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Sharing The Mac Experience

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Sharing The Mac Experience

Von Elektron am 06.10.2008 02:23

Einfach mal was zum Lachen:

http://video.google.com/videoplay?docid=-6553260189868317794

Ich find das total witzig wie der Typ sich aufregt, kommt mir bekannt vor, als ich festgestellt habe, dass der iPod der einzige mp3-player ist, den ich kenne, der sich NICHT als Mass Storage Device anmeldet...

Von TheBug am 06.10.2008 10:22

Na ja, das Video hat nichts mit der Realität zu tun.

Bezeichnend ist auch mal wieder, dass Final Cut erwähnt wird (das es erst seit Mac OS X gibt) und dann Bedienmethoden genannt werden, die zu Mac OS 9 und älter gehören.

Ist etwa so wie die Nummer die Vobis in den 90ern gefahren hat als sie mal Apple Händler waren. Die haben dann zwei bis drei Jahre alte Macs im Laden gehabt und daran vorgeführt wie schlecht denn die Macs im Verhältnis zum PC sind.

Der Typ hat wohl mal jemanden getroffen, der einen kannte, der mal neben jemandem saß, der mal einen Mac im Schaufenster gesehen hat.

Mein iPod meldet sich als Mass Storge Device an, das lässt sich einstellen.

Von Elektron am 06.10.2008 11:51

Zitat:

Der Typ hat wohl mal jemanden getroffen, der einen kannte, der mal neben jemandem saß, der mal einen Mac im Schaufenster gesehen hat.


Nein, er sagt am Ende des Videos, dass er dieses Video an einem Macintosh zusammengschnitten hat. Apropos Realität: Er beschreibt in diesem Video, welche Schwierigkeiten er beim Erstellen des Videos hatte.

edit:
Das mit dem iPod muss ich mir mal anschauen, ich kriege bei iTunes wieder zu viel.. ^^

Von TheBug am 06.10.2008 12:25

Elektron hat folgendes geschrieben:
Nein, er sagt am Ende des Videos, dass er dieses Video an einem Macintosh zusammengschnitten hat. Apropos Realität: Er beschreibt in diesem Video, welche Schwierigkeiten er beim Erstellen des Videos hatte.


Und das ist genau wo die Ente quietscht, die vorher beschriebenen Probleme stammen aus der Zeit als man sich auf dem PC wegen Windows 95 oder 3.x die Haare raufte...

Es gibt halt Leute die eine Botschaft präsentieren wollen egal wie die im Verhältnis zur Realität steht. Wer eingefleischter Windows Fan ist und dann professionelle Tools im Video- und Publishing-Bereich benutzen muss trifft unweigerlich auf Macs, manche Leute können sowas nicht mit ihrem Weltbild vereinbaren.

Von Elektron am 06.10.2008 22:28

Zitat:

Und das ist genau wo die Ente quietscht, die vorher beschriebenen Probleme stammen aus der Zeit als man sich auf dem PC wegen Windows 95 oder 3.x die Haare raufte...


Ich stamme aus der heutigen Zeit und der iPod Nano stürzt gerade zum dritten Mal ohne erfindliche Gründe ab (was mich gerade tierisch aufregt, da ich mich gefreut hatte, den iPod meines Bruders aus der Schublade zu holen und umzustellen. Aber Apples FAQ gibt mir den sehr nützlichen Hinweis, dass dies möglich ist -.-)

Zitat:

Es gibt halt Leute die eine Botschaft präsentieren wollen egal wie die im Verhältnis zur Realität steht. Wer eingefleischter Windows Fan ist und dann professionelle Tools im Video- und Publishing-Bereich benutzen muss trifft unweigerlich auf Macs, manche Leute können sowas nicht mit ihrem Weltbild vereinbaren.


Du möchtest mir jetzt nicht erzählen, dass es keinerlei professionelle Tools für Windows gibt? Diesen Beweis zu führen wird dir mächtig schwer fallen. Ich denke beispielsweise an Photoshop für Bildbearbeitung, CuBase für Audio Mixing etc.

Von BellaD am 06.10.2008 22:42

moin


Adobe entwickelt für MAC und PC Rolling Eyes

aber leider kann ich mir solche professionellen Prg. Finanziell nicht leisten Crying or Very sad

Von Elektron am 07.10.2008 11:22

Zitat:

Mein iPod meldet sich als Mass Storge Device an, das lässt sich einstellen.


Ja, der meines Bruders tut das jetzt auch, allerdings ist es nicht möglich, ohne iTunes oder ein entsprechendes Programm einfach Musik auf den Player zu ziehen. Ich möchte nicht die Debatte lostreten ob iTunes gut oder schlecht ist, aber ich brauche kein weiteres Ordnersystem, welche alle möglichen unsinnigen Dinge mitinstalliert ohne mich gefragt zu haben (auch kein gutes). Und auch wenn die Eingewöhnungszeit kurz und die Bedienung einfach ist, das ist eine Vernunftssache. Wer damit zurecht kommt, bitte, soll er tun.

Nur mal als Randbemerkung: Ich habe hier einen Billig-mp3 Player mit gleicher Speicherkapazität und Bauvolumen liegen. Beim Öffnen des Geräts: Es ist ein Samsung mp3-player Fertigchip verbaut, also nix von wegen schlechter Klangqualität, das merkt man auch. Lieder lassen sich per Drag&Drop ohne Zusatzprogramm und ohne zusätzliche Treiber auf das Gerät laden. Preislich kostet das Gerät ein Fünftel des iPods (Ladenpreis inkl. 2 Jahre Garantie), die Akkulaufzeit betrug zuletzt etwa 7-8 Stunden, der Akku ist austauschbar. Das Gerät ist schneller zum Datentransfer bereit als der iPod, und nach abgeschlossenem Datentransfer schneller wieder einsatzbereit. Die Menüführung ist ebenso einfach und intuitiv, nur eben mit nem kleinen Joystick.

[flame]
Es gibt nunmal unverkennbare Größen in jeder Branche, Marshall wird immer gute Gitarrenverstärker bauen, Persil gutes Waschpulver herstellen und Microsoft eben gute Betriebssysteme herausbringen. Ich bin wirklich gespannt, wie lange die Kunden Apples Käfig-Politik noch mitmachen. Anscheinend lassen sich da einige von der "Droge Design" ordentlich benebeln..
[/flame]

Von TheBug am 07.10.2008 12:49

Microsoft macht Betriebssysteme? Ich dachte immer die verarschen nur ihre Kunden.

</flame>

Ehrlich, Microsoft hat Problemklassen erfunden die es vorher in der Computertechnik nicht gab und ausserhalb von Windows bis heute nicht.

Stichwort: Registry

Von Elektron am 07.10.2008 12:57

Zitat:

Ehrlich, Microsoft hat Problemklassen erfunden die es vorher in der Computertechnik nicht gab und ausserhalb von Windows bis heute nicht.

Stichwort: Registry


So hat jedes Betriebssystem seine Probleme. Aber dem "Problem" (welches erst entsteht wenn der User unwissenderweise Mist gebaut hat) mit der Registry ist schon jahrelang mit tonnenweise Tools geholfen. Die Tatsache, dass ich meinen iPod auch ohne iTunes & Co. beladen kann nicht. Und das wird sich auch nie ändern. Razz

(Was ich damit sagen will: Wenn Microsoft Mist baut, wird sich immer wieder jemand finden, der es ausbügelt, ob kommerziell oder nicht, aber es gibt eine Lösung. Meine lieben "Apple-begeisterten" Freunde können nur warten und hoffen, während ich mir schon ein entsprechendes Tool herunterlade Razz)

[Sachlich geblieben]
Ich wäre froh, wenn jemand unabhängiges mal wirklich Fakten gegen Fakten hält. Aber dann lese ich so Sätze wie "Windows hat einen guten Backup-Assistenten an Bord, aber MacOS auch". Toll. Was interessiert mich der Backup-Assistent? Das wäre ja so, als würde ich zwei Autos vergleichen und dann sagen "Wagen A hat vier Reifen, aber Wagen B hat auch welche, und die Rollen auch sehr gut. Beide kommen mit einem sehr schönen Warndreieck daher.". Man müsste sich konkrete Probleme ausdenken, wie: "Wir haben hier einen Mikrocontroller XY und wollen den mit einem kostenlosen Tool programmieren." Wie verhalten sich Zeitaufwand und Auswahl? etc.
[/Sachlich geblieben]

Von TheBug am 07.10.2008 15:52

Die Regsitry führt auch zu Problemen wenn sich der User korrekt verhält.

Wir haben bei der USB Entwicklung reihenweise Spaß mit Windows weil immer wieder Mist in der Registry drin steht, der dazu führt, dass Devices nicht oder nicht richtig erkannt werden. Devices mit Seriennummer unter Windows im Produktionstest prüfen geht gar nicht, die Registry läuft je nach Windows Version spätestens nach ca. 2000 Devices über. Ohne Seriennummer kommt man auch nicht weiter, es sei denn man macht regelmäßig Neustarts (was bei Seriennummern nicht hilft).

Der Normaluser läuft in das Problem, dass für jeden Port in den er ein Device steckt einer neuer Registryeintrag gemacht wird, in dem auch festgelegt wird welcher Treiber für dieses Device an diesem Port benutzt wird. Installiert man einen neuen Treiber und schließt das Device an einem anderen Port an, dann kann man abhängig vom verwendeten Port verschiedene Versionen des Treibers kriegen. Gleiches gilt für Devices mit unterschiedlichen Seriennummern.

Grundsätzlich ist das Konzept der Registry falsch. Daten zu dynamischen Eigenschaften (wie z.B. die Devices auf einem Hot-Plug Bus wie USB) in einer statischen Datenbank zu speichern ist schlicht falsch. Eine Registry hat beim Systemstart leer zu sein und muss dynamisch verwaltet werden.

Mir ist es definitiv lieber mal das eine oder andere Tool nicht zu haben, als mit Murks zu arbeiten. Wenn der Computer zum Problembestandteil wird macht das keinen Spaß.

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