Bauplan Schaltplan RFM12 Fernsteuerung - Kleines Sender-Modul

Kleine Platine für RFM12 Transmitter

Eine drahtlose Signalübertragung erleichtert das Leben oft ganz ungemein. Bequem vom Bett aus das Licht ein und ausschalten,. die Klingel in den Keller übertragen oder ein einfacher Funkschalter für nur mühsam zugängliche Geräte, die irgendwo eingebaut sind.

Diese Dinge lassen sich zum Beispiel mit den bekannten RFM12 Funkmodulen erledigen. Sie sind für das (in gewissen Grenzen) frei nutzbare ISM Band von 430 bzw 868 MHz erhältlich und bieten sich für eine riesen Anzahl an Fernsteuerungs und Datenübertragungsaufgaben als kostengünstige Lösung an.

Für Anwendungen, bei denen es nur um ganz einfache drahtlose Signalübertragung ankommt, also etwa eine Funk-Türklingel (Funk-Gong) oder ähnliches habe ich diese kleine Platine entworfen. Lediglich ein programmierter Mikrocontroller, ein Funkmodul sowie wenige Widerstände, ein Kondensator und eine Kontroll-LED sind darauf untergebracht.

Die Schaltung ist dementsprechend minimalistisch: Das Funkmodul wird über 4 Leitungen (DI,DO,CLOCK,NSEL) mit dem Controller verbunden, mehr ist zur einfachen Ansteuerung als Sender nicht nötig. Als Stromversorgung verwende ich einen kleinen 3.7V Lithium Ionen-Akku, welcher über einen Taster an die Platine geführt wird. Somit braucht die Schaltung im Ruhezustand keinerlei Strom. Das ganze kann in ein kleines Handsender Gehäuse eingebaut werden.


RFM12 in Minimalkonfiguration

Sowohl das Funkmodul als auch der Prozessor kommen über den gesamten Akkuspannungsbereich mit der Eingangsspannung von etwa 4 bis herunter zu 2.7 Volt aus, die Brown Out Schwelle des Prozessors sollte entsprechend eingestellt werden. Die automatische Abschaltung des Lithium-Akkus sorgt dann für Schutz gegen schädliche Tiefentladung.

Um die Abmessungen klein zu halten, ist das Layout zweiseitig ausgeführt. Die Durchkontaktierungen sind dabei so angelegt, dass sie mit Hobbymitteln leicht durch Drahtstücke ausgeführt werden können. Auch müssen die Anschlussbeinchen einiger Bauteile ebenfalls von oben verlötet werden, da sie als Durchkontaktierung ausgelegt sind.


Platine mit nur 40*25mm

Als Prozessor habe ich einen 8-Poligen Tiny85 verwendet, welcher in einem Sockel sitzt. Dadurch kann der Prozessor leicht neu programmiert werden, wenn eine neue Softwareversion eingesetzt werden soll. Ein SMD Prozessor hätte hier einen ISP Anschluss erfordert, was keinen wirklichen Grössenvorteil gebracht hätte.

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