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Empfehlung fuer einen Programmer fuer ATmega Controller

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Empfehlung fuer einen Programmer fuer ATmega Controller

Von orange_hand am 15.04.2012 13:02

Hi,

da ich demnaechst einige Projekte angehen moechte, die auf dem uC von ATmega basieren, benoetige ich eine Empfehlung fuer einen Programmer. Diesen moechte ich aus Zeitgruenden nicht selbst bauen, sondern einen fertigen kaufen.
Im ersten Projekt geht es um einen ATmega32 Controller, der programmiert werden muss. Nun habe ich bei meinem bevorzugten Versandhandel einmal nachgesehen, was es da so gibt. Leider ist die Auswahl recht gross, so das mir nicht ganz klar ist, was Sinn macht. Welche Programmer koennt ihr empfehlen ?

Danke & Gruesse
Matthias

Von BellaD am 15.04.2012 13:38

moin

da gibts ja nun schon genug threads zu dem thema Wink

"Wer billig kauft kauft zweimal"

darum

1. Atmel -AVR ISP 2 (USB) ca. 39€

2. Atmel - Dragon ( USB, debugging über JTAG und debugwire)

3. Atmel - STK 500

use usw .. alles von Atmel

man ist zwar mit dem original von Atmel nicht immer besser bedient aber meistens Wink

mfg

Von orange_hand am 15.04.2012 15:05

Danke,

einige der Programmer haben gar keinen Sockel fuer den Contoller. Wird das dann so realisiert, das auf der Platine, auf der der Controller eingesetzt wird ein Anschluss fuer die Programmierung vorgesehen werden muss ? Ich habe zwar die Doku im Mikrocontroller Forum gelesen, jedoch wurde diese Frage dort nicht beantwortet.
Wie gut funktionieren die USB basierten Programme, gibts da Probleme ?

Gruesse
Matthias

Von loetadmin am 15.04.2012 18:22

Zitat:
einige der Programmer haben gar keinen Sockel fuer den Contoller. Wird das dann so realisiert, das auf der Platine, auf der der Controller eingesetzt wird ein Anschluss fuer die Programmierung vorgesehen werden muss ?


Genau, hierfür gibts standardisierte 6 oder 10 Polige Anschlüsse

Das meiste programmier ich mit dem STK500, ich hab auch noch einen kleinen NoName 16 Euro Billig-Programmer, (STK-Kompatibel), der aber manchmal rumzickt und erst nach 1-2mal aus und anstecken wieder erkannt wird.

Wenn es das Budget hergibt, würd ich zu original Atmel raten.

Ansonsten kann ich auch sehr empfehlen, möglichst schnell auf einen geeigneten Bootloader umzusteigen, damit kann man auch ohne speziellen Programmierer arbeiten. Nur am Anfang muss halt einmal der Bootloader gebrannt werden.[/quote]

Von orange_hand am 15.04.2012 23:24

Hi,

was ist von dem AVR Dragon zu halten ?

http://www.reichelt.de/Programmer-Entwicklungstools/AT-AVR-DRAGON/index.html?ACTION=3&GROUPID=5100&ARTICLE=97200&SHOW=1&START=0&OFFSET=16&

Gruesse
Matthias

Von Hotzenplotz am 16.04.2012 00:31

Mach' es Dir nicht so kompliziert. Entweder Du nimmst das billigste Geruempel was zu finden ist, oder Du steigst gleich richtig ein und nimmst ein STK500. Funktioniert mit allen mir bekannten Programmen und es ist gleich ein Experimentierboard mit drauf. Zudem kann er noch HV Programmierung, womit man zerfuste oder Schreibgeschuetzte µC beschreiben kann. Was besseres kann ich Dir nicht empfehlen.
Als Billigstprogrammiergereat reicht ein Programmieradapter fuer den Parallelport, falls Du sowas noch hast. Das kostet Dich ganze 5 Bauteile, kostet 50cent und funktioniert einwandfrei. Programmiert wird auf dem Breadboard oder simpelst IC-Sockel.
Der Dragon ist okay, kaufen wuerde ICH ihn mir aber nicht. Sockel einloeten muss ich nicht haben und JTAG braucht man fuer den Anfang eh nicht. Der Dragon ist eher was fuer Freaks, nichts fuer Anfaenger. Und die wirklichen Freaks arbeiten dann auch wieder mit dem STK500 und dem JTAG ICE MKII.
Ich meine ich habe noch irgendwo einen USBasp rumfliegen, kann ich aber nicht versprechen.

/Edit
Erster Griff in die richtige Kiste. Ist einer von http://www.fischl.de/usbasp/ Aeltere Version, da gab es diese Bausaetze noch nicht. Ich programmiere Dir die aktuelle Firmware, dann ist das Thema auch schon erledigt. Platine muss ich ja eh noch machen, dann kommt beides per Brief.

Von orange_hand am 16.04.2012 08:23

Hey, das ist super, da freue ich mich Smile
Wenn ich mit der Materie klar komme, dann kann ich ja immer noch ein STK500 kaufen, wobei ich nur USB Ports an meinem Laptop habe, also keinen RS232. Würde denn ein USB zu RS232 Adapter mit dem STK500 zusammen funktionieren ?

Grüße
Matthias

Von Hotzenplotz am 16.04.2012 08:33

> Würde denn ein USB zu RS232 Adapter mit dem STK500 zusammen funktionieren ?

yepp

Von Hotzenplotz am 16.04.2012 16:05

Ist das jetzt Dein Ernst ? Okay, ich nehme mal an, nicht.

Die Preise sind ja ganz okay, die TQFP Adapterplatinen wuerde ich sogar noch bestellen, aber irgendwie ueberkam mich, beim Durchblaettern, das Gefuehl von einem Spielzeugladen.
Wenn man dann noch auf den Link "Loetuebungen" klickt und sich die Videos ansieht, spaetestens dann muss man nach dem Taschentuch suchen ;o)

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