Anzeige:

Chip

Hier finden sie die archivierten Beiträge des alten PHPBB Forums von www.loetstelle.net

Von Hotzenplotz am 14.10.2010 21:47

Ich habe es noch immer nicht verstanden, was Du jetzt meinst. Vorbei geredet ? Noe, denke ich nicht.
Erklaere mir doch bitte mal, wie Du darauf kommst, dass man manche AVRs nicht ueber SPI programmieen kann, obwohl sie SPI haben. Und wieso sollte man nicht mehr per SPI programmieren koennen, wenn man die Portpins beschaltet, oder "falsch" beschaltet, wie Du sagst.

CHIP

Von swiss-afu am 23.10.2010 22:54

Guten Abend

War jetzt längere Zeit weg. Schaute heute gleich malr rein. Ich war Schockiert, über die vielen Beiträge.

Also:

Kann mir jemand ganz einfach, in ein paar Sätzen Chip empfehlen, ein einfaches Programm für Baisc Programmierung vorschlagen und mir erklären, wie ich mit Basic den Port ansteuern kann.

Ich möchte es wegen den obenstehenden Gründen unbedingt in Basic lösen.

Das Datenblatt wird das geringste Problem sein.

Ich bitte um eine einfache Antwort, damit auch ein "normaler" Mensch die technik gut versteht und daraus lernt Laughing

Danke
swiss-afu

Von Tim Sasdrich am 24.10.2010 11:51

Also ich nutze zur Zeit hauptsächlich den ATmega8 und BASCOM.
Bei BASCOM siehst du glaub standardmäßig am rechten Bildschirmrand die Pinbelegung des µC´s.
Durch die Zeile

Code:
$regfile "m8def.dat"
im Programm weiß BASCOM, dass der ATmega8 genutzt wird, sucht die Pinbelegung und zeigt sie an. Für bis zu 4 KB Programm (was für die meisten einfachen Programme völlig reicht) kannst du eine kostenlose Version von BASCOM nutzen.

Zum Programmieren kannst du ganz einfach den Parallelport deines PC´s benutzen, wenn dieser einen hat. Meiner hat keinen, daher nutze ich dieses USB-Programmiergerät: http://www.daselektronikerforum.de/viewtopic.php?f=25&t=635
Man hat da allerdings das Problem, dass man bei Windows 7 beim Systemstart sagen muss, dass die Treibersignatur nicht erfordert sein soll. Aber da gibt es Programme dazu. Und unter Vista und XP läuft es problemlos.
Ein anderes Problem ist allerdings, dass der µC programmiert sein muss.
Aber ich habe schon gehört, wenn man beim Elektronikershop ( http://www.derelektronikershop.de ) in die Notizen am Ende der Bestellung schreibt, dass man einen der µC´s mit dem Programm haben will, das wohl auch möglich ist.

Leider gibt es zur Zeit keine mehr, da Atmel wegen der Finanzkriese die Produktion heruntergefahren hatte, aber trotzden viele µC´s gebraucht wurden. Mittlerweile werden zwar wieder mehr hergestellt, aber bis sie bei den Großhändlern und letztendlich beim Elektronikershop ankamen, dauerte es eine Weile. Ich glaube Anfang des Monats waren wieder ein paar da, aber vermutlich haben da viele Bastler ihren eigenen Vorrat wieder aufgefüllt (gab ja ein paar Monate lang keine). Deshalb sind wohl alle µC´s dort auf Lieferzeit. Aber vermutlich gibt es Anfang November wieder welche.

Zum Programm kann ich leider nichts sagen, da ich nicht genau weiß, wie du die Daten übertragen willst, da ich glaub noch nie mit einem Dual- Bit Code gearbeitet habe.

chip

Von swiss-afu am 25.10.2010 20:16

Hallo

Danke für die ausfürliche Antwort. Ich schau mal, ob ich ein solcher Chip bekomme.
Das Programmieren über die Schnittstelle wird für uns kein so grosses Problem. Bei uns müssen alle Lernenden mit den älteren Computern zurechtkommen. Das ist ein sehr grosser Punkt bei mir, denn jeder kann ein Windows 7 bedienen, aber wissen, was im Hintergrund läuft, weiss kaum jemand Smile

Also, ich werd mir mal ein paar Chips besorgen und dann mal probieren.
Die einzige knacknuss wird das Programmieren in Basic. Aber auch dass werd ich noch hinkriegen.

Nochmals Danke

swiss-afu

PS:

Falls noch jemand eine einfache Idee hat, wie ich den Chip ansteuere und Pinns abfrage bzw. ansteuere, kann er mir diese ja bitte schreiben.

Re: chip

Von pcprofi am 25.10.2010 22:57

swiss-afu hat folgendes geschrieben:


PS:

Falls noch jemand eine einfache Idee hat, wie ich den Chip ansteuere und Pinns abfrage bzw. ansteuere, kann er mir diese ja bitte schreiben.


Jepp, ich: BASCOM hat eine sehr gut Online-Hilfe. Allerdings auf Englisch, aber damit kann man gut Arbeiten, die hat auch IMMER ein Programmbeispiel dabei...

Von Elektron am 26.10.2010 08:22

Zitat:

Bei uns müssen alle Lernenden mit den älteren Computern zurechtkommen. Das ist ein sehr grosser Punkt bei mir, denn jeder kann ein Windows 7 bedienen, aber wissen, was im Hintergrund läuft, weiss kaum jemand


Meine Güte.. Was hat Windows 7 mit einem modernen Computer zu tun? Welches Wissen über die Hintergründe kann man mit einem veralteten Werkzeug besser erlangen als mit einem modernen? Und was haben Mikrocontroller auch noch damit zu tun?

Ich kann Dir garantieren, dass Du Schüler haben wirst, die besser Bescheid wissen werden als Du selbst.. vielleicht machst Du Dir nochmal genau Gedanken darüber, was Du überhaupt unterrichten willst. Hier geht es nicht um den Hobbybereich, sondern es werden junge Menschen ausgebildet. Mich regt es deshalb so auf, weil ich Lehrer nicht mag, die meinen, aufgrund eines gewissen Alters wäre ein großes Maß an Ignoranz gegenüber den Tatsachen der Zeit gerechtfertigt. Das sind so Menschen die Bücher über prozedurale Programmierung in Java schreiben, völlig am Punkt vorbei.

Von TheBug am 26.10.2010 11:24

Elektron hat folgendes geschrieben:
Meine Güte.. Was hat Windows 7 mit einem modernen Computer zu tun?


Nichts. Vom Standpunkt der Informatik ist Windows eine intellektuelle Beleidigung und kein Betriebssystem.

Elektron hat folgendes geschrieben:
Welches Wissen über die Hintergründe kann man mit einem veralteten Werkzeug besser erlangen als mit einem modernen? Und was haben Mikrocontroller auch noch damit zu tun?


Moderne Werkzeuge haben die Tendenz Komplexität zu verstecken, damit sieht man dann nicht mehr die dahinter liegende Funktion. Wenn man wirklich Grundlagen über Rechnerarchitektur lernen will, dann ist ein 8 Bit Microcontroller schon das richtige Spielzeug, weil man den problemlos in allen Details verstehen kann.

Also wir haben im Grundstudium Informatik im Rahmen der Rechnerorganisation-Vorlesung in den Übungen zumindest auf dem Papier eine CPU selber entworfen.

Von Elektron am 26.10.2010 13:53

Eine CPU ist ein winziger Bruchteil eines Mikrocontrollers. Auch wenn man einen Mikrocontroller in einer Hochsprache programmiert wird ein ganzer Batzen an Komplexität versteckt.

Es gibt durchaus moderne Werkzeuge, die zwar im Grunde die Komplexität verstecken, aber bei Wunsch auch tiefe Einblicke gewähren. Die Frage bezog sich aber eher darauf, warum man Asbach-Rechner zum flashen des Mikrocontrollers nehmen will. Und als Hochsprache eine Sprache wählt, die in der Industrie praktisch nicht verwendet wird.

Wenn man Grundlagen vermitteln will, dann sollte man vielleicht ein nicht-proprietäres Betriebssystem nehmen.

Von TheBug am 26.10.2010 14:23

Na ja, ob BASIC den Namen Programmiersprache verdient, da kann man sich streiten, das ist so wie "Windows" und "Betriebssystem"...

chip

Von swiss-afu am 26.10.2010 20:32

Hallo

Erst mal Danke für die vielen Beiträge.

@pcprofi:
Danke, klingt toll. Werde Bascom mal Probieren.

@Elektron / TheBug:
Das ist ja klar. Windows und co, haben nichts mit dem Computer zu tun.
Es sollten auch zwei ganz verschiedene Themen ansprechen. Ich meine, es handelt sich hier um 1. Lehrjahr Lehrnende, die noch keine grossen Kenntnisse dabei haben. Es sollte lediglich eine Zusatzaufgabe für Interssierte darstellen. Ich selbst sehe mich nicht als "was besseres". Ich lerne sehr oft was neues von Lernenden. Es sollte jedoch ein einfaches Projekt darstellen, bei dem man nicht erst initialisierungen und viele Zeilen Code braucht oder wie in C z.B.

Code:
 main ()
oder ähnliches einfügen muss. Man sollte einfach darauf losschreiben können (sofern das möglich ist) und herumprobieren können und das Ergebniss gleich sehen. So wird das logische Denken gefordert, das erkenne von abläufen und ...

und nochmals @TheBug:

Ja, ich finde, man kann Basic zu den einsteigersprachen zählen, wie es der Name schon sagt.


swiss afu

Anzeige: