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Lautstärkeregelung

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Lautstärkeregelung

Von _elko_ am 25.10.2011 13:29

Moin,

ich bastel gerade an einer KFZ-Endstufe für Funkgeräte (Amateurfunk), um diese an die KFZ-Lautsprecher anzuschließen. Zusätzlich will ich noch eine Lautstärkeregelung integrieren.

Sowohl Funkgerät als auch Endstufe befinden sich im Kofferraum. Ich möchte jedoch nicht die komplette NF quer durchs KFZ schleifen, sondern die Regelung soll in der Endstufe stattfinden.

Hierfür soll ein möglichst kostengünstiges Konzept entstehen :-)

Ich habe zunächst an ein Digitalpoti + Drehgeber gedacht. Hierbei ist jedoch das Problem, dass die Digitalpotis die ich gefunden habe alle zur Befestigung von Oben geschraubt werden. Zusätzlich soll das verwendete Poti sehr flach sein...

Zum Einsatz soll vom Prinzip her sowas kommen:
http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0a62/0900766b80a629b1.pdf

Ab der Einbaustelle hat das Poti knapp 1cm höhe, das ist optimal.


Mein zweiter Ansatz war die analoge Multiplikation. Da könnte ich das gezeigte Poti auch verwenden. Problematisch hierbei ist jedoch, dass ein passendes IC 10€ / Stück kostet. Meine Endstufe hat 4 Kanäle für 4 Funkgeräte. Das wär mir dann ein bisschen zu teuer.

Mir würden schon einfache Schlagworte helfen, da ich momentan einfach konzeptlos bin. Vielleicht hat ja jemand eine gute Idee, oder einen guten Ansatz.

MfG

Re: Lautstärkeregelung

Von derguteweka am 25.10.2011 18:29

Moin,

_elko_ hat folgendes geschrieben:
Mir würden schon einfache Schlagworte helfen, da ich momentan einfach konzeptlos bin.


Ich sollte langsam Geld von National nehmen, so oft, wie ich ihren alten OTA anpreise: Mit dem LM13700 koennte sowas gehen, der funktioniert so aehnlich wie dein Analogmultiplizierer - aber halt nicht so genau und ohne Faxen nur als 2 Quadrantenmultiplizierer, was aber fuer dich voellig ausreicht. Dafuer kost' der auch nur so um einen Euro rum und es sind gleich 2 davon in einem Chip.

Etwas hemdsaermeliger noch folgende Loesungsidee:
Mittels dem Poti eine variable Gleichspannung erzeugen, damit unter Zuhilfename von Teilen eines 4fach OpAmps ein pulsweitenvariables Rechteck mit >=40KHz Frequenz erzeugen, das dann zum Schalten entsprechender CMOS Analogschalter (4016,4066) nehmen, die dann ein "Lautstaerkepoti" auf PWM-Basis bilden. Davor und dahinter evtl. ein bisschen Tiefpass, damits keine stoerenden Aliase im Hoerbereich gibt.

Gruss
WK

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