Bauplan Schaltplan Geigerzähler Platine für Openpicus Flyport

Das WLAN Geigerzähler Modul.
Geigerzähler sind eigentlich recht einfache Schaltungen. Eine einfache Hochspannungsquelle genügt zur Versorgung des Zählrohrs, und im weiteren Verlauf muss man nur noch Impulse zählen und den Messwert geeignet darstellen. Damit lassen sich schon recht gut funktionierende Geräte aufbauen.

Noch interessanter wird es, wenn man die Messwerte auf einem Computer speichern könnte, somit lassen sich Langzeitmessungen und tageszeitliche Schwankungen sehr schön darstellen. Zwar gibt es hierfür auch käufliche Geräte, aber diese sind meist sehr teuer.

Eine einfache und preiswerte Lösung kann man jedoch mit dem Flyport Modul realisieren. Die Software für das Flyport Modul findet sich hier zum Download.


Der Schaltplan

Die Schaltung basiert im Wesentlichen auf der hier vorgestellten Hochspannungsquelle. Ein TLC7555 steuert einen Transistor an, welcher seinerseits wiederum eine Spule unter Strom setzt. Im Abschaltmoment entsteht ein hoher Spannungsimpuls, welcher über die Diode D1 in den Kondensator C3 geleitet wird. Mit jedem Impuls lädt sich der Kondensator ein kleines bischen mehr auf. Zusätzlich wird diese Spannung über eine Kaskade C4/C5 bzw D2/D3 nochmal verdoppelt. Über ein Rückopplungsnetzwerk aus Z-Dioden D5/D4 und einen hochohmigen Mosfet BS170 wird die Hochspannung auf den gewünschten Wert von 400 Volt begrenzt.

Die Impulse des Zählrohrs gelangen über ein kleines Eingangsnetzwerk zur Anpassung des Signals auf die Basis von Transistor T1. Bei jedem registrierten Zählimpuls wird T1 kurz leitend, was eine fallende Flanke an seinem Kollektor zur Folge hat. Dieser Impuls wird auf den Eingang IN1 des Flyport Moduls geleitet. Das Flyport Modul ist so konfiguriert, dass dieses die Impulse an diesem Eingang zählt und als abrufbare Webseite in einem lokalen Netzwerk zur Verfügung stellt.


Bestückungsplan
Layout auf Anfrage!

Die Platine ist sehr kompakt aufgebaut, das Flyport Modul wird mittels der üblichen 2*13 poligen Buchsenleiste nach erfolgter Programmierung einfach auf die Platine aufgesteckt. Das Zählrohr (z.B. ein SBM20) wird über die dreipolige Anschlussklemme X1 angeschlossen, Hinweise zum Anschluss des Zählrohrs finden sich hier.

Zur Stromversorgung dient ein einfaches stabilisiertes 5 Volt Netzteil. Die Hochspannungsversorgung fällt dabei nicht ins Gewicht, sie benötigt nur wenige 100 Mikroampere. Das Flyport Modul hingegen braucht im Schnitt etwa 130 mA, so dass die Schaltung nur wenig mehr als 0.5 Watt Leistungsaufnahme hat, Langzeitmessungen sind somit problemlos erschwinglich!

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