USB-Hub mit abschaltbaren Ports

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USB-Hub mit abschaltbaren Ports

Von Pasi0905 am 02.05.2013 18:12

Hi Leute,
ich gehe derzeit in die 12. Klasse eines Berufskollegs und mache dort mein Fachabitur im Bereich Informatik. Als ein kleines Eigenprojekt würde ich mir gerne einen eigenen USB-Hub löten. Da ich allerdings bis jetzt bloß die Schaltpläne vorgefertigt bekommen habe und nur Bestückungspläne selber erstellt habe, kann ich mir nicht genau vorstellen welche Bauteile ich benötige. Daher wollte ich hier mal nachfragen wie ihr das machen würdet. So stelle ich mir den Hub am Ende vor:
- 4 Ports
- USB 2.0
- Für jeden USB-Port einen Kippschalter zum An/Aus-Schalten mit passender Signal-LED

Würde mich sehr über Vorschläge und Hilfe freuen :)

Mfg Pasi

P.S. Ich arbeite mit EAGLE

Von derguteweka am 02.05.2013 19:02

Moin,

Hm, ich fuercht' das wird deutlich schwieriger als dir lieb ist. Guck' dir mal diesen Thread an http://www.mikrocontroller.net/topic/259083

Klar,von dem dort vorgeschlagenen TI-Baustein koenntest du dir ein paar kostenlose Muster schicken lassen - aber bei den Gehaeusebauformen macht das von Hand verarbeiten keinen Spass mehr...Und das ist noch das kleinste Problem.

Gruss
WK

Von Pasi0905 am 02.05.2013 19:15

Danke schon mal für die Antwort.
Also ein Gehäuse wollte ich erst mal nicht haben, habe ich für meine bisherigen Platinen auch nicht und wenn doch kenne ich da wen mit einer CNC Maschine Smile.
Das Teil darf auch gerne groß werden, Platinenbegrenzungen gibt es keine in der Schule. Ich denke auch mal das die Teile nicht allzu viel kosten, LEDs und Lötzinn habe ich schon alles da.

Mfg Pasi

Von derguteweka am 02.05.2013 20:12

Moin,

Pasi0905 hat folgendes geschrieben:
Also ein Gehäuse wollte ich erst mal nicht haben, habe ich für meine bisherigen Platinen auch nicht und wenn doch kenne ich da wen mit einer CNC Maschine Smile.
Das Teil darf auch gerne groß werden, Platinenbegrenzungen gibt es keine in der Schule. Ich denke auch mal das die Teile nicht allzu viel kosten, LEDs und Lötzinn habe ich schon alles da.


Hihi - neeeeneee, da hab' ich mich wohl unklar ausgedrueckt. Es geht mir nur um die integierte Schaltung, also den Chip, der die ganze USB-Geschichte managt. Der sitzt in einem Gehaeuse, bei dem die einzelnen Beinchen (oder eher Stummel) 0.8 bzw. 0.5mm Abstand zueinander haben - und nicht 2.54mm, wie z.b bei DIL-Gehaeusen. Das loetet sich unangenehm von Hand.
Die Teile werden sicherlich deutlich mehr kosten, als ein fertiger USB-Hub. Und sie sind erheblich schwieriger zu bekommen.

Wahrscheinlich glaubst du, dass man die verschiedenen USB-Ports einfach so irgendwie parallel schalten kann. Das haut aber nicht hin. Lies dir mal den Thread im microcontroller.net durch.

Gruss
WK

Von Pasi0905 am 03.05.2013 22:05

Ach so ist das gemeint! Okay das ist wirklich ungünstig, Gibt es den IC auch in größer? Ich könnte am Dienstag auch meinen Lehrer mal fragen.

Von derguteweka am 03.05.2013 23:20

Moin,

Kann mir nicht vorstellen, dass es USB-Hub ICs in bastelfreunlichen Gehausen gibt - wer soll die denn in Stueckzahlen kaufen? Ich wunder' mich eh' dass TI ueberhaupt sowas im Programm hat und nicht das Feld komplett den Chinesen ueberlassen hat. Das sind doch so typische Chips, mit denen du als Chiphersteller kaum was verdienen kannst, also musst du Riesenstueckzahlen absetzen.

Ja, frag' mal deinen Lehrer - ist ja auch eine Frage des Bastelumfangs. Das "kleine Eigenprojekt" soll ja irgendwann mal fertig werden, bevor du in Rente gehst Smile

Gruss
WK

Von Pasi0905 am 07.05.2013 12:52

Hallo ich bins noch mal,
ich habe heute meinen Lehrer gefragt und er meinte das wir den IC auch verbauen können. Habe ihm diesen hier gezeigt und er meinte das wäre kein Problem. Ich solle erst den Sockel festlöten und dann bloß den IC einstecken.

Von Hotzenplotz am 07.05.2013 13:07

Bestell Deinem Lehrer 'nen schoenen Gruss von mir und sag ihm, er soll sich einen anderen Job suchen. Er hat keine Ahnung was er da macht.

Von TheBug am 07.05.2013 13:08

Was für einen Sockel? Das ist ein SMD Gehäuse und zwar eins von der Sorte die man ums Verrecken nicht von Hand löten kann, zumindest nicht ohne Heissluft.

Die Sockel die es dazu gibt sind bestenfalls Programmiersockel, so ab 30-40 Euro das Stück zu haben. Dazu kommt dann, dass selbst mit so einem Sockel der Chip darin kaum funktionieren wird, weil die Zuleitungen z.B. zu den Kondensatoren an der Versorgungsspannung zu lang werden.

Ohne eigene Leiterplatte geht da nichts.

Von Pasi0905 am 08.05.2013 11:10

Okay ich sollte das eventuell auch mal richtig sagen. Er hat sich wohl den Produktnamen oder so angeschaut(ist bei dem Bauteil QFN). Mit hilfe dessen will er dann bei Reichelt den passenden IC bestellen sobald ich weiss wie ich den Schaltplan machen will.

Mfg Pasi

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