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Chip

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Chip

Von swiss-afu am 09.10.2010 22:39

Hallo zusammen

Ich hab ein kleines Projekt offen.
Ich suche nun einen Microcontroller, der nach einem Bestimmten Code auf einem Eingangspinn hört. Ich möchte mit einem Computer ein Dual- Bit code senden, wie z.B. "001010110". Der Microcontroller sollte nun auf einem Pin eine Spannung bzw. das Signal bekommen. Wenn nun das Computersignal mit dem Microcontroller- signal übereinstimmt, sollte irgend ein Pin dieses Microcontrollers auf 1 schalten und sobald das gleiche nochmals kommt, wieder auf 0.

Das Computerprogramm ist kein Problem, da ich Systeminformatiker bin. Jedoch kenne ich mich mit Microcontrollern sehr wenig aus. Ich suche daher Hilfe bei der Auswahl des Microcontrollers. Auch weiss ich nicht, wie ich dem MC sage, dass er eine Abfrage oder eine Ausgabe auf einem Pin ermöglicht. Auch weiss ich nicht, wie ich den idealen MC programmieren muss (Sprache, Programmierbord, ...).

Ich bin um jegliche Hilfe und Informationen und dankbar.

Farkas Ferenc

Von Hotzenplotz am 09.10.2010 23:08

Standardantwort, denn dazu kann man eingentlich keine wirkliche Antwort geben.

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial

Lies Dir das in Ruhe durch, dann sollte es kein Problem mehr geben.

Von Elektron am 09.10.2010 23:10

Hallo und willkommen im Forum =)

Da jetzt eine konkrete Empfehlung auszusprechen ist sehr schwierig, weil es sehr viel Auswahl gibt - und es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom. Deine Aufgabe könnte man - je nach Ansicht - eleganter oder weniger elegant lösen, deshalb ist es immer hilfreich, wenn Du Deine Aufgabe so allgemein wie möglich beschreibst. Unter Umständen gibt es eine Lösung, von der Du bisher nichts wusstest und daher erstmal garnicht angedacht hast.

Viele "Anfänger" beschäftigen sich mit den Atmel 8-Bittern (AtMega32 oder ähnliches), unter Hobbykreisen ist der auch sehr verbreitet. Du kannst diese Mikrocontroller in Assembler oder in C programmieren (und auch BASIC). Entwicklungswerkzeuge existieren dafür auch unter Linux. Diese Mikrocontroller besitzen einen Programmspeicher, den man mit Hilfe von sog. "Programmern" über SPI schreiben kann. Es gibt da Bastel-Minimallösungen für deutlich unter 5 Euro bis hin zum STK500. Auch hier wieder: Geschmacksfrage. Ich habe meinen ersten Mikrocontroller mit dem Billigteil programmiert und das ging auch ganz anständig. Man muss sich aber auch darüber bewusst sein, dass man sich mal vertun kann und es dann nicht so anständig läuft und man (in seltenen Fällen) auch seine Hardware schrotten kann. Inwiefern das jetzt so dramatisch ist kann ich nicht sagen, ist mir noch nie passiert. Das STK500 hab ich bei einem Kollegen gesehen und das schien ganz anständig zu sein.

Die Zugriffe auf die Ports sind mit Hilfe von vordefinierten Variablen in einer Hochsprache möglich, damit solltest Du also locker klarkommen.

edit:
Da hab ich wohl zu lange geschrieben^^

Von Hotzenplotz am 09.10.2010 23:25

Elektron hat folgendes geschrieben:
edit:
Da hab ich wohl zu lange geschrieben^^


Noe, Du warst nur zu spaet hier :o)

Beim STK500 und hoeher liegt der Vorteil eben da, dass man ein komplettes Experimentierboard, direkt vom Hersteller der µC hat, sofern man Atmels nutzen will. Taster, LEDs, Schnittstellenwandler, eigener Programmierprozessor, HV-Programmierung, erweiterbar fuer alle moeglichen AVRs, alle moeglichen Einstellungen ueber die Software AVRStudio, einen oder zwei AVRs mit Beispielprogrammen, CD mit noch mehr Beispielprogrammen und Software, ausfuehrliches, gedrucktes Handbuch, Kabelsatz, um mal ein paar Funktionen aufzuzaehlen. Das alles bekommt man fuer um die 70.-.

Natuerlich kann man sich auch einen DT006 fuer 30cent zusammenschustern, aber dann fehlt die komplette Umgebung und man muss sich mit Programmen wie PonyProg und Co rumaergern.
Und wenn man mal aufrechnet, was man fuer das Drumherum im Endeffekt alles drauf zahlt, sind die 70.- gut angelegtes Geld. Ich kann es immer wieder nur empfehlen, obwohl auch ein STK200, 300, 500, 600, 1000 seine Macken hat.


Der Dragon ist auch ein feines Geraetchen. JTAG, on chip debugging. Was mich hier aber stoert ist, dass es wirklich nur ein reines Prorammierboard ist und Preis - Leistungsverhaeltnis, meiner Meinung nach, nicht stimmt... Kostet das Selbe wie das STK500.

chip

Von swiss-afu am 11.10.2010 19:53

Hallo Zusammen

Erst mal danke, für die tolle Hilfe.
Mein Ziel ist es einen Microcontroller mit Basic zu Programmieren, da die Sprache sehr einfach ist. Ich kann so den Microchip und das Dos- Programm als Zwischenarbeit für die Lernende in meinem Betrieb verwenden.

Also: Ich Basic schreibe ich für die RS232 (DTR und GND), um den Port auf 1 zu schalten: "OUT 1020, 1" (..., 0 für 0).

Die Frage ist nun, wie muss ich das dem Microcontroller 'erklären'. Ich kenne vorallem die Pinbelegung nicht. Darum, kann mir jemand einen günstigen Chip empfehlen. Das macht es mir dann einfacher, die Belegung zu suchen (www.aldatasheet.com).

Vielleicht kann mir jemand auch eine Zeile mit dem genauen Basic (Qbasic) befehl schreiben, da ich mich sehr wenig mit Basic auskenne.

Danke für die Antworen und Bemühungen

swiss-afu

PS: Ich möchte/ werde meine Programme hier veröffentlichen, da es einige ungeduldige User gibt, die das gleiche suchen. So wird nicht jedes mal ein neues Thema eröffnet und der User überlegt sich, wie er den Code am besten für sich verwenden kann und lernt dabei noch was. Smile

Von BellaD am 11.10.2010 21:45

Zitat:
Vielleicht kann mir jemand auch eine Zeile mit dem genauen Basic (Qbasic) befehl schreiben


Ich glaub du bist 20 Jahre zu spät , wem willst du denn heute noch QBasic beibringen.
Aber alte Sprachen erfreuen sich ja zunehmender Beliebtheit.

Wie wäre es denn mit Phyton - da lernst du was und der Lernende auch was..

Schau doch mal nach Arduino ! das Teil kostet 29€ ist über USB zu programmieren - es gibt eine Weltweite Gemeinde - viele Programme zum ausprobieren usw. und wenn du dann halbwegs durchblickst gehts auch im nachhinein mit Basic falls du es dann noch willst.
http://www.arduino.cc/

chip

Von swiss-afu am 11.10.2010 22:22

Hallo

Wie gesagt, es dient zu lernzwecken. Ich möchte es in grösserer Anzahl herstellen (20- 30 stk.) daher suche ich unbedingt microcontroller.

Auch ich lerne dadurch die Elektronik besser kennen und werde in qbasic sicherer.

Ich bin auf vorschläge sehr Dankbar.


swiss-afu

Von pcprofi am 11.10.2010 22:43

Für Anfänger würde ich persönlich da von Atmel den "ATMega8-16PU" empfehlen.

Dateblatt gibts überall im Internet.

Programmierbar in Basic (BASCOM), C, usw...

Von Hotzenplotz am 11.10.2010 23:31

@swiss-afu

Du hast von meinen Links oben nicht ein Wort gelesen, denn sonst wuerdest Du solche Fragen nicht stellen. Allein QBasic, als Systeminformatiker, wenn ich das schon lese. Wo arbeitest Du, in einem IBM Museum ?

@PCProfi

Einen ATMega8 fuer den Kleinpfiff, warum nicht gleich einen Cypress ? Dafuer nimmt man 'nen kleinen Tiny, 2313 z.B.

Von pcprofi am 12.10.2010 10:21

ATMega8 weil er schön übersichtlich ist. Klar reicht der Tiny auch, aber dann musst du schon wieder aufpassen, was du an welchem Pin anschließt, sonst tuts das ISP schon wieder nicht mehr...

Gruß Rainer

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