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Eagle Schaltplan hilfe

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Eagle Schaltplan hilfe

Von RuSsFiGhTeR am 20.06.2008 02:40

Hallo ich habe meinenersten Schaltplan in Eagle erstellt kann jemand vieleicht drüber gucken und sagen ob es so in ordnung ist ?
der ist noch nicht ganz fertg !
Vieleicht könnt ihr mir paar tips geben ?
Danke
http://img80.imageshack.us/img80/943/probedl1.th.png

Von Elektron am 20.06.2008 07:58

Die grüne LED am Spannungsregler wird nie leuchten, da sie falsch herum ist. Ich würde einen Vorwiderstand von 220 Ohm nehmen. 5V - 0,7V = 4,3V; 4,3V : 20mA = 215 Ohm..

Je nachdem was deine LED so verträgt, aber ich denke mal bloß um den Status der Spannungsversorgung anzuzeigen benötigt man keine superhelle^^

edit:
Ansonsten kann ich kein Fehler entdecken. Sieht gut aus.

Von RuSsFiGhTeR am 20.06.2008 09:49

ok hab den Schaltplan verändert und was ist mit Atmega8 Beschaltung ist sie so weit richtig ?
ES soll Eine Funkuhr mit Wecker werden Very Happy

Von Elektron am 20.06.2008 09:55

Sie ist etwas umständlich, weil du über einen Pullup-Widerstand ständig die Eingänge der Schalter auf Vcc ziehst, und dann, wenn geschaltet wird, auf Masse. Das funktioniert auch gut, nur du könntest hier genausogut im Programm abfragen, ob der jeweilige Eingang auf High liegt, anstatt auf Low. Die einzige Ausnahme bildet RESET, weil RESET eben von der Erwartung des Mikroncontrollers her immer auf High sein muss, und eben für einen Reset einen bestimmten Zeitraum auf Low.

Zusammenfassend:

1.) Eingäng ständig auf High, beim Schalten auf Low -> Pullup-Widerstand

2.) Eingang ständig auf Low, beim Schalten auf High -> kein Pullup-Widerstand, einfach direkt schalten

edit:
Soweit ich weiß besitzen die Atmel Mikrocontroller interne Eingangswiderstände, die aktiviert werden, wenn man die Pins auch als Eingänge festlegt. Ich habe nur das Datenblatt jetzt nicht zur Hand, bin mir daher nicht sicher. Aber entweder kommst du ohne Pullup- oder ohne Pulldown-Widerstände aus Surprised)

Von gerold am 20.06.2008 11:59

RuSsFiGhTeR hat folgendes geschrieben:
ok hab den Schaltplan verändert und was ist mit Atmega8 Beschaltung ist sie so weit richtig ?

Hallo RuSsFiGhTeR!

Die LED ist korrekt angeschlossen. Aber falls es eine LowCurrent LED mit 2 V/2 mA ist, dann würde ich einen 1,5 k Widerstand statt dem 1000 k Widerstand verwenden. Und so nebenbei. Der Atmega8 ist kein Transistor an dem 0,7 Volt verloren gehen. An den Pins liegt bei HIGH annähernd VCC an. Also sollte man auch mit VCC (5 Volt) rechnen, wenn man den Vorwiderstand für eine LED ausrechnet. Und wenn man die LED nach GND schaltet, dann liegt nicht nur annähernd VCC an. Dann liegt VCC in voller Höhe an.

Die Stromversorgung muss mit zwei 100 nF Keramikkondensatoren bestückt werden, damit der 7805 nicht zu schwingen anfängt. Siehe: http://halvar.at/elektronik/kleiner_bascom_avr_kurs/003_spannungsversorgung/
Weiters kenne ich es nur so, dass der große Elko vor dem 7805 und der kleinere Elko nach dem 7805 geschaltet wird. Aber das dürfte keine Auswirkung auf dein Gerät haben.

Auf R7, R6 und R8 kannst du verzichten, da der ATmega8 eingebaute Pullup-Widerstände hat. Diese müssen nur im Programm aktiviert werden. Siehe: http://halvar.at/elektronik/kleiner_bascom_avr_kurs/013_schalter_anschliesen/ und http://halvar.at/elektronik/kleiner_bascom_avr_kurs/015_schalter_anschliessen_2/

Mehr fällt mir jetzt nicht auf. Smile

mfg
Gerold
Smile

Von kalledom am 20.06.2008 13:57

Elektron hat folgendes geschrieben:
Sie ist etwas umständlich, weil du über einen Pullup-Widerstand ständig die Eingänge der Schalter auf Vcc ziehst, und dann, wenn geschaltet wird, auf Masse. Das funktioniert auch gut, nur du könntest hier genausogut im Programm abfragen, ob der jeweilige Eingang auf High liegt, anstatt auf Low. Die einzige Ausnahme bildet RESET, weil RESET eben von der Erwartung des Mikroncontrollers her immer auf High sein muss, und eben für einen Reset einen bestimmten Zeitraum auf Low.
Was ist an einer Eingangs-Beschaltung mit PullUp-Widerständen "umständlich" ? Das ist gängige Praxis. Eine kompetente Antwort ist das nicht.

Elektron hat folgendes geschrieben:
Zusammenfassend:

1.) Eingäng ständig auf High, beim Schalten auf Low -> Pullup-Widerstand

2.) Eingang ständig auf Low, beim Schalten auf High -> kein Pullup-Widerstand, einfach direkt schalten
Hast Du schon mal mit CMOS-Bausteinen gearbeitet ? Warum schreibst Du, daß kein PullUp-Widerstand erforderlich ist, wenn ein Taster den Plus schaltet ? Dann ist ein PullDown-Widerstand erforderlich !
Wenn Du Eingänge unbeschaltet lassen möchtest, dann kannst Du das in Deinen Schaltungen so machen. Verbreite hier bitte nicht, daß man das so machen kann.

Elektron hat folgendes geschrieben:
edit:
Soweit ich weiß besitzen die Atmel Mikrocontroller interne Eingangswiderstände, die aktiviert werden, wenn man die Pins auch als Eingänge festlegt. Ich habe nur das Datenblatt jetzt nicht zur Hand, bin mir daher nicht sicher. Aber entweder kommst du ohne Pullup- oder ohne Pulldown-Widerstände aus Surprised)
Glaubst Du es zu wissen oder weisst Du es ? Glauben heisst nicht wissen.
Wenn Du hier Dein Wissen an andere weitergeben möchtest, dann informiere Dich bitte zuerst, wie es denn tatsächlich ist und schreibe hier nicht einfach was hin, nur um des Schreibens willen.
Am AVR (und auch beim PIC) kann ein I/O-Pin als Eingang (Reset-Zustand) oder Ausgang initialisiert werden.
Zusätzlich können an einigen Ports per Befehl PullUp-Widerstände an den Eingängen zugeschaltet werden.

Von Elektron am 20.06.2008 14:20

Zitat:

Was ist an einer Eingangs-Beschaltung mit PullUp-Widerständen "umständlich" ? Das ist gängige Praxis. Eine kompetente Antwort ist das nicht.


Wie auch gerold gesagt, besitzt der ATMega schon interne Pull-Up-Widerstände, die aktiviert werden können. Daher ist das umständlich und meine Antwort war durchaus kompetent.

Zitat:

Hast Du schon mal mit CMOS-Bausteinen gearbeitet ? Warum schreibst Du, daß kein PullUp-Widerstand erforderlich ist, wenn ein Taster den Plus schaltet ? Dann ist ein PullDown-Widerstand erforderlich !
Wenn Du Eingänge unbeschaltet lassen möchtest, dann kannst Du das in Deinen Schaltungen so machen. Verbreite hier bitte nicht, daß man das so machen kann.


Wenn man schon so scharf kritisiert, dann sollte man auch den "edit"-Teil lesen, den ich angefügt hatte und aus dem hervor geht, dass ich das Datenblatt nicht zur Verfügung habe (konnte auf meinem mobilen PC keine pdf's öffnen) und mir unsicher war, ob da jetzt PullUp- oder PullDown-Widerstände drin sind.

Zitat:

Glaubst Du es zu wissen oder weisst Du es ? Glauben heisst nicht wissen.
Wenn Du hier Dein Wissen an andere weitergeben möchtest, dann informiere Dich bitte zuerst, wie es denn tatsächlich ist und schreibe hier nicht einfach was hin, nur um des Schreibens willen.
Am AVR (und auch beim PIC) kann ein I/O-Pin als Eingang (Reset-Zustand) oder Ausgang initialisiert werden.
Zusätzlich können an einigen Ports per Befehl PullUp-Widerstände an den Eingängen zugeschaltet werden.


Dazu sage ich mal nichts. Deine übertriebene Panikmache und Besserwisserei stößt mir schon seit einiger Zeit auf (und auch anderen Fachwissenden in deinem Alter auch, mit denen ich mich darüber unterhalten habe). Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen, ich versuche hier so gut ich kann zu antworten, und mir den Mund zu verbieten finde ich richtig unverschämt. Es tut mir aufrichtig leid, dass das jetzt mal so raus musste, ich habe dir bereits damals eine private Nachricht geschickt (die ignoriert wurde), dass man hier keinen Streit vom Zaun brechen muss und habe mich ausdrücklich für harsche Antworten meinerseits entschuldigt. Aber jetzt reicht es mir.

Von gerold am 20.06.2008 14:24

Elektron hat folgendes geschrieben:
Die grüne LED am Spannungsregler wird nie leuchten, da sie falsch herum ist. Ich würde einen Vorwiderstand von 220 Ohm nehmen. 5V - 0,7V = 4,3V; 4,3V : 20mA = 215 Ohm..

Hallo!

Bevor sich diese Rechnung durchsetzt, möchte ich sie korrigieren.

Vorab: Grüne LEDs haben meist andere Ideal-Ströme und -Spannungen als rote LEDs. Die Spannung, bei der, bei Zimmertemperatur, der ideale Strom durch die grüne LED fließt, ist im Datenblatt (meist ganz oben oder in einem Diagramm) ersichtlich. Diese grünen LEDs lasse ich jetzt außen vor.

Wenn nichts anderes im Datenblatt steht, dann kann man davon ausgehen, dass eine rote Standard-LED bei 20 mA ideal hell leuchtet. Und diese 20 mA fließen bei den meisten Standard-LEDs so um 2 Volt Spannung. Damit kann man dann recht gut ausrechnen, wieviel Spannung in etwa vom Widerstand geschluckt werden soll. Bei 5 Volt Versorgungsspannung sind das 3 Volt, die der Widerstand verbraten soll.



Streicht man aus dem Dreieck das raus was man ermitteln möchte (R), dann sieht die Formel so aus:

U (die am Widerstand verbraten werden sollen) / I (die gesamt fließen werden) = R Ohm (des Widerstands)
3 Volt / 0,02 Ampere = 150 Ohm

Um durch die LED also den idealen Strom (0,02 A) fließen zu lassen, sollte der Widerstand 150 Ohm sein.

Natürlich kann man den Widerstand ein wenig erhöhen. Es muss ja nicht immer der ideale Strom fließen. Also bei 200 Ohm wird die LED auch noch schön leuchten. Bei den fälschlich errechneten 215 Ohm natürlich auch, aber richtig wären 150 Ohm.

Wie viel Watt am Widerstand abfallen, errechnet man aus U * I.

U * I = P

3 Volt (die am Widerstand abfallen) * 0,02 Ampere (die durch den Widerstand und die LED fließen) = 0,06 Watt

Ein 0,25 Watt-Widerstand (1/4 Watt) reicht also leicht aus um die Leistung von 0,06 Watt abzuführen (in Wärme umzuwandeln).

Dazu gibt es einige Webseiten, die dieses Thema zu erklären versuchen (ich habe mich auch mal daran versucht Wink ):
- http://www.strippenstrolch.de/1-2-4-die-leuchtdiode.html
- http://halvar.at/elektronik/wozu_widerstaende/
- http://bunbury.de/technik/widerstand/
- usw.


mfg
Gerold
Smile

PS: Bei der grünen LED ist der ideale Strom nicht ganz so einfach ersichtlich, da die Leuchtstärke bei höherem Stromdurchfluss weiter zunimmt, was bei der roten LED kaum der Fall ist. Aber hier kann man den "typischen" Wert aufgreifen der im Datenblatt normalerweise in einer Tabelle steht.

Wenn man die Werte aus diesem Datenblatt http://halvar.at/krimskrams/LED%205mm%20L-53%20(Kingbright).pdf nimmt, dann kann man davon ausgehen, dass die grüne LED ihr ideales Licht auch bei ca. 0,02 Ampere abstrahlt. Bei Zimmertemperatur fließen durch die LED genau diese 0,02 Ampere, wenn an der LED 2,2 Volt anliegen. Höher sollte man mit der Spannung nicht gehen, da als Maximum 2,5 Volt im Datenblatt stehen. Man braucht immer einen kleinen Spielraum, da man ja nicht immer den idealen Widerstand hat und der Stromfluss durch die LED temperaturabhängig ist.

Für die grüne LED gilt also:
(5 V - 2,2 V) / 0,02 A = 140 Ohm

Wenn man es nicht so genau nimmt, dann ist also 150 Ohm auch für die grüne LED kein schlechter Vorwiderstand.

.

Von Elektron am 20.06.2008 14:25

edit: okay, Frage hab ich mir gerade selber beantwortet, stimmt^^

Ich habe grundätzlich immer mit einer Vorwärtsspannung von 0,7V gerechnet was ja falsch ist.

Von RuSsFiGhTeR am 20.06.2008 19:38

Also des mit der Led und iderständen des werde ich noch ausrechnen da ich noch net weiß welche Led ich verwenden möchte um den rest kümmeri ch mich auch noch
Danke für die Antworten

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