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Gegentaktverstärker mit ECF86, PCC84 & EL802

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Gegentaktverstärker mit ECF86, PCC84 & EL802

Von SledgeHammer am 15.09.2011 19:12

Hallo,
hier gibts mal wieder was neues von mir.
gebaut wird ein PP Verstärker mit E(C)F86 in der Vorstufe, PCC84 im PI und EL802 in der Hauptstufe.

hier die Arbeitspunkte:
Vorstufe: 175V 10ma / G1 = -1,2V / G2 = 150V 3,1mA
PI: 150V 12,5mA / G1 = -4V
Hauptstufe: 170V 32mA / G1 = -1,25V / G2 = 170V 7mA

Als AÜ wird ein nach Kundenwunsch von Tubeland gefertigter mit R pri 1,3k und R sec 8R und 10W verwendet.
Als Netztrafo kommt ein ebenfalls von Tubeland auf Kundenwunsch gefertigter in Frage. Pri 230V Sec. 150V 150mA & 6V 2,3A

Schaltplan im Anhang. Die Widerstände sind so ausgelegt, dass sie in die E-Reihen passen und Leistungstechnisch nicht überfordert sind.

mfG

Re: Gegentaktverstärker mit ECF86, PCC84 & EL802

Von derguteweka am 15.09.2011 20:53

Moin,

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
gebaut wird ein PP Verstärker mit E(C)F86 in der Vorstufe, PCC84 im PI und EL802 in der Hauptstufe.


Soso: "gebaut wird" - von wem? Ich sag' mal kackfrech: von dir wohl eher nicht, und wenn doch, dann nicht in der Form oder das Dingens tut nix ausser heizen - na gut, vielleicht schwingt eine der beiden VHF-Trioden bei ein paar 10MHz...Halt nee, geht ja nicht, das Gitter wird so negativ, dass da nix mehr schwingen kann.
Nach was fuer einem Prinzip oder wie soll denn die Phasenumkehrstufe funktionieren? Warum sind denn die Anoden- und Gitter2 Widerstaende der Vorstufe so absurd klein? Warum - ach', ich gebs auf.

Nochmal: Zur Roehrenverstaerkerentwicklung gehoert deutlich mehr als sich das Sortiment Resteroehren vom Pollin zu kaufen und dann froehlich und aus Leibeskraeften im Eagle zu malern und hier zu posten, auf dass den anderen Pipi und Entsetzen in den Augen steht...

Ich mein - mir isses ja wurscht, ich erkenn' den Mumpitz ja, aber es soll ja auch unbedarfte Anfaenger geben, die sich den ganzen Klump zusammenschustern und sich Hoffnung machen, dass das dann auch mal spielt. Denen sowas vorzusetzen find' ich etwas - ahem - unfein...

Gruss
WK

Von SledgeHammer am 15.09.2011 20:59

Hallo,
die Röhren schwingen, ich habs ja schließlich berechnet. Rolling Eyes
Der Schaltplan für die PI stammt von Tubeland..ich glaube nicht, dass die Schwachsinn posten! Razz
mfG

Von SledgeHammer am 15.09.2011 21:06

die versorgungsspannung beträgt nach GLeichrichtung und mit Abzug der 0,7V Verluste 211,4V.
Bei den Arbeitspunkten von oben ist:
Ra der Vorstufe: 3640R
Rk der Vorstufe: 120R
Rg2 der Vorstufe: 19807R

Ra der PI: 4912R
Rk der Pi: 320R

Ra der Hauptstufe: 1294R
Rk der Hauptstufe: 39R
RG2 der Hauptstufe: 5914R

So. Wenn du mich schon kritisierst, dann sag mir wenigstens, was hier dran falsch ist! Mad
kritisieren kann jeder. Verbessern gehört auch dazu! Vielleicht ist mir ja ein Fehler unterlaufen. Deswegen poste ich die Schaltpläne hier ja, damit evtl.Fehler ausgemerzt werden.
mfG

Von derguteweka am 15.09.2011 21:53

Moin,

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Der Schaltplan für die PI stammt von Tubeland..ich glaube nicht, dass die Schwachsinn posten!

Im Gegensatz zu dir kann ich mir das sehr gut vorstellen; das ist ein beliebtes "Feature", kleine Fehler in Schaltbilder reinzubauen, fuer die man z.b. noch Bausaetze verkaufen will. Oder auch als eine Art "Wasserzeichen", um zu merken, wer von wem abgekupfert hat, ohne ausreichendes Knowhow oder wenigstens Tests/Messungen.

Abgesehen davon kanns auch gut sein, dass dir beim kopieren ein kleines Oopsie unterlaufen ist.
Und mit ner VHF Misch- und Oszillatortriode Endpenthoden (und dann auch noch welche fuer Videoverstaerker) anzusteuern - das wuerde auch Schwachsinn bleiben, selbst wenns von Tubeland (wtf is Tubeland?) gepostet worden waere.

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
die versorgungsspannung beträgt nach GLeichrichtung und mit Abzug der 0,7V Verluste 211,4V.

Ui, 4 gueltige Dezimalstellen, da haste aber ganz genau gerechnet. Rolling Eyes
Ich hab' auch mal genau gerechnet: Der Einfluss von deinem Lautstaerkersteller (R1) betraegt satte 1.555dB zwischen Rechts- und Linksanschlag. Meinste, die koenntest du hoeren, wenn der Rest des Verstaerkers OK waere?

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Bei den Arbeitspunkten von oben ist:
Ra der Vorstufe: 3640R
Rk der Vorstufe: 120R
Rg2 der Vorstufe: 19807R

Ra der PI: 4912R
Rk der Pi: 320R

Ra der Hauptstufe: 1294R
Rk der Hauptstufe: 39R
RG2 der Hauptstufe: 5914R

Ich hab keinen Blassen, wie du auf diese Werte kommst, aber die unterscheiden sich von den Widerstandswerten in "echten" Verstaerkern, die schon vor 50 Jahren funktioniert haben, halt doch so um den Faktor 10-100.

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
So. Wenn du mich schon kritisierst, dann sag mir wenigstens, was hier dran falsch ist! Mad
kritisieren kann jeder. Verbessern gehört auch dazu! Vielleicht ist mir ja ein Fehler unterlaufen. Deswegen poste ich die Schaltpläne hier ja, damit evtl.Fehler ausgemerzt werden.
mfG

Wenn du mal guckst, was ich in Elektronik-Foren so schreib', dann wirst du feststellen, dass ich da schon dann und wann recht detailliert schreib, was warum evtl. geht oder nicht oder was man machen muss, dasses geht.
Das mach' ich aber nur, wenn ich so ein bisschen die Hoffnung haben kann, dass das auch was bringt.
Dein konsequenter Verzicht auf Gridstopper und Siebung der G2- sowie Vorstufenanodenspannungen ist ja nichts neues...

Gruss
WK

Von SledgeHammer am 16.09.2011 12:14

Hallo,
die Werte habe ich mit dem Ohmschen gesetz berechnet.
http://www.tubeland.de/phasenumkehr.htm
hier, wenn du es selbst sehen willst.

wenn nicht nach dem Ohmschen Gesetz, wie sonst? Man kann Vorwiderstände nur mit R = Spannungsdifferenz / Strom
berechnen.
Ob die Röhre für HF oder nicht ausgelegt ist, ist doch eigentlich egal, niedrigere Frequenzen sind auf jeden fall zu schaffen.
es soll auch kein HiFi-Gerät werden. Es soll als Prüfungsersatz in Vertiefungskurs Technik von meinem Cousin gebaut werden. Die 3 verwendeten Röhren lagen halt bei mir noch so rum.
Ich bin belehrbar. wenn du eine bessere Formel als das Ohmsche Gesetz weißt, dann poste es bitte.

Von derguteweka am 16.09.2011 18:16

Moin,

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Hallo,
die Werte habe ich mit dem Ohmschen gesetz berechnet.
http://www.tubeland.de/phasenumkehr.htm
hier, wenn du es selbst sehen willst.

Was willste von mir hoeren? Das ich sag' - ooohhhh, ja wenn das so ist, dann muss es ja doch funktionieren? Oder was? Da du dein Gesamtkunstwerk ja nicht nur hier in diesem Forum veroeffentlicht hast, wirst du ja auch gemerkt haben, dass ich nicht der Einzige bin, der ueber diese komische Schaltung stolpert...
Im roten, Kleingedruckten auf deiner Referenzseite steht doch - wenn auch mit interessanter Rechtschreibung - genau drinnen, was ich vermutet habe. Mit anderen Worten: "Hier kann Muell stehen, wers nicht selbst rausfindet, hat halt Pech gehabt".

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
wenn nicht nach dem Ohmschen Gesetz, wie sonst? Man kann Vorwiderstände nur mit R = Spannungsdifferenz / Strom
berechnen.
Man != Du

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Ob die Röhre für HF oder nicht ausgelegt ist, ist doch eigentlich egal, niedrigere Frequenzen sind auf jeden fall zu schaffen.
Ja, dir ist das vielleicht egal, aber haste mal die PCC84 gefragt, nachdem du ja keinerlei erkennbare Massnahmen gegen Instabilitaet(=schwingen) ergiffen hast?

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
es soll auch kein HiFi-Gerät werden.

Aber zumindest verstaerken sollte es - und das tut's so sicher nicht. Vielleicht schwingts ja wenigstens...Aber dann ist's ein Oszillator und kein Verstaerker. Also Thema verfehlt.

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Es soll als Prüfungsersatz in Vertiefungskurs Technik von meinem Cousin gebaut werden. Die 3 verwendeten Röhren lagen halt bei mir noch so rum.

Dann reit' deinen armen Cousin doch nicht so rein. Roehrenverstaerker werden seit 100 Jahren entwickelt. Seit dieser Zeit kamen soviele Schaltungen zusammen, die auch erprobt sind und sogar funktionieren. Da muss der doch nicht so einen unausgegorenen S... nachbauen.

SledgeHammer hat folgendes geschrieben:
Ich bin belehrbar. wenn du eine bessere Formel als das Ohmsche Gesetz weißt, dann poste es bitte.

Vertief' dich lange und konzentriert zB. in "Jogis Roehrenbude".
Da kannst du auch deine verunglueckte Phasenumkehrstufe in "richtig" angucken; z.B. hier:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/Elektor-PP/Elektor-PP.htm

Gruss
WK

Von SledgeHammer am 16.09.2011 19:35

Hallo,
wie wärs mit dieser Phasenumkehr?:
die hat 'elektronicfox' gestaltet. die muss funktionieren Wink
mal abgesehen davon habe ich ein wenig Ahnung von Röhren, da ich seit knapp 1 Jahr damit zu tun habe. Ich würde mich nie als Profi bezeichnen. Zumal ich bis jetzt nur SE-Schaltungen entworfen & gebaut habe. DIESE haben auch funktioniert, obwohl meine Berechnungen 'falsch' sind. Wink
mfG

Von BellaD am 16.09.2011 20:31

moin

Besorg dir mal das Buch 'Radiotechnik für alle ' von Manfred Richter
von 1958 - die Radio Röhren Bibel -

mfg

Von derguteweka am 16.09.2011 20:36

Moin,

BellaD hat folgendes geschrieben:
Besorg dir mal das Buch 'Radiotechnik für alle ' von Manfred Richter


Ist das der lange verschollen geglaubte Bruder von Heinz Richter? Very Happy

Gruss
WK

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