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Elektronische Diode

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Elektronische Diode

Von Kilo am 29.12.2009 21:23

Hallo Gemeinde,

vorweg, ich bin kein Elektroniker.. so .. :roll:

Ein Poti kann ich ja digitalisieren und zum beispiel durch einen µC ersetzen. Geht das auch mit Dioden???
Also kann ich eine Diode digitalisieren und deren Wert durch einen µC bestimmen?

Problem ist: Ich habe eine Schaltung für ein Effektgerät. Tausche ich die Dioden N4148 gegen andere aus.. was auch immer, hauptsache Dioden, kann ich das Ausgangssignal super varieren!! Nur will ich jetzt keinen Multi-Kulti Schalter nehmen und an jeden Pin ne andere Diode löten.
Super wäre es dies per µC zu steuern!

Gruß
KILO

Von Sam am 29.12.2009 21:30

Ich frage mich, welchen Wert einer Diode du digitalisieren und bestimmen willst. Weist du überhaupt, was eine Diode macht?

Von Kilo am 29.12.2009 22:08

Ja weiß ich...

Deshalb ja auch meine Frage!
Es hat jemand in derselbigen Schaltungen unterschiedliche Dioden benutzt und heraus kam ein anderer Sound, was mich wundert..
ich hätte die Elkos geändert.. aber die Dioden?

Naja... wenn ich nun eine Möglichkeit hätte mit einem Mikrocontroller eine Diode zu ersetzen dann hätte ich ein problem weniger. Nämlich zig unterschiedliche Dioden in die Schaltung zu setzen, welche ich witschen kann!

Edit: Schaltung, siehe Anhang

Von derguteweka am 30.12.2009 09:51

Moin,

Kilo hat folgendes geschrieben:
Naja... wenn ich nun eine Möglichkeit hätte mit einem Mikrocontroller eine Diode zu ersetzen dann hätte ich ein problem weniger. Nämlich zig unterschiedliche Dioden in die Schaltung zu setzen, welche ich witschen kann!

Naja, also der Aufriss bei "zig unterschiedlichen Dioden" haelt sich doch in Grenzen, find' ich. Bei der Schaltung ist es doch recht simpel, ein paar Dioden mittels z.b. Reedrelais in die Schaltung reinzuschalten. Die Ansteuerung der Relais kann ja dann ein µC uebernehmen. Statt der Relais kann man natuerlich auch elektronische Schalter nehmen, wie z.b. den CD4016,CD4066,CD4051,CD4052,CD4053 - aber nachdem diese Schalter im eingeschalteten Zustand immer noch einige 10 Ohm haben, koennte das den "Klang" auch beeinflussen.
Am universellsten ist es halt, das Eingangssignal zu digitalisieren und in einem DSP zu verbiegen. Dann kannst du die Kennlinien aller moeglicher und unmoeglicher Dioden durch Geraden oder Polynome approximieren.
Ist halt weniger Loetarbeit, aber dafuer viel mehr Programmierarbeit und theoretisches Wissen.

Kilo hat folgendes geschrieben:
Edit: Schaltung, siehe Anhang


Grusel - hab' selten was verwirrenderes gesehen - Sollten die Beinchennamen von einem 555 sein? Very Happy

Gruss
WK

Von Kilo am 30.12.2009 12:35

Hi derguteweka,

vielen Dank! Ja der Plan ist NICHT von mir Smile
Ich Depp.. na klar... ich kann ja Relais ansteuern und so unterschiedliche Dioden nehmen! *Klatsch*

Ok, mit dem Eingangssignal hab ich auch schon rumprobiert. Hab mir nen Gitarren Tuner auf Mikrocontrollerbasis gebaut! Aber das Eingangssignal als PWM wieder ordentlich auszugeben krieg ich nicht hin... Sad
Nach dem Motto es gehen 440 Hz rein und auf Tastendruck sollen aber 220 Hz rauskommen, simultan...

PS: Warum sind eigentlich die Dioden für den Klang verantwortlich und nicht die Kondensatoren?

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