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der richtige weg...

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der richtige weg...

Von audiocrush am 20.08.2009 10:09

hallo leute...
ich bin mir nicht sicher ob das wirklich hier rein gehört...
aber wenn man auf ein berufliches gymnasium mit der fachrichtung datenverarbeitung elektrotechnik geht... dann darf man doch auch praxis unterricht erwarten oder?...
leider war es bei mir nicht so und das hat mich ziemlich demotiviert sodass ich einen kleinen absturz hatte und die 11. klasse wiederholen muss...

dann habe ich gehört das eine schule im nachbarort im rahmen der höheren berufsfachschule eine Assistentenausblidung anbietet zum Staatlich geprüften technischen assistent für informationsverarbeitung... dort gibt es auch noch die möglichkeit durch eine zusatzprüfung ein zertifikat von cisco systems zu bekommen und wenn man im ersten jahr gut genug war darf man im zweiten jahr zusatzunterricht nehmen um eine allgemeine fachhochschulreife zu erlangen...

ich war ziemlich begeistert als ich das gelesen habe und hab sofort gewechselt... nun frage ich mich aber ob ich mit einer fachhochschulreife ebenso gut fachinformatik studieren kann wie ich das mit einem abitur könnte... und ob das überhaupt der richtige weg war... weil ich war schonmal an so einem probetag dort und hab meine klasse schonmal gesehen... und das sind ja vom ersten eindruck die totalen hänger ._. ich will jetzt nicht rüberkommen als hätte ich gegen alles und jeden vorurteile aber die hatten entweder meiner meinung nach sogut wie garkeine vorkenntnisse oder ich bin auf eine schule gegangen wo ich kaum noch was dazulernen kann ._.

ich hab ein ziemlich mulmiges gefühl... weil wenn ich die schule nicht gut mache muss ich mich mit einem 3er schnitt realschul abschluss durch das leben schlagen den ich auf einem gymnasium bekommen habe weil ich in deutsch und französisch (erste fremdsprache dort) eine 5 hatte >_<

hilfeee
>_<

Von Elektron am 20.08.2009 11:01

Bis einschließlich Abitur ist eh alles egal. Ich weiß nicht warum so ist, aber in der Schule wird immer mit angezogener Handbremse unterrichtet. Also sitz deine Stunden ab und genieße die Freiheit.

Re: der richtige weg...

Von derguteweka am 20.08.2009 11:23

Moin,

Die wichtigste Frage ist wohl: Was willst du spaeter mal 37-47 Jahre lang bis zu deiner Rente machen?

Dann die naechste Frage, zum grob einordnen: Brauchst du dafuer ein "richtiges" Studium, also vorher eine wie auch immer geartete (Fach)hochschulzugangsberechtigung, also irgendwas Abiturartiges oder strebst du eher einen Beruf an, der mehr in Richtung Berufsausbildung/Lehre geht?
Ich hab' uebrigens seinerzeit einen Abischnitt von sauberen 3.4 hingelegt (mit keinerlei realistischen Chancen auf Verbesserung auf 3.3 duch zusaetzliche Nachpruefungen) und hab' trotzdem ohne Probleme Nachrichtentechnik studiert. Den Abischnitt sollte man also nicht ueberbewerten.

Wenn du allerdings schon am Gymnasium die Praxis vermisst: Das gibts natuerlich auch nicht im Studium - weder FH noch TH. Es wird zwar nicht vorausgesetzt, dass man nebenher selber bisschen bastelt, es machen auch nicht viele, aber es kann die Sache etwas erleichtern, wenn man nicht nur jedes Elektron in der Basiszone eines Transistors mit Namen und Energieniveau ansprechen kann, sondern wenn man auch weiss, wie so ein Transistor in echt aussieht.

Gruss
WK

Re: der richtige weg...

Von badphantom am 20.08.2009 12:52

derguteweka hat folgendes geschrieben:

Wenn du allerdings schon am Gymnasium die Praxis vermisst: Das gibts natuerlich auch nicht im Studium - weder FH noch TH. Es wird zwar nicht vorausgesetzt, dass man nebenher selber bisschen bastelt, es machen auch nicht viele, aber es kann die Sache etwas erleichtern, wenn man nicht nur jedes Elektron in der Basiszone eines Transistors mit Namen und Energieniveau ansprechen kann, sondern wenn man auch weiss, wie so ein Transistor in echt aussieht.


Da stimmt nicht immer. In meinem Studium gab es einige sogenannte Praktika, in der FH selbst, wo man auch einige Schaltungen Konzeptioniert und schließlich aufgebaut hat. Das hielt sich natürlich in Grenzen, aber zumindest hat man es schomal getan, und weiß wie ein Elko aussieht. Wink

Es gab z.B. einen HF Verstärker, eine Lichtwellenübertragungsstrecke mit PLL u.ä.

Trotzdem, zu Hause bastel bietet, insbesondere neben einem Studium, wo man auch mal den Prof um Hilfe bitten kann, immenses Potenzial an Wissensgewinn.

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