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PC hat keinen LPT-Port

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PC hat keinen LPT-Port

Von Oder am 27.02.2011 10:21

Guten Tag.
Ich baue mir gerade einen Feuermelder, der mir eine SMS schicken soll, wenn es brennt. Dazu habe ich nen Brandmelder aufgeschraubt und die Drähte des Piezo(-lautsprechers) neu verlötet. Jetzt muss ich den Strom nur noch gleichrichten(reicht in diesem Fall pulsierender Gleichstrom mit einer einfachen Diode?) und mit nem Widerstand "verkleinern". Allerdings suche ich gerade eine Möglichkeit irgendwie die Daten auf meinen PC zu übertragen.
Ich habe noch nie mit irgendeiner Schnittstelle gearbeitet (bin im allgemeinen blutiger Anfänger) und habe gerade bemerkt das mein PC keinen LPT-Port hat. Ich habe das Mainboard ASUS P6T SE. Bis auf zwei anschlüsse für den Bildschirm finde ich keine Buchsen, die auch nur im entferntesten an einen LPT erinnern.
Hier sind alle Anschlüsse die ich habe:
Storage Controller: ATA-133, Serial ATA-300 (RAID), eSATA Port
12 x USB
1 x ATA, 6 x SATA, 1 x eSATA
2 x FireWire

Momentan benutze ich Linux, weil Windows wieder nicht richtig funktioniert. Kann mir jemand sagen, welcher noch am einfachsten anzusteuern wäre bzw. andere Tipps geben?

Von Sam am 27.02.2011 11:13

Da brauchst du wohl einen Mikrocontroller und einen USB-UART-Konverter.

Von Oder am 27.02.2011 11:28

Wäre es nicht einfacher und günstiger eine PCI Karte mit einem LPT-Port zu kaufen?
z.B hier

Ausserdem habe ich absolut keine Ahnung von Mikrocontrollern.

Von Sam am 27.02.2011 12:01

Könnte natürlich auch funktionieren. Allerdings ist das bei den "künstlichen" Ports nie sicher.

Von walterk am 06.03.2011 10:07

Hallo!

Die programmtechnisch einfachste Lösung wird die serielle Schnittstelle sein. Wenn du, wie bereits vorgeschlagen, eine Steckkarte in den PC reinschraubst, mach dies mit einer RS232.

Als Mikrocontroller schlage ich dir den Attiny2313 vor. Dieser hat einen USART und ausreichend Portpins. Für die Pegelwandlung µC <==> PC brauchst du noch einen MAX232, der 0-5V auf -10+10V und wieder zurück konvertiert.

Walter

Von Hotzenplotz am 06.03.2011 15:22

Da der LPT schon ausgestorben ist und der RS232 aussterben wird, beschaeftige Dich gleich mit USB, ist doch am Sinnvollsten.

Es gibt jede menge Handy- Datenkabel die einen Wandler UART auf USB drin haben. Kosten um die 5.- und weniger. Die kannst Du direkt ohne Pegelwandler an einen Mikrocontroller anschliessen.

In einem bekannten Auktionshaus. Artikelnummer: 380250657533

Nur mal als Beispiel. Eigentlich geht jedes wo eine CD bei ist, weil ein rohes Kabel braucht ja keinen Treiber.

Dazu dann sowas.

http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/avr_handy

Davon gibt es im Web aber auch noch genuegend aehnliche Projekte.

Von Oder am 09.03.2011 20:39

Ich denke, dass es wohl besser wäre sich ein bisschen mit USB-Schnittstellen auseinanderzusetzen.
Anscheinend ist die Alternative mit dem Handykabel auch deutlich preiswerter als die UART-Bauteile von Conrad/etc...
Ich werde mir das mal genauer angucken und hoffen das ich das irgendwie verstehe.
Danke euch für eure Ideen!

Von Hotzenplotz am 09.03.2011 23:03

Da gibt es nicht viel zu verstehen. Diese Handyadapter setzen nur USB nach TTL um und das war es auch schon. Also Stecker abgepitscht und schon hast Du 5V - RX - TX - GND direct passend fuer Deinen µC, Handy, und so ziemlich alle Logikschaltungen. Ich brauche das Ding dauernd, lohnt sich also immer eins da zu haben.
Wenn Du daraus dann eine serielle Schnittstelle machen willst, brauchst Du noch einen Pegelwandler wie den MAX232. Dann hast Du eine serielle Schnittstelle die zumindest schon mal RX und TX hat, mehr braucht man meist eh nicht.

http://www.pollin.de/shop/dt/MzY5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/RS232_TTL_Wandler_Bausatz.html
(Bestell Dir gleich 1µF Elkos mit, ich weiss nicht warum Pollin sich bei Ihren Bausaetzen nie an die Spezifikationen haelt)

Brauchst Du eine echte serielle Schnittstelle, also voll belegt, dann nimm sowas.

Artikelnummer: 360349468235

Ich weiss, die kosten was, dafuer funktionieren sie aber auch gescheit.
Um das dann aber wieder mit dem µC zu verbinden brauchst Du wieder einen MAX232, also evtl. doch besser so ein Handyadapter fuer 2.- und garnicht mehr mit RS232 rumschlagen.

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