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LED Fade in Fade out

Hier finden sie die archivierten Beiträge des alten PHPBB Forums von www.loetstelle.net

Von Alv am 31.01.2010 16:42

Beim Transistor hast du noch Emitter und Collector vertauscht.
Beim Elko auf die Polung achten!

Was die Werte angeht, fang einfach mal mit denen aus deiner ursprünglichen Schaltung an.

Von derguteweka am 31.01.2010 16:48

Moin,

Vorsicht! Du hast in deiner momentanen Zeichnung gleich mal E und C vom Transistor vertauscht. Weiterhin wird diese Schaltung nicht "sehr schoen" faden, weil der Transistor in Emitterschaltung mit sehr hoher Stromverstaerkung betrieben wird.
Wie ist denn dein Laempchen aufgebaut: Sind das tatsaechlich wie im 1. Bild 5 LEDs paraellel mit jeweils eigenem 560 Ohm Vorwiderstand? Kannst du den ggf. noch aendern oder kommst du an das Laempchen nicht mehr dran?
Welche Ein- und Ausfadezeiten schweben dir denn so vor?

Gruss
WK

Von schadstoff am 31.01.2010 20:16

[edit]
hier mal eine noch bisschen überarbeitete version,ohne beschriftungen noch

ich hoffe ich habe den transistor jetzt richtig angeschlossen!

verbaut ist noch garnichts.. aber mir schwebt vor so ~50 leds zu verbauen,vllt werdens auch nur 20 oder 30. weiß ich noch nicht genau.vorsichtshalber schon alle parallel..

Dabei hatte ich an solche LEDs gedacht:

http://cgi.e*bay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=300384262787&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


Ideal wäre eine Steuerung in der die Led's in etwa.. 2-3Sekunden angehen und in ... 4-6 Sekunden ausgehen..Möchte natürlich keine 10 Sekunden warten bis es hell ist wenn ich die Tür aufmache!

lg schadi

Von Tim Sasdrich am 31.01.2010 21:17

Jeder Widerstand muss die überflüssige Spannung vernichten. Bei 48 LED´s mit eigenem Vorwiderstand sind das je 8,7V, was bei 20mA 0,174W entspricht. Wenn es 48 LED´s sind, sind das 8,352W.

Bei 48 LED´s in 16 3er Reihen spart man sich schon mal 32 Widerstände. Zudem muss dann jeder Widerstand nur 2,1V vernichten, was bei 20mA nur 0,042W entspricht. Bei 16 Reihen sind das dann nur 0,672W - über 90% weniger.

Von derguteweka am 31.01.2010 21:47

Moin,

Tim hat da natuerlich Recht. Mein Vorschlag auf die Schnelle waere daher:
erstmal mit 22LEDs arbeiten, diese 22 LEDs in 11 Straenge ( mit je 2 LEDs und einem 47 Ohm Widerstand ) parallelschalten. Diesen Apparat aber niemals direkt an 12V; die Vorwiderstaende sind ja vieel zu klein - sondern nur ueber diese Schaltung:

Jetzt mal zu der Schaltung 2 Posts ueber diesem Post - ich hab' hier grad monsterprobleme mit meinem Rechner, deshalb gibts die naechsten paar Tage keine Schaltbilder von mir, sondern nur Prosa:
Bei dieser Schaltung sollte noch ein Widerstand 27Ohm / 2Watt zwischen Emitter und +12V eingebaut werden. Weiterhin noch ein Widerstand von der Basis an +12V mit 1KOhm. Der eingezeichnete Widerstand zwischen Basis und Kondensator hat 470 Ohm. Parallel zum Kondensator kommt eine Zenerdiode mit 9.1V / 0.25W. Der Kondensator hat Groessenordnungsmaessig mal 1000µF. Der Widerstand vom Kondensator zum Lichtschalter hat 330 Ohm. Als Transistor mindestens einen BD140.
Der BD140 koennte etwas warm werden, der 27 Ohm Widerstand wird sicher warm, also drauf achten, dass da nix ankokeln kann. Alle anderen Widerstaende und die Z-Diode sind eher unkritisch.
Wird von meinem Vorschlag mit 11x2 LEDs parallel abgegangen; muss der 27 Ohm Widerstand neu berechnet werden:
Gesamtstrom der LEDs: I; Widerstand: R
Es gilt:

R=5.5V/I

Im Beispiel mit den 22 LEDs bin ich von einem Strom von je 18mA in jedem der 11 Zweige ausgegangen, das macht dann insgesamt knapp 200mA, also 5.5V/0.2A=27.5Ohm...

Gruss
WK

Von schadstoff am 01.02.2010 08:52

So..??


Die Z-Diode wird falsch eingezeichnet sein.. Da bin ich noch nicht ganz durchgestiegen. Werde ich aber gleich nachholen und dann wieder reineditieren..

[edit] Also wie die Z-Diode da hängt, das kann ja garnicht stimmen.. Allerdings verstehe ich auch nicht ganz,wie ich sie parallel zum kondensator hängen soll.. Auf der einen Seite an +12V und an der andere Seite? Es muss doch wieder auf eine +12V Leitung enden..

lg Schadi

[edit]
Und mal noch eine andere Frage. Ich wollte mir einen Lötkolben zulegen,nichts besonderes.. An so etwas dachte ich:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=5;GROUP=D214;GROUPID=4136;ARTICLE=89497;START=0;SORT=user;OFFSET=100;SID=317nns6qwQAR8AAGEtULM02d6294a28032ab4a329a507dc91fe26

Nun gut,jetzt habe ich gelesen dass man mit einem Lötkolben von 8 bis max. 15W arbeiten sollte! Sollte ich dann doch lieber zu einem Markenprodukt wie diesem hier greifen?:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D213;GROUPID=550;ARTICLE=22798;START=0;SORT=USER;OFFSET=100;SID=317nns6qwQAR8AAGEtULM02d6294a28032ab4a329a507dc91fe26

Ich wollte die Schaltung dann später halt auf eine Platine löten, damit ich nicht zuviele Einzelteile im Auto zu verstecken habe.

Von Tim Sasdrich am 01.02.2010 19:04

Also ich arbeite mit einer 48W-Lötstation (LS 50 von ELV), hätte aber gerne eine mit 80W (LS 80 von ELV), die aber leider zu teuer ist. Zudem brauche ich keine 2 Lötstationen.

Zehnerdioden werden immer in Sperrichtung betrieben.

Von derguteweka am 01.02.2010 19:55

Moin,

schadstoff hat folgendes geschrieben:
So..??


So ungefaehr.

schadstoff hat folgendes geschrieben:
Die Z-Diode wird falsch eingezeichnet sein.. Da bin ich noch nicht ganz durchgestiegen. Werde ich aber gleich nachholen und dann wieder reineditieren..

Yepp, ist falschrum, also einfach rumdrehen das Teil.
Weiterhin fehlt noch der 1KOhm Widerstand von Basis nach +12V und der Widerstand zwischen Basis und Elko soll 470 Ohm haben, nicht 1K.
Die meisten der Widerstaende sind vom Wert her kritisch, also schon mit Sinn und Verstand genau so gewaehlt, wie sie sein sollen. Wenn du da mit falschen Werten operierst, kann auch was (Hauptsaechlich die LEDs) kaputt gehen.
Die einzelnen LED Vorwiderstaende haben je 47 Ohm, nach jedem dieser Widerstaende kommen 2 LEDs in Reihe (nicht eine und nicht 3 - so aehnlich, wie bei der heiligen Handgranate von Antiochia, nur halt mit zwei statt drei).
Der Elko sollte dann evtl. noch ein + Zeichen kriegen, damit auch jeder Depp den richtigrum reinbauen kann.

Zum Testen mit weniger LEDs -also z.b. mit nur 2 LEDs muss der 27 Ohm Widerstand durch einen hoeherohmigen ersetzt werden. bei 2 LEDs waeren das dann nach der Formel oben 5.5V/20mA=275 Ohm - da koennten also 270 Ohm gehen, aber sicherer sind in dem Fall 330 Ohm.
Es ist wichtig, dass der Widerstand am Emitter des Transistors zu der Anzahl/dem Strom der LEDs passt - Berechnung eben nach obiger Formel.
Alle Widerstaende ausser dem 27 Ohm haben eine Belastbarkeit von >=0.25W

schadstoff hat folgendes geschrieben:
Ich wollte die Schaltung dann später halt auf eine Platine löten, damit ich nicht zuviele Einzelteile im Auto zu verstecken habe.

Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, sonst haelt das nicht lange...
Nimm den billigen Loetkolben, wenn du nicht andauernd was basteln willst - und wenn du eher Schaltungen wie diese aufbauen willst und nicht mit SMD Bauteilen im 0.5mm Raster arbeiten, nimm auch ruhig einen in der 30-50W Klasse.
Bei den Billigloetkolben haste halt mehr Verschleiss an der Loetspitze - was aber wurst ist, wenn du nicht andauernd am basteln bist.

Gruss
WK

Von Alv am 01.02.2010 20:51

schadstoff hat folgendes geschrieben:
Nun gut,jetzt habe ich gelesen dass man mit einem Lötkolben von 8 bis max. 15W arbeiten sollte!


Für Elektronikarbeiten sollte es ein temperaturgeregelter Lötkolben sein.
Es gibt einfache Lötkolben, die haben eine Temperaturregelung bereits im Griff eingebaut und werden direkt an 230V~ betrieben.

Von schadstoff am 01.02.2010 21:08

derguteweka hat folgendes geschrieben:

Weiterhin fehlt noch der 1KOhm Widerstand von Basis nach +12V

Es ist doch ein PNP Transistor, wie soll von der Basis ein Widerstand an +12v gehen? Ich bin verwirrt...
Ich hoffe den Rest habe ich jetzt richig gemacht..

derguteweka hat folgendes geschrieben:

Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, sonst haelt das nicht lange...
Nimm den billigen Loetkolben, wenn du nicht andauernd was basteln willst - und wenn du eher Schaltungen wie diese aufbauen willst und nicht mit SMD Bauteilen im 0.5mm Raster arbeiten, nimm auch ruhig einen in der 30-50W Klasse.
Bei den Billigloetkolben haste halt mehr Verschleiss an der Loetspitze - was aber wurst ist, wenn du nicht andauernd am basteln bist.


Okay,dann bin ich ja beruhigt ^^ Und Lötzinn 1mm reicht doch auch vollkommen,oder? Also dünner brauche ich ihn jawohl nicht,wenn ich keine SMD Bauteile verbauen will?


Das ich nach links bei den LED's nicht weiter verbunden habe soll bedeuten, dass da noch mehrere LED' Paare kommen sollen..
[edit] Ach und was genau bewirkt die Z-Diode jetzt? Eine Stabilisation??

lg Schadi

Alv hat folgendes geschrieben:
schadstoff hat folgendes geschrieben:
Nun gut,jetzt habe ich gelesen dass man mit einem Lötkolben von 8 bis max. 15W arbeiten sollte!


Für Elektronikarbeiten sollte es ein temperaturgeregelter Lötkolben sein.
Es gibt einfache Lötkolben, die haben eine Temperaturregelung bereits im Griff eingebaut und werden direkt an 230V~ betrieben.


Wieviel W sollte der angegeben haben??

Was wäre hiermit:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D233;GROUPID=555;ARTICLE=90921;START=0;SORT=artnr;OFFSET=100;SID=317nns6qwQAR8AAGEtULM02d6294a28032ab4a329a507dc91fe26

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