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Systemverzeichnisse löschen?

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Systemverzeichnisse löschen?

Von Alv am 27.02.2013 21:15

Hi

Ich habe den Inhalt einer Festplatte auf ein NAS in ein Unterverzeichnis kopiert.
Dabei wurden auch die Systemverzeichnisse "RECYCLER" und "System Volume Information" mitkopiert.
Wie werde ich diese Verzeichnisse wieder los?
Sie wiedersetzen sich jedem Versuch sie mit WinXP übers Netzwerk zu löschen, umzubenennen, zu verschieben oder die Dateiattribute zu ändern.

Sonst ließen sich solche Verzeichnisse nach Durchlauf von "chkdsk" löschen. Aber chkdsk kann ich nicht auf ein Netzlaufwerk anwenden :(

Gibt es spezielle Programme (für WinXP!) für solche Zwecke?

Von LNewbie76 am 20.03.2013 10:13

Also ich habe bei mir PC Shredder Pro drauf, der kann auch sowas. Ich weiss leider nur nicht, ob es davon auch eine Freeware Version gibt, ich habe sie mir damals auf Anraten gekauft...

LG

Von Hotzenplotz am 20.03.2013 14:45

Schon seltsam, dass man zusaetzliche Software braucht, um die Macken eines OS wieder auszubuegeln.
Ich finde es aeusserst merkwuerdig, dass mir ein OS, selbst als Admin, standardmaessig vorschreibt, was ich zu tun und zu lassen habe.

Linux Live CD rein, loeschen und gut. Lol, selbst MS-Dos koennte das.

telnet / ssh koennte noch gehen, aber da kenne ich mich bei M$ nicht aus.

Von Alv am 20.03.2013 17:12

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:
Schon seltsam, dass man zusaetzliche Software braucht, um die Macken eines OS wieder auszubuegeln.

Mir scheint es eher, daß solche Probleme mit nicht löschbaren Ordnern/Dateien nur in Verbindung mit Linux vorkommen.
Jedenfalls trat das bisher immer nur auf Festplatten auf, die von Linux-Derivaten verwaltet werden.
Zitat:

Linux Live CD rein, loeschen und gut. Lol, selbst MS-Dos koennte das.

Mit Linux habe ich absolut nichts am Hut. Wenn die Anwendung keine selbsterklärende grafische Oberfläche hat, kann ich nichts damit anfangen!

MS-DOS bzw. cmd ist unpraktikabel, da ich keine Ahnung habe, wie ich damit Laufwerke im Netz ansprechen soll und, tief verschachtelte Verzeichnise in einer elenden Tipperei ausartet.

Von Hotzenplotz am 20.03.2013 18:20

Alv hat folgendes geschrieben:
Mir scheint es eher, daß solche Probleme mit nicht löschbaren Ordnern/Dateien nur in Verbindung mit Linux vorkommen.
Jedenfalls trat das bisher immer nur auf Festplatten auf, die von Linux-Derivaten verwaltet werden.

Dein NAS laeuft auf Linux, was auch sehr vernuenftig ist, aber was hat das bitte mit Deinen Platten oder deren Inhalt zu tun ?
Diese beiden Verzeichnisse lassen sich mit Windows nicht mal auf dem Laufwerk loeschen auf dem das OS selbst installiert ist. Zumindest nicht so einfach.
Zitat:
Mit Linux habe ich absolut nichts am Hut. Wenn die Anwendung keine selbsterklärende grafische Oberfläche hat, kann ich nichts damit anfangen!

Mitr anderen Worten, Du urteilst ohne es zu kennen. Sauge Dir ein aktuelles Kubuntu Knoppix, SuSe KDE, fedora, Mandriva als Live CD runter und Du wirst sehen, es ist Kinderleicht. Auf Deinem Handy und Tablett, Fernseher, Receiver, Recorder, Modem, Router, Drucker und all dem Kram, laeuft uebrigens auch "Linux". Nach Deiner Aussage musst Du dann damit auch nicht klar kommen.
Zitat:
MS-DOS bzw. cmd ist unpraktikabel, da ich keine Ahnung habe, wie ich damit Laufwerke im Netz ansprechen soll und, tief verschachtelte Verzeichnise in einer elenden Tipperei ausartet.

MS-Dos ist NICHT cmd. Das ist voelliger Quatsch sowas zu vergleichen. MS-Dos ist ein eigenstaendiges OS, dieses cmd dagegen ein "Ausfuehrfenster" auf einer KlickiBunti Oberflaeche, ohne jedlichen Sinn.
Die "elende Tipperei" haette Dich mit Hilfe der Tab Taste, ein paar Buchstaben und diesen einen Eintrag gekostet. "attrib -r -h Dateiname / Verzeichnis" soweit ich mich erinnere. Aber da kein MS-Dos, ist das eh witzlos.

Vor Jahren war ich mal der Meinung das Windows gegenueber Mac-OS x und Linux / Unix einfach nur anders ist. Heute bin ich der Meinung das Windows einfach nur Scheisse ist.
Da installiert man in einem 10 Jahre alten Betriebsystem, was 2014 abgekuendigt wird und noch immer nicht laeuft, ein Zusatzprogramm um es nutzen zu koennen und dann wieder ein Zusatzprogramm, damit man das Zusatzprogramm wieder los wird.

Von Alv am 20.03.2013 20:41

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:

Dein NAS laeuft auf Linux, was auch sehr vernuenftig ist, aber was hat das bitte mit Deinen Platten oder deren Inhalt zu tun ?

Das frage ich mich auch. Unter Windows hatte ich noch keine "festgeklebten" Dateien, auf den Linux-Geräten ziemlich oft...
Zitat:

Diese beiden Verzeichnisse lassen sich mit Windows nicht mal auf dem Laufwerk loeschen auf dem das OS selbst installiert ist. Zumindest nicht so einfach.

Inaktive Systemordner lassen sich spätestens nach "chkdsk" entfernen.
Zitat:

Mitr anderen Worten, Du urteilst ohne es zu kennen.

Ja, weil es bei allen Beschreibungen auf Linux-Basis, die mir bisher untergekommen sind, immer um unverständliche Kommandozeilen-Eingabe ging.
Zitat:

Auf Deinem Handy und Tablett, Fernseher, Receiver, Recorder, Modem, Router, Drucker und all dem Kram, laeuft uebrigens auch "Linux". Nach Deiner Aussage musst Du dann damit auch nicht klar kommen.

Ein Handy besitze ich nicht, auf meinem Tablet-PC läuft WinXP, bei den anderen Geräten ist es mir egal was darauf läuft, da ich im Web-Interface, sofern sowas überhaupt vorhanden, nichts vom Betriebssystem dahinter sehe.
Zitat:

MS-Dos ist NICHT cmd. Das ist voelliger Quatsch sowas zu vergleichen. MS-Dos ist ein eigenstaendiges OS, dieses cmd dagegen ein "Ausfuehrfenster" auf einer KlickiBunti Oberflaeche, ohne jedlichen Sinn.

Sei nicht immer so pingelig. Mir als Benutzer ist es piepegal, ob hinter dem Befehls-Eintipp-Dings ein echtes Betriebssystem steckt, oder ob es nur ein "Ausführfenster" ist.
Die Befehlsstruktur und Batchfähigkeit ist jedenfalls genau wie Bei MS-Dos.
Aber in sofern hast du recht: Sehr viel von den Befehlen hätte man mit Icon versehen sollen damit man sie vom Desktop starten kann.
Zitat:

"attrib -r -h Dateiname / Verzeichnis" soweit ich mich erinnere.

Hatte ich nicht erwähnt, daß sich die Dateiattribute (per Desktop oder TC) nicht ändern lassen, oder wenn doch, dieses keine Wirkung zeigt?

Von Hotzenplotz am 20.03.2013 21:05

Zitat:
Unter Windows hatte ich noch keine "festgeklebten" Dateien, auf den Linux-Geräten ziemlich oft...

Was sind denn das all fuer Geraete, da Du doch schreibst Du hast keine ?
Der Samba der auf dem NAS laeuft hat NICHTS mit dem Dateisystem, oder dem Platteninhalt zu tun. Wenn da also irgendwas drauf ist, kommt das von Deinem Windows.
Zitat:
Inaktive Systemordner lassen sich spätestens nach "chkdsk" entfernen.

Dann fuehre doch einfach chkdsk auf dem NAS aus.
Zitat:
Ja, weil es bei allen Beschreibungen auf Linux-Basis, die mir bisher untergekommen sind, immer um unverständliche Kommandozeilen-Eingabe ging.

Sag ich doch, Du urteilst ohne Wissen. Guck Dir mal ein paar youtube Videos an.
Zitat:
...sofern sowas überhaupt vorhanden, nichts vom Betriebssystem dahinter sehe.

Dann kann es Dir auch egal sein das ein Linux Server auf dem NAS laeuft, davon bekommst Du naemlich auch nichts mit, wenn Du es nicht weisst oder per telnet / ssh dran gehst.
Zitat:
Sei nicht immer so pingelig. Mir als Benutzer ist es piepegal, ob hinter dem Befehls-Eintipp-Dings ein echtes Betriebssystem steckt, oder ob es nur ein "Ausführfenster" ist.
Die Befehlsstruktur und Batchfähigkeit ist jedenfalls genau wie Bei MS-Dos.
Aber in sofern hast du recht: Sehr viel von den Befehlen hätte man mit Icon versehen sollen damit man sie vom Desktop starten kann.

Doch, da muss man pingelig sein, denn genau das ist der springende Punkt zwischen diesem "Ausfuehrfenster" und MS-Dos als OS.
Bis Win98 lief MS-Dos als GETRENNTES OS unter Windows, was bei XP nicht mehr so ist. Aus dem Grund konnte mann ueber die Dos-shell die Windows Files aendern, eben weil es nicht zusammen gehoerte.
In diesem "Ausfuehrfenster" kannst Du dies nicht mehr. Deswegen schreibe ich bewusst "Ausfuhrfenster", denn da kann man nichts anderes machen, als auch auf dem Desktop und umgekehrt.
Zitat:
Hatte ich nicht erwähnt, daß sich die Dateiattribute (per Desktop oder TC) nicht ändern lassen, oder wenn doch, dieses keine Wirkung zeigt?

Ja, mit XP und genau da ist doch Dein Problem.
Also sauge Dir 'ne olle Knoppix live CD und alles wird gut. Sollte man als "Notfallsystem" eh immer irgendwo liegen haben. Auch als Windows Nutzer.
Geht auch ueber einen USB Stick, aber frag mich nicht wie man das mit Windows da drauf bekommt.

Oder versuch's halt per telnet / ssh

Von Alv am 21.03.2013 07:35

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:

Was sind denn das all fuer Geraete, da Du doch schreibst Du hast keine ?

Ich habe noch einen Mediaplayer (NAS-fähig), bei dem die Firmware auf irgendwas Linux-mäßigem basiert. Auch da klemmen hin und wieder Dateien. Das gibt sich aber nach einigen Neustarts.
Zitat:

Zitat:
Inaktive Systemordner lassen sich spätestens nach "chkdsk" entfernen.

Dann fuehre doch einfach chkdsk auf dem NAS aus.

Witzbold!
Wie weiter vorn steht, funktioniert das nur auf den Laufwerken direkt am PC, nicht übers Netzwerk!

Beim NAS habe ich per Web-Interface diverse Konfigurationsmöglichkeiten, aber keinerlei Zugriff aufs Betriebssystem.
Zitat:

Oder versuch's halt per telnet / ssh

Was soll ich denn mit einem Terminalprogramm?

Von Hotzenplotz am 21.03.2013 20:24

Zitat:
Ich habe noch einen Mediaplayer (NAS-fähig), bei dem die Firmware auf irgendwas Linux-mäßigem basiert. Auch da klemmen hin und wieder Dateien. Das gibt sich aber nach einigen Neustarts.

Das wird nichts Linuxmaessiges sein, das IST Linux. Aber wenn man da schon regelmaessig resetten muss, ist entweder die Hardware Mist oder das System mieserabel programmiert. Auch Linux ist nicht unfehlbar. Obwohl es schon eine Kunst ist, einen Kernel so zu vermurxen das man dauernd resetten muss. Denn genau das macht einen Linux Kernel aus. Stabil und zuverlaessig zu laufen, ist die Grundvoraussetzung eines jeden Unix basierenden Systems. Den ganzen grafischen Firlefanz a la Ubuntu, Android und Co mal aussen vor. Ein NAS / Server braucht keine garfischen Oberflaechen.
Aber nochmal. Dieses Linux auf dem Geraet hat nichts damit zu tun welche Daten da drauf geschrieben werden. Es organisiert nur das Netzwerk, bzw. den Server. Wenn da also irgendwas nicht mehr loeschbar ist, oder sogar seltsame Verzeichnissse oder Daten stehen, hat das doch nichts mit dem Server zu tun, sondern mit der Softwaereverwaltung. Ob das nun auch ein Linux ist oder ueber Dein Windows / Android oder was auch immer laeuft sei mal dahin gestellt. Sieh es wie einen Webspace, hier ist es auch voellig egal womit Du die Daten da hoch schiebst.
Zitat:
Wie weiter vorn steht, funktioniert das nur auf den Laufwerken direkt am PC, nicht übers Netzwerk!

Das weiss ich, deswegen schrieb ich ironisch "Fuehre es doch auf dem NAS aus". Was bringt es, wenn Du mir erklaerst, dass es ganz dolle Befehle gibt, die nur leider nicht funktionieren ?
Zitat:

Beim NAS habe ich per Web-Interface diverse Konfigurationsmöglichkeiten, aber keinerlei Zugriff aufs Betriebssystem.

Doch, per telnet / ssh, genau dafuer wurden die Protokolle gebaut.
Zitat:
Was soll ich denn mit einem Terminalprogramm?

telnet hat nicht im entferntesten was mit einem Terminalprogramm zu tun.
Aber ich sehe schon, Linux taugt nichts, telnet weisst Du nicht was es ist, also ist die beste Loesung fuer Dich, doch irgendeine Powertweak Bereinigungssoftware zu installieren, die mit Deinem XP auch im Lan klar kommt.
Sorry, aber da bin ich dann auch ratlos, davon habe ich keine Ahnung.

Von Alv am 21.03.2013 21:41

Hotzenplotz hat folgendes geschrieben:
Ein NAS / Server braucht keine garfischen Oberflaechen.

Die Webinterfaces von NAS, Routern usw. zähle ich durchaus zu den grafischen Oberflächen.
Zitat:

Aber nochmal. Dieses Linux auf dem Geraet hat nichts damit zu tun welche Daten da drauf geschrieben werden.

Nicht welche Daten, sondern wie die Daten gespeichert werden. Das Filesysten gehort mit zum Betriebssystem. Viellleicht hat ja Lnux da gewisse eigene Vorstellungen?
ZB. scheint NTFS unter Linux Groß-/Kleinbuchstaben zu unterscheiden...
Zitat:

telnet hat nicht im entferntesten was mit einem Terminalprogramm zu tun.

Ich habe die Begriffe bei Google reingeschmissen und es antwortete mit "Terminalemulation".
Was ist denn nun wirklich?

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