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RetroRadio Selberbauen

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RetroRadio Selberbauen

Von loetadmin am 18.02.2009 11:56

Als Kind in den 70er Jahren bekam ich mein erstes Radio geschenkt.
Es war ein Mittelwellen-Empfänger,ein orangefarbenes Tchibo Taschenradio, das vielleicht noch der eine oder andere kennen wird.
Ich war tagelang fasziniert von den Klängen, die mich aus aller Welt erreichten.
Solange bis ich das Innenleben des Radios erforschte und damit leider die Funktion etwas, sagen wir mal, beeinträchtigte....

Ein klein Wenig in diese Zeit fühlte ich mich zurückversetzt, als ich das neue Paket vom Franzis verlag öffnete. Es enthielt einen Radiobausatz für alle Jungen und Junggebliebenen, die sich der Faszination des Radiobastelns widmen wollen.

In einer stabilen Kartonbox mit Magnetverschluss, etwa in der Grösse eines dicken Taschenbuchs, befinden sich alle Bauteile sowie ein kleines Anleitungsheft.
Die Kartonbox selbst ist dabei mit der Front eines alten Röhrenradios bedruckt, so dass sich auch hier ein angenehm historisches Gefühl einstellt.

Ein Drehkondensator, Ein Lautstärkeregler sowie ein Anzeigeinstrument bilden die Bedienelemente des Radios, diese werden im Deckel des Verpackungskartons montiert, ein Lautsprecher sorgt für die Wiedergabe der Töne.

Die Schaltung selbst besteht nur aus wenigen Bauteilen und sollte auch von Anfängern leicht aufzubauen sein. Man sollte aber schon ein klein Wenig Erfahrung im Löten von Platinen mitbringen, da diese doch recht klein ist, ansonsten ist der mechanische Aufbau aber nicht schwer und gut bebildert.

Wenn man alles aufgebaut besitzt man einen kleinen Mittelwellen-Empfänger, der wieder echtes Äthergeräusch ins Haus bringt.

Ich finde das Paket gut geeignet für alle Elektronik-Anfänger sowie nostalgisch verranlagte Bastler, die ein Wenig Kontakt zur ursprünglichen Form des Rundfunks suchen. Es kann auch, mit Hilfestellungen durch Erwachsene, von Kindern aufgebaut werden.

RetroRadio Selberbauen von Burkhard Kainka
Franzis Verlag
ISBN 978 3 7723 4229 5
Eur 24,95

Dieses Paket wird in einer der nächsten Verlosungen hier zu gewinnen sein!

Nochmal Dank an den Franzis Verlag für das Rezensionsexemplar

mfg
lortadmin

Von Outlaw am 22.02.2009 00:03

Das "Ding" liegt seit langem beim Mediamarkt im regal. Dort kann man es sich auch (von Aussen) ansehen, wenn man eh dort ist .... WinkVery Happy

Von Anonymous am 02.04.2009 20:40

Na und - du kannst es kaufen oder hier gewinnen, sieh's doch mal so. Wink

Die Frage stellt sich mir aber: Gibt's heutzutage noch überall die Möglichkeit, mit dem Ding einen Mittelwellensender 'reinzukriegen...

Von pcprofi am 02.04.2009 22:26

Ich denke schon. Mittelwelle ist ja bekannt dafür, dass sie verdammt weite Reichweiten hat...

Gruß Rainer

Von BellaD am 02.04.2009 22:38

Moin

Ich glaube auch daran Wink da ich mit meinem Retro Detektor ausser dem Örtlichen (leider einer mit 1kw Sendeleistung) schon Radio Vatikan und auch Radio Moskau empfangen habe .Leider schalten schon viele Sender nach 4 Std. Programm am Tag ab , da es sich nicht mehr lohnt (kein richtiges Feindbild mehr ?),und es wird bald ganz aus sein ,Abschaltung terrestrischer Sendestationen in Europa die dann durch DRM und SAtellit ersetzt werden oder schon ersetzt sind.

mfg

Von Anonymous am 02.04.2009 23:34

BellaD hat folgendes geschrieben:
Ich glaube auch daran Wink da ich mit meinem Retro Detektor ausser dem Örtlichen (leider einer mit 1kw Sendeleistung) schon Radio Vatikan und auch Radio Moskau empfangen habe .
Moskau? Ah ja - erinnere mich noch an "die Sendung für deutsche Hörer" ... aber auf Mittelwelle? Jedenfalls hab' ich die nur mit einem "Großsuper" 'reingekriegt - mit einem selbstgefriemelten Detektor nur den Ortssender (der stand ja auch gleich nebenan Wink ).

Mittelwelle reicht im Vergleich zu Kurzwelle nicht allzu weit - im Prinzip nur die "Bodenwellen" - und da braucht man einige Leistung - einen Kurzwellensender kannst du mit etwas Glück (und Ionosphärenkenntnissen) rund um die Erde hören - daraus hat sich ja ein ganzer "Zweig" des Amateurfunks entwickelt...

Kann mich an unseren Kleinsuper "Zaunkönig" erinnern - mit dem kriegte man auf Mittelwelle gerade so Radio DDR und den Berliner Rundfunk 'rein - auf Kurzwelle hatte ich echt mal Tirana (Albanien) drauf - und gerade am 1. Mai - uff, war das in der DDR nicht ganz und gar verboten? Rolling Eyes

Von hardware.bas am 06.04.2009 17:36

Interessant werden die ganzen Ex-AM-Bereiche heutzutage doch
erst mit DRM. VG Micha

Von Outlaw am 27.04.2009 22:27

Das Ding liegt übrigens im MM (glaube ich) für 10 Euro rum ....

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