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ATMega48 steuert nur einen Teil der Pins richtig [gelöst]

Hier finden sie die archivierten Beiträge des alten PHPBB Forums von www.loetstelle.net

Von Alv am 19.07.2010 10:27

Elektron hat folgendes geschrieben:
Guck doch nochmal, ob du deine LEDs richtig herum eingelötet hast. Du kannst das daran erkennen, dass Minus beim "Kelch" liegt (du weißt, was ich meine, im inneren des transparenten Gehäusekopfes).

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Ich hatte schon Leds, bei denen war die "Pfanne" die Anode. Sicherhaltshalber die Leds durchpiepen.

Von TheBug am 19.07.2010 10:48

Vorsicht, keine Regel ohne Ausnahme, es gibt auch LEDs bei denen die Anode im Reflektor liegt. Sind zwar selten, ich habe aber nicht schlecht geguckt, als ich so was zum ersten mal auf dem Tisch hatte, glücklicherweise ist es mir an den nicht zum Innenleben passen wollenden Beinlängen aufgefallen.

Von Elektron am 19.07.2010 12:39

Sorry, wieder was gelernt. Ich habe sowas bisher nicht gesehen Exclamation

Von Mister Red am 25.07.2010 23:11

Guten Abend!

Ich habe dieses Wochenende die von Hotzenplotz compilierte Version getestet, leider auch hier keine Besserung.
Im Anschluss habe ich nochmal die LEDs überprüft, hier liegt kein Fehler vor, sie funktionieren einwandfrei. Und auch der selbstgebaute Programmer weisst m.E. keine Fehler auf. Bei einem anderen Projekt funktionierte er bestens.

Da es bei Hotzenplotz geklappt hat muss der Fehler ja entweder in meiner Hardware liegen oder bei den Chips! Chips habe ich neue bestellt, das dauert noch etwas.
Bei der Hardware kann ich mir keine Fehler erklären. Könnte es am Comport liegen? Der PC ist nämlich ein anderer seit dem letzten Projekt, sonst hat sich nichts geändert.

Viele Grüße

Red

Von Hotzenplotz am 26.07.2010 00:09

Was hast Du denn da fuer einen Prommer ?

Ich wuerde es zuerst mal versuchen mit AVRDude zu flashen, aber auch nur deswegen, weil ich das BASCOM nicht kenne.
Die Flashsoftware verifiziert den Chip normalerweise nach dem Flashvorgang, dort sollten fehlermeldungen auftauchen. Scheint ja bei Dir nicht der Fall zu sein, aber wie gesagt, ich kenne dieses BASCOM nicht.
Bleiben nur noch Deine ATM48 oder ein Verdrahtngsfehler der LEDs, was aber auch seltsam waere, da es ja immer die selben Pots sind.

Da kann ich immer wieder nur sagen. "Leute kauft euch ein Atmel STK500" Zumindest kann man da schon mal die Hardwarefehler ausschliessen.

Von Mister Red am 25.09.2010 18:25

Einen schönen guten Abend!

Nach längerer Zeit schaffe ich es endlich mal wieder hier ins Forum und auch ein bisschen Zeit mit dem genannten Problem zu verbringen. Eine lange Klausurenphase hat da alle Aufmerksamkeit benötigt.
Ich habe folgenden Programmer von Gerold:
http://halvar.at/elektronik/motorsteuerung_mit_attiny13/#parallelport-programmer-bauen
und bisher funktionierte er einwandfrei!

Naja die ganze Sache hier war doch recht merkwürdig. Ich habe daher nochmal systematisch alle Schritte einzeln überprüft und letzlich die Lösung gefunden.
Das ganze ist mir ja ein bisschen peinlich, denn es ist eher ein triviales Problem und man kann es sogar auf dem ersten von mir angehängten Bild sehen! Die "Leitungen" des Steckboards sind das Problem. Mir war nicht bewusst, dass die äußeren NICHT durchgehend, sondern in der Mitte (bei diesem "W") unterbrochen sind (siehe Skizze). Aus Platzgründen war es nun immer so, dass ich die eine Hälfte der Pins immer an der falschen Seite angeschlossen habe und somit gar kein Stromkreis gegeben war.

Das muss aber einem auch mal jemand sagen, wie die in dem Steckboard verlaufen. Der Verkäufer von dem ichs habe hatte mir die äußeren als durchgehend erklärt und sehen kann mans leider nicht.

In jedem Falle funktioniert jetzt alles wie es soll! Es hat zwar etwas gedauert, aber nun kann es an den Bau gehen Wink

Vielen vielen Dank an Euch alle, die sich hier die Zeit genommen haben mir zu helfen!!!!!

Viele Grüße

Red

P.S.: Gibt es eine Möglichkeit das Thema als gelöst zu markieren oder so?

Von Hotzenplotz am 25.09.2010 19:25

Ja, ja, die Steckbretter. Mein ueblicher Spruch "Mit einem STK500 waer das nicht passiert"
Man bekommt nur graue Haare von diesem Bastelsch...
Das kann man doch eben mit Sockel auf Lochraster klatschen, die Beinchen von den Bauteilen laesst man lang, dann bleibt auch nicht viel Verlust.
Ich weiss nicht was alle an diesen Steckbrettern finden.

Mister Red hat folgendes geschrieben:
P.S.: Gibt es eine Möglichkeit das Thema als gelöst zu markieren oder so?


Im ersten Beitrag solltest Du auf EDIT klicken koennen und dann die Kopfzeile aendern.

Von Alv am 25.09.2010 21:02

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:
Das kann man doch eben mit Sockel auf Lochraster klatschen, die Beinchen von den Bauteilen laesst man lang, dann bleibt auch nicht viel Verlust.
Ich weiss nicht was alle an diesen Steckbrettern finden.


Wenn ich irgendwann mal mit den µCs anfange, werde ich auch die Steckbretter verwenden (allerdings werde ich auf der Rückseite nachsehen, wie die Kontaktschienen tatsächlich kontaktiert sind (ich hatte schonmal ein neues Steckboard, da fehlte eine komplette Kontaktschiene...))

Temporäre Versuchsschaltungen auf Lochraster erfordern einen mühsamen Lötaufwand und nach kurzer Zeit haben sich die Lötpunkte gelöst und die Lochrasterplatte ist nicht mehr zu gebrauchen...

Die fertigen µC-Programmierplatinen sind in den Kontaktmöglichkeiten zu eingeschränkt und erfordern auch weitergehende Versuchsboards.

Das flexibelste sind eben die Steckboards.

Von Hotzenplotz am 25.09.2010 22:10

Alv hat folgendes geschrieben:
Die fertigen µC-Programmierplatinen sind in den Kontaktmöglichkeiten zu eingeschränkt und erfordern auch weitergehende Versuchsboards.


Du scheinst ja richtig Erfahrung mit diesen Boards zu haben, dafuer das Du mit µC nie was gemacht hast. Guck Dir mal das STK500, 600 oder das STK1000 an, da wirst Du anderer Meinung sein. Natuerlich kostet das was.
Wenn man sich aber zumindest schon mal mit der Elektrotechnik halbwegs auskennt, tun es auch die Dinger vom Pollin. Billig (im wahrsten Sinne des Wortes) aber wenn man sie etwas modifiziert, laufen die zumindest mit den Allerweltsprogrammen wie PonyProg usw. prima.
Fuer jemanden der mal was vom Ohm gehoert hat und der eher programmieren will, fuer den taugt sowas nichts. Siehe dieses und viele andere Threads und guck mal in mikrocontroller.net oder avrfreaks.net rein. Immer wieder gibt es Probleme mit der Hardware.
Nur ein Beispiel von eben.

http://www.mikrocontroller.net/topic/191622#new

So wird das nix.

Und was die Steckbretter betrifft, Du siehst ja was dabei raus kommt. Ich habe hier schon mal eine ganze Kiste davon verschenkt, eben weil die Dinger Sch.. sind.
Guck Dir doch nur mal den Aufbau mit den 3 LEDs oben an, das ist doch grauselig, damit kann man doch nicht arbeiten.

Alv hat folgendes geschrieben:
...und nach kurzer Zeit haben sich die Lötpunkte gelöst und die Lochrasterplatte ist nicht mehr zu gebrauchen...


Ich weiss nicht wie Du loetest oder ob Du nachher mit 'nem Panzer ueber die Platinen faehrst. Bei mir jedenfalls halten die Loetaugen und das die Platine nachher unbrauchbar ist... ja, bisschen Verlust ist immer.

Von Alv am 26.09.2010 06:52

Diese µC-Entwicklerplatinen haben immer schon irgendwelche Peripherie wie Leds, Taster, Displays, I/O usw. mit drauf und an bestimmte µC-Pins fest verdrahtet.

Nun will ich ja nicht aus Spaß an der Freude irgendwelche Progrämmchen mit dieser Peripherie basteln,
sondern habe immer ein ganz bestimmtes Projekt vor, bei dem die Anschlußbelegung des µC und die Peripherie in den seltesten Fällen mit der des Programmierboards übereinstimmen dürfte.
Also muß ich früher oder später sowieso auf ein Steckboard ausweichen, bis das Projekt soweit ausgrereift ist, um es auf Lochrasterplatte endgültig aufzubauen.
Also ist es doch sinnvoller auf die Entwicklungsboards zu verzichten und gleich auf Steckboard aufzubauen.

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