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wattsekunden zähler mit hoher genauigkeit...

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wattsekunden zähler mit hoher genauigkeit...

Von dirk sörensen am 09.08.2012 16:40

hallo liebe lötstellen forengemeinde :-)

ich habe mich bei euch eingeloggt weil ich versuchen möchte ein problem bei meinem hobby in den griff zu bekommen. eventuell könntet ihr helfen??!!

es geht darum das wir elektrische rennboote im wettbewerb fahren. unsere regeln besagen das wir max 280 gramm accu an bord haben dürfen. die entwicklung der lipos lässt aber nicht nach, so das permanent mehr kappazität in die 280 gramm wächst....

um hier eine grenze zu ziehen benötigen wir eine art elektronische "tankuhr".

diese sollte zwischen ca.  5 - 25v und bis 100A exakt die gefloßene energie anzeigen. exakt heißt in diesem fall 1% genau...

nachvollziehbar, kalibrierfähig, manipulationssicher, verpolungsgeschützt wäre ebenso wichtig..... 

ich selbst bin absoluter noob was elektronik angeht. ich weiss wo der lötkolben heiß wird, das wars :-/

also wenn jemand vorschläge hat???? oder sonst eine idee??

gruß dirk :-)

Von loetadmin am 09.08.2012 17:40

Klingt interessant.

Vom Prinzip her ist so eine Schaltung relativ einfach:
Strom messen, Spannung messen, geeignet verrechnen und aufzeichnen.

Aber:

Die Schwierigkeit dürften die hohen Ströme sein.

Hier eine Möglichkeit bis 75A, die zu messen:

http://www.watterott.com/de/ACS709-Current-Sensor-Carrier-75-to-75A

Macht aber im Dauerbetrieb auch nur wenige 10A

Alles in Summe ein durchaus anspruchsvolles Projekt, 1% dürften nicht so einfach zu erreichen sein...

Von Hotzenplotz am 09.08.2012 18:22

>Ich selbst bin absoluter noob was elektronik angeht.

http://www.ganzfix.de/MiniLogger/

Die 100A sollten damit kein Problem darstellen.
Mit logview kann man die Daten schnell auslesen, kostet kaum was und die Platinen kann man machen lassen.
Was einfacheres, billigeres, kleineres faellt mir dazu nicht ein.

Der Haken sind die 100A. Das geht auf die "Genauigkeit" Aber wenn ihr z.B. auf Zeit fahrt, kann man das ja leicht verrechnen. Excel und Co.

Oder Du musst jemanden finden der das Programm auf einen hoeher aufloesenden ADC oder gar einen externen ADC umschreiben kann.

Von dirk sörensen am 09.08.2012 18:26

hallo,

besten dank für die fixe antwort Smile

tja, wie gesagt, 100% noob, aber das teilchen im link sieht wichtig aus Smile aber du meimst dauer kann er das nicht, die 75 A?!

unsere rennen dauern mindestens 5, maximal 10 min. mit 35 - 70 A durchschnitts strom.

die 1% sind sportlich, ja. Smile drum bin ich hier. keine ahnung ob sowas als gemeimschaftsprojekt geeignet ist? gibt ja immer mehrere richtige wege.


dirk Smile




"

Von Hotzenplotz am 09.08.2012 18:32

Eigentlich doch ganz simpel zu testen. Schleife halt 10cm 2,5mm² in die Akkuleitung und probiere aus ob der Draht das mitmacht. Ich behaupte das es passt. Ich schiebe 40A Ø durch 1,5mm² Litze, muss halt leicht sein.
Sonst eben Querschnitt und Laenge anpassen, oder einen teuren fertigen Shunt kaufen, was ich aber fuer Unsinn halte.
Das Ding ist eigentlich recht simpel nachzubauen, also ich wuerde es einfach mal ausprobieren.


Aber warum begrenzt ihr denn nicht einfach zusaetzlich noch die Kapazitaet ? Wenn Ihr doch Rennen ueber so kurze Zeit fahrt, dann ist die Kapazitaet doch eher nebensache. Hier interessiert doch viel mehr Die Spannung und der Strom. Ein 4Ah Akku nuetzt doch garnichts wenn er einen relativ hohen Innenwiderstand hat. Beispiel NiMH vs. NiFe

Von dirk sörensen am 09.08.2012 18:35

hallo hotzenplotz Smile

den minilogger kenne ich soweit; was ich vergessen hab zu erwähnen; uns interessieren rein die wattsek. als wert. es sieht wie folgt aus; der teilnehmer kommt nach dem rennen zum schiri und lässt ihn in das geöffnete boot schauen um den wert abzulesen. deswegen: kleines 6? stelliges display - ende. zum auslesen am pc fehlt einfach die zeit am renntag...

dirk Smile

Von Hotzenplotz am 09.08.2012 18:43

Dann muesst Ihr Euch die Zeit halt nehmen. Ich meine eben ein Kabel anstecken und die Daten auslesen dauert ja nun keine Stunden. Das ist in ein paar Sekunden passiert. Abspeichern, naechster "Kunde"
Die Leistung kann man dan nachher schnell zusammenrechnen. Aber wie oben geschrieben, den Sinn verstehe ich nicht wirklich.
Deutlich einfacher waere es, dass Gewicht und die Spannung des Akkus zu begrenzen. Die Kapazitaet spielt doch dann keine Rolle mehr, was sie bei der kurzen Zeit ja sowieso nicht tut, denn da gehe ich doch lieber mit der Zellenzahl hoch und mit der Kapazitaet runter um mehr power zu bekommen.

Von dirk sörensen am 09.08.2012 18:50

tja:-) die kap begrenzen, wäre das einfachste. aber nirgends ist drin was draufsteht... und schrumpfschläuche/label sind fix getauscht :-/

vor allem sind die hochkap lipos ( bei 2s bis 6500milli/30c) recht empfindlich was die zyklenzahl angeht. gibt hersteller die in unsere 280 gr. grenze energie pressen ohne ende und die zelle hält noch 5 läufe.... dann sondermüll. mit dem zähler könnten wir wieder chemisch stabile zellen einsetzen mit wesentlich höherer lebensdauer.

dirk Smile

Von dirk sörensen am 09.08.2012 18:57

das accugewicht ist begrentzt, 280 gr. wenn du nun eine topzelle einsetzt die mehr kap bei gleicher spannung liefert bist du im vorteil. diese zellen zu bekommen heisst aber geld x beziehungen. desweiteren möchten wir die leistung etwas einfrieren da man mit steigender leistung natürlich immer wieder in boote, regler, etc investieren muss.

dirk Smile

Von dirk sörensen am 09.08.2012 19:06

sowas hier in genau;

http://bit.ly/MC4C6h

so klein wie möglich, ohne irgendwelchen schnickschnack und auf jahre nachvollziehbar...

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