steckbrett geleitet wird. Stattdessen wird hier einfach ein Stück Draht passender Länge angelötet, für die 433 MHz Module sollte die Länge etwa 17 cm Betragen, das entspricht 1/4 der Wellenlänge (Lambda/4-Antenne).


Layout auf Anfrage.

Da man in der Regel ja immer mehrere dieser Module gleichzeitig betreibt, habe ich mehrere dieser kleinen Platinen auf einem Layoout zusammengefasst. Nach dem Ätzen und Bohren werden diese dann auseinandergesägt.

Natürlich kann man diesen Adapter auch dazu verwenden, ein RFM12 Modul auf einer normalen, einseitigen Platine zu integrieren, ohne das Modul auf der Platinenunterseite anbringen zu müssen.

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