einfache Einzelzellenüberwachung

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einfache Einzelzellenüberwachung

Von Alv am 01.04.2012 12:57

Hi

Hat jemand Ideen, für eine einfache Einzelzellenüberwachung eines 12s-Lipoakkus?

Dabei ist völlig egal, welche Zelle wie schlapp ist, es reicht ein Signal, wenn irgendeine der Zellen auf unter 3V sinkt.

Es gibt solche Lipotester, die bis 6s die Spannungen der einzelnen Zellen anzeigen. Ich weiß nicht genau, wie sie die einzelnen Spannungen ermitteln, allerdings haben diese Tester den großen Nachtel, daß sie sehr unzuverlässig werden, wenn eine Zelle spannungsmäßig ausreißt.

Re: einfache Einzelzellenüberwachung

Von Alv am 12.04.2012 20:31

Scheinbar hat niemand eine Idee...

Dann bleibt mir wohl nur, die schwächste Zelle zu überwachen.

Von Hotzenplotz am 15.04.2012 06:15

Ich habe Dir doch schon mal gesagt, nimm A123, da brauchst Du nicht balancieren und halten deutlich laenger, als dieser mistige LiPo Kram.
Und auch LiPol, kann man doch eben mal mit dem Multimeter nachmessen und ggf. nachladen oder anpassen. Ich sehe Dein Problem nicht wirklich.

Auch diese 3.- LiPo - Tester sind in Ordnung. Genau genug sind die und bei 12S nimmst Du halt zwei davon. Siehst Du eine Abweichung stellst Du sie mit einem LM317 / Labornetzteil / Gluehlampe wieder her.

Von Alv am 15.04.2012 07:17

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:
Ich habe Dir doch schon mal gesagt, nimm A123, da brauchst Du nicht balancieren und halten deutlich laenger, als dieser mistige LiPo Kram.

A123 ist zu teuer, oder kennst du eine Quelle für (gebrauchte?) Zellen mit min. 2Ah für weniger als 2€/Stück?
Zitat:

Und auch LiPol, kann man doch eben mal mit dem Multimeter nachmessen und ggf. nachladen oder anpassen. Ich sehe Dein Problem nicht wirklich.

Es geht um das Entladen am Fahrrad.
Ist eine Zelle schlapper als die anderen, ist sie zuerst leer, auch wenn die Gesamtspannung des Akkus vielleicht noch bei 39V liegt.
Fahre ich den Akku dann auf 36V runter, wird diese eine Zelle tiefentladen.
Das zu verhindern muß der Akku irgendwie überwacht werden.

Von Hotzenplotz am 15.04.2012 08:10

> A123 ist zu teuer, oder kennst du eine Quelle für (gebrauchte?) Zellen mit min. 2Ah für
> weniger als 2€/Stück?

Wie jetzt, jetzt erzaehle mir Du bekommst LiPols fuer 2 Euro / Zelle > 2Ah ? Gebrauchten, aufgeblaehten Kram kann ich Dir kostenlos schicken. 10x geladen und die Dinger sind fuer den Kontainer. Und nach mehr als 2 Jahren ist das ganze pack schrott. Sage mir nur einen vernuenftigen Grund warum man sich sowas antut ?

Es gibt A123 Zellen in Flachbauweise mit ueber 4,4Ah / Zelle. Guck auf die A123 homepage. Normale 2,5Ah Rundzellen kosten um die 9.- mit Loetfahne und halten ewig. Dagegen kannst Du LiPo/LiIon in die Tonne kloppen. Balancieren und solch einen Mist kennen diese Zellen nicht, brauchen die auch nicht.

> Ist eine Zelle schlapper als die anderen, ist sie zuerst leer, auch wenn die
> Gesamtspannung des Akkus vielleicht noch bei 39V liegt.

Klar geht es um die einzelne Zelle, aber Du hast doch einen Balanceranschluss, somit kannst Du auch die einzelnen Zellen eben messen. Solch ein 12s Paket ist doch in 2min durchgemessen und das muss doch auch nicht nach jedem Ladevorgang sein. Wenn doch, dann sind die Zellen einfach Muell. Fuer sowas gibt es selektierte Zellen vom Fachhaendler. Kosten dann auch gleich mal 20.- / Stk.

Im (Flug)Modellbau haben LiPol den Vorteil das sie gegenueber A123 leichter und kleiner sind. Das ist das Einzige warum die noch benutzt werden. Warum in Notebooks und Handies noch LiPol und LiIon verwendet wird, weiss nur die Wirtschaft.

Im Uebrigen funktionieren meine China 3.- LiPol-Tester einwandfrei. Koennen 6s, waeren bei Dir also keine 10.-

Von Alv am 15.04.2012 09:33

A123 haben nur 3,3V. Mein Akku müßte also 13s sein.
Ich habe bestimmte unveränderlichen Maße für den Gesamtakku. Da muß dann möglichxt viel Kapazität sprich Zellen rein.
13s würde die Kapazität nicht unerheblich einschränken.

Der Akku, den ich gerade aufbaue, hat 12s8p, also 96 Einzelzellen.
Wieviel würde der denn kosten, wenn ich 9€/Zelle zahlen müßte?

Über den Daumen gepeilt müßte ein solcher A123-Akku dann 10 bis 16 Jahre halten, damit er sich amortisiert. Der Beweis, daß die Zellen solange leben steht noch aus...

Der Akku, den ich gerade verwende, besteht aus Zellen aus alten Werkzeugakkus, von denen ich mal einige Kilo günstig erstehen konnte.
Dieser Akku hat über ein Jahr gehalten, und würde wahrscheinlich npch länger funktionieren, wenn ich nicht eine Zelle mangels Überwachung plattgefahren hätte...Sad


Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:

> Ist eine Zelle schlapper als die anderen, ist sie zuerst leer, auch wenn die
> Gesamtspannung des Akkus vielleicht noch bei 39V liegt.

Klar geht es um die einzelne Zelle, aber Du hast doch einen Balanceranschluss, somit kannst Du auch die einzelnen Zellen eben messen. Solch ein 12s Paket ist doch in 2min durchgemessen und das muss doch auch nicht nach jedem Ladevorgang sein.


Ich habe doch schon mehrfach geschrieben, daß ich nicht messen will, das kann ich zuhaus mittels Multimeter besser, sondern während der Fahrt nur überwachen.
Und ich möchte dazu nicht 12* eine mehr oder weniger aufwändige Spannungsüberwachung aufbauen, die nat0rlich auch noch möglichst wenig Eigenstrom verbrauchen soll.

Es gab mal "Spannungswächter", 3-beinig im Transistorgehäuse.
Stieg die Spannung an 2 Pins über einen bestimmten Wert, wurde der OC-Ausgang gesperrt. Die Dinger machten das Powergood-Signal in Computernetzteilen.
Damit müßte sich mit vertretbaren Aufwand auch eine 12s-Überwachung hinbekommen lassen.

Leider kenne ich weder Bezeichnung noch Bezugsquellen solcher Spannungswächter...

Von Hotzenplotz am 16.04.2012 10:51

Irgendwie reden wir aneinander vorbei.

http://www.sm-modellbau.de/shop/product_info.php?products_id=85&cPath=12