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Wie erzeugt man ein CLK - Signal?

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Wie erzeugt man ein CLK - Signal?

Von mani3 am 18.05.2006 14:53

Hallo!

Ich habe schon bei vielen Projekten von sog. CLK Signalen gehört.
Jetzt meine Frage:
Was genau ist das? Ist das ein Signal von best. Spannungs impulsen oder schaltet das Signal da auf GND (Nach frequenz)

Welche Normwerte gibt es da? Spg. max - Spg. min.?

Hier das Beispiel wofür ich das wissen muss. Es ist ein Zähler dargestellt.

Den möchte ich über reflex optokoppler ansteuern.

Wie muss ich das anstelen?

Von derguteweka am 18.05.2006 20:11

Moin,

Ohje, bevor du mit Chips wie dem 74C925 oder 74C926 was bauen willst, guck' erstmal, ob du die ueberhaupt noch irgendwo kaufen kannst, und wenn ja - zu welchem Preis.

Zu deiner Frage nach dem CLK Signal: Das ist ein Signal, das zwischen logisch High und logisch Low "pendelt", oft mit einer genau definierten Frequenz, z.b. In einem PC mit einer Frequenz von 2.2 GHz. Oder in einer Quarzuhr oft mit 32.768KHz.Welche Spannungen dem logischen High und Low entsprechen, haengt von der verwendeten Logik ab. Log. low ist meistens irgendwas um die 0V, log. Hi kann z.b. 5V sein, oder auch 3.3V oder auch "mehr als die halbe Betriebsspannung" (Bei Standard CMOS).

Du willst ja jetzt irgendwie die Drehung einer Welle erfassen. Jetzt vermut' ich mal, dass auf der Welle irgendwas angebracht ist, was pro Wellenumdrehung einmal (oder mehrmals) Licht auf was Lichtempfindliches laesst und einmal (oder mehrmals) nicht.
Wenn dem so ist, und du willst mit der angegebenen Zaehlerschaltung die Anzahl der Umdrehungen (nicht die Drehzahl, das wuerde mit der Schaltung in dem Link von EGS gehen) zaehlen, nimmst du das lichtempfindliche Bauteil, und schliesst es (richtigrum) ueber einen Vorwiderstand (richtiger Groesse) an die 5V an.
Dann sollten drehzahlabhaengige Impulse zwischen den beiden Anschluessen des lichtempfindlichen Bauteils anliegen, wenn sich die Welle dreht.
Wenn du Pech hast, sind da noch irgendwelche Stoerungen drauf, dann brauchst du Tiefpassfilter und Schmitt-Trigger, z.b. so wie in der Drehzahlmesserschaltung beschrieben (oben links unter dem 5V Regler).
Wenn du aber nicht die Anzahl der Umdrehungen insgesamt messen willst, sondern die Umdrehungen pro Minute (was ich derzeit glaube), brauchst du mehr als nur den nackigen Zaehler, dann brauchst du noch ein zweites CLK Signal, das den Zaehler immer fuer eine bestimmte Zeit die Umdrehungen zaehlen laesst.
Am einleuchtendsten waere es ja, den Zaehler fuer genau eine Minute zaehlen zu lassen, dann das Ergebnis anzuzeigen, und derweilen im Hintergrund fuer die naechste Minute zu zaehlen. Ist natuerlich bloed, wenn sich die Drehzahl innerhalb der Minute aendern wuerde. Dann kommt nur so ne mittlere Drehzahl raus.
Deshalb kann man z.b. immer nur fuer 6 sec. den Zaehler zaehlen lassen oder nur fuer 0.6 sec. Dann muss man halt den Zaehlerwert noch mit 10 bzw. 100 multiplizieren, damit man die Drehzahl in U/min kriegt.
(In der Drehzahlmesserschaltung im anderen Thread wird zusaetzlich noch (auch damit man s an Motoren mit verschiedenen Zylinderanzahlen anschliessen kann) die Frequenz der gemessenen Impulse mittels PLL vervielfacht. Das kann man machen, weil sich die Drehzahl eines Automotors nicht in zu grossen Umfang variiert. (Wenn er laeuft, dann irgendwo zwischen 600 und 10000(Naja!) U/min also nur 1:17. )

Gruss
WK

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