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Autodisplay dummerweiße kurzgeschlossen

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Autodisplay dummerweiße kurzgeschlossen

Von brundar am 24.05.2011 00:43

Hallo,

zuerst wollt ich mich vorstellen bin neu hier hab noch net soviel ahnung mit Elektrik, mach zur zeit eine Lehre zum Kfz-Mechatroniker also habe ich all mein Vorwissen daher bitte habt erbarmen ^^.

Ich fahre einen Peugeot 406 Coupe und hatte mir als Projekt vorgenommen meine Innenbeleuchtung sprich Taster-Schalter-Displays umändern(von Orange in Blau). Bis jetzt hat alles gut geklappt nur musste ich bisschen an dem Display meines Bordcomputers rumtüffteln, diese ist mit einem Orangener Folie hinten bedekt und wurde mit 3 Glühlampen (T5 Sockel 12V) beleuchtet.

Ich habe eine Platine gebastelt auf der ich 22 Smd´s angelötet hatte. Diese habe ich Paralel zu den Kontackten (+/-) eines Glühlampensockel angelötet.

Ich hatte es mit einem 580 Ohm Widerstand angeschlossen, bemerkte dann dass diese mir zu wenig Leuchtstärke bringt und hab dann diese rausgeschnitten und dummerweiße dann mit einem 390 Ohm Widerstand kurzgeschlossen. Es leuchtete nichts deshalb wusst ich net was los ist, als ich drauf kam hab ich es wieder richtig rum reingelötet, jetzt habe ich das problem, dass die Beleuchtung bei keiner Zündung dunkel leuchtet wenn mann dann das Allgemeine Licht (Standlicht) anmacht leuchtet es hell müsste eigentlich anders rum sein sollte bei Tag Hell leuchten (ohne Standlicht) und bei Nacht wenn mann das Standlicht bzw. Abblendlicht einschaltet dunkeler (abgedimmt) und wenn mann dann die Zündung einschaltet, leuchtet nichts mehr Smd´s sindaus(müsste alles anders rum sein).

Ich weiß nicht wo ich mit der Fehlerermittlung anfangen soll, kann ich das überhaupt wieder gangbar machen? Welche Bauteile könnten beschädigt sein?

Habe leider keinen Schaltplan von der Displayeinheit aber hier ein Link zu paar Fotos von der Platine.

http://img5.imageshack.us/g/foto0590h.jpg/

Hoffe hier ist ein Schlaues Geniechen im Forum unterwegs der mir helfen kann bin richtig am verzweifeln und ein Ersatzdisplay find ich keins übers Inet :(.

Danke schonmal im vorraus für eure Mühe diesen dicken Text gelesen zu haben freu mich schon sehr auf Antworten.

Mfg

Brundar

Von Elektron am 24.05.2011 08:38

.....

Von Hotzenplotz am 24.05.2011 16:50

@brundar

Ich habe auch nicht viel von dem verstanden was Du da geschrieben hast. Etwas mehr Muehe kann man sich schon geben.

Was mir als erstes mal aufgefallen ist. Halbleiter schaltet man nicht direkt parallel. Es fehlen also saemtliche Vorwiderstaende.

Weiter ueberlege ich mir gerade was Du da gerechnet hast. In der Prallelschaltung verhalten sich die Stroeme... Wie war das noch gleich...

Du hast 24 LEDs parallel an 12V & 14V. Nehmen wir pro LED 2V / 15mA

(12V -2V) / 24 * 15mA = 27 Ohm
(14V- 2V) / 24 * 15mA = 33 Ohm

Das bei 360mA. Ein 1/4W Widerstand leuchtet dann sicher heller als die LEDs zusammen.

Bei Deinen 390Ohm fliessen

(12V - 2V) / 390 Ohm / 24 = 1mA
Das die Dir zu dunkel sind, ist kein Wunder.

Wie Du den 580 Ohm Widerstand errechnet hast ist mir ein Raetsel, ebenso ist es mir ein Raetsel, wo man denn als Bastler 580 Ohm Widerstande bekommt.

Mehr konntest Du nicht falsch machen.

#>

Jetzt hast Du aber zwei Reihen auf einfachen Streifenraster, so koenntest Du zumindest schon mal 2 x 12 in Reihe schalten. Besser noch 4 x 6. Selbst dann ist der Strom noch immer sehr hoch.

Mit der Dimmerei.

Hast Du mal ausprobiert wie das genau funktioniert ? Heisst mit den original- Laempchen ?
Kann es sein das sich zum "Dimmen" einfach nur Laempchen ab und dazu schalten und Du die LEDs ganau an den Lampensockel angeschlossen hast, der eben nicht "gedimmt" ist, also immer leuchtet ?

Bevor man bastelt sollte man sich zumindest mal Gedanken machen was man da tun will und grob drueber rechnen. Einfach drauf los loeten wird oft recht teuer. Zerschiess Dir nur mal das Steuergeraet, das kostet mal eben einen Monatslohn.

Ich haette gleich EL-Folie genommen. Die gibt es auch mit dimmbarem Vorschaltgeraet.

Von brundar am 24.05.2011 19:34

macht mich bitte net all zu fertig ^^
Die ganze Idee mit dem parallel schalten der Smd´s und dem Widerstand kommt aus dem Conrad, die haben mir zunächst diesen 580 ohm Widerstand gegeben und es hat alles funktioniert, nur war die Beleuchtung zu dunkel. Dann bin ich wieder in den Conrad gegangen und habe die Platine vorgezeigt, hab die Situation erklärt und dann hat der Verkäufer gemeint: "ja dann nimm halt einen 470 oder 390 Ohm Widerstand dann wirds schon gehen". Das hab ich getan und so neugierig wie ich war hab ich den alten widerstand gleich auf dem Conrad Parkplatz rausgeschnitten und den 390 Ohm versucht ranzuhalten nur hab ich es dann dummerweiße kurzgeschossen und seitdem spinnt es wie oben schon beschrieben

Von Hotzenplotz am 24.05.2011 20:37

Mach' mal ein groesseres Bild, was die cam her gibt, von der Platine, dann kritzel ich Dir ein was Du aendern kannst. Kannst Dich ja dann beim Conrad "Fachmann" bedanken dass Du 22x fahren durftest.

Probiere aber trotzdem vorher mit den original Laempchen aus, wie das mit der Dimmerei funktioniert.

Ach und die Daten der LEDs natuerlich.

Von brundar am 24.05.2011 21:43

hier diese Smd´s hab ich gekauft:

http://cgi.e*bay.de/50-Stuck-SMD-LED-PLCC2-3528-BLAU-MINI-LEDs-500mcd-120-/310261483965?pt=Bauteile&hash=item483d0689bd


ich hab die Bilder nocheinmal hochgeladen und diesmal mit einer höheren Auflösung hoffe es reicht

http://imageshack.us/g/23/foto0590l.jpg/

Von Elektron am 25.05.2011 08:22

Wenn du 22 dieser LEDs parallel schaltet, dann wird pro LED (theoretisch) ein Strom von 25mA fällig, das macht 22 * 25mA = 550 mA die auch durch den Widerstand hindurch müssen. Die LEDs haben eine Nennspannung von 3,8 V, dass heißt bei 12 .. 14 V Bordspannung müssen am Widerstand 8,2 .. 10,2 V abfallen. Das macht dann eine Leistung am Widerstand von (Strom mal Spannung) 4,51 W bis 5,61 W. Dies ist die Leistung, die der Widerstand einfach nur in Wärme umwandelt. Du hast dort einen 1/4 W Widerstand verbaut, dass heißt der ist dafür gedacht maximal 0,25 W an Wärme abführen zu können, wobei es sicherlich nicht klug ist das auszureizen, deshalb nimmt man lieber etwas mehr. Du überlastet dein Widerständchen also extrem.

Wenn es Dir auf eine lange Lebensdauer der LEDs ankommt, dann brauchst Du eine Stromquelle zum Vorschalten, die konstant 25mA liefert und schaltest die LEDs alle in eine lange Kette, oder du baust eine Spannungsquelle mit 3,8 V auf und schaltest alle LEDs parallel. Das Problem ist, dass die Bordspannung alles andere als saubere 12 V liefert, das schwankt hin und her. Da Glühbirnen da nicht so empfindlich sind und wesentlich träger reagieren ist das bei denen nicht so wichtig, kann im Gegensatz dazu ein zu hoher Strom die Lebensdauer eine LED schon beeinträchtigen (sie wird nicht gleich kaputt gehen, aber sie fällt eben eher aus).

Die Lösung mit dem Vorwiderstand also nur etwas für den Bastelkasten an der 9 V-Batterie oder einer anderen sauberen Spannung. Aber auch hier hätte man versucht so viele LEDs wie möglich in Reihe zu schalten, damit möglichst wenig Spannung am Widerstand abfällt. Außerdem ist parallel schalten sowieso käse (deswegen schrub ich 'theoretisch'). Wenn, dann bekommt jeder Strang seinen eigenen Widerstand.

Von brundar am 25.05.2011 12:40

könnte ich nicht einfach immer 3 led´s in reihe zusammen löten und diese dann parallel schalten? Wären dann ja 3,8 *3=11.4 v, mein Elektriklehrer hat gemeint das reicht dann und ich bräuchte keinen Vorwiderstand. Das halt dann 7 mal und eine led lass ich halt dann weg.

Aber was mach ich jetzt mit der defekten Platine kann ich die irgendwie noch retten?

Von Elektron am 25.05.2011 19:09

........

Von Hotzenplotz am 26.05.2011 06:55

Gescheit ist es so nicht, aber ohne viel Aufwand und ohne alles neu zu machen geht es kaum anders.
Sag' Deinem Lehrer das er Tips wie "das reicht dann und ich bräuchte keinen Vorwiderstand" naechsetes Mal besser fuer sich behaelt.

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