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Vorverstärker Anpassung?

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Vorverstärker Anpassung?

Von DLok am 18.06.2014 11:18

Hallo,
bin neu hier und suche eine Lösung für mein Problem. Bin Starkstromelektriker aus alten Zeiten und habe auch in der Anfangszeit mal mit Transistoren gebastelt.
Mein Problem:
In der DDR gab es mal einen Kleinverstärker mit Namen Foni. Der hatte eine Induktionsspule drei Transistoren und Kopfhörerausgang. Ich hatte mir damals 2 Stck gekauft und einer davon war so empfindlich, das ich bei dem Anschluss von 4,5 V Batterie statt vorgesehenen 2V, Erdkabel in 1m Tiefe finden konnte. Leider habe ich den mal verborgt. Der den ich noch habe, schafft es gerade, eine Stromleitung unter Putz zu finden. Das "Foni "ist in Radiomuseum.org zu sehen. Ich habe mir auch schon Vorverstärker von Kemo gekauft aber keiner kommt an die Empfindlichkeit ran. Woran kann das liegen. Kann da mal ein Transistor so empfindlich gut gewesen sein oder ist das ein Problem der Anpassung die ich nicht verstehe. Kann es sein, das bei dem gutem Gerät die Werte von Widerständen nicht in der Norm lagen und dadurch die hohe Empfindlichkeit entstand? Wer kann helfen?
Gruß
DLok

Von derguteweka am 20.06.2014 17:32

Moin,

Nach dem, was da im radiomuseum zu dem Verstaerker steht, kann die unterschiedliche Empfindlichkeit daher kommen, dass da Ausschusstransistoren verbaut wurden - d.h. welche, die mit ihren technischen Daten "daneben" lagen. Wie weit daneben, und in welcher Richtung, weiss da keiner...

Bei der verwendeten Schaltung war keinerlei Gegenkopplung vorhanden, d.h. die Gesamtverstaerkung ist das Produkt der drei Verstaerkungsfakoren der Transistoren.
Sogar bei "heutigen" Transistoren, die kein Ausschuss sind, schwankt dieser Parameter (hfe) stark.
So isses kein Wunder, dass deine 2 "gleichen" Geraete sich ziemlich unterschiedlich verhalten.

Gruss
WK

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