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Spannungsstabilisierung mit Transistor und Z-Diode

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Re: Spannungsstabilisierung mit Transistor und Z-Diode

Von derguteweka am 07.10.2014 20:46

Moin,

zu Problem1:
Von so einer "Stabilisierungs"schaltung darfst du dir keine Wunder erwarten. Diese 0.7V Spannungsabfall an der BE Diode sind ja nur eine grobe Naerung fuer einen ziemlich nichtlinearen (exponentiellen) Zusammenhang zwischen Ib und Ube. Der Innenwiderstand einer solchen Stabilisierung ist immer noch im Bereich viele milliOhm bis wenige Ohm. Also wird deine Spannung bei Lastaenderungen schwanken.
Ist das unerwuenscht, dann nimm einen fertigen Festspannungsregler, selbst der olle LM317 ist da hochpraezise gegenueber so einer diskret aufgebauten Schaltung.
Wenns unbedingt sein muss, wuerde ich den RE so dimensionieren, dass meine Schmerzgrenze beim Wirkungsgrad dieser Spannungsversorgung gerade noch nicht erreicht ist.

zu Problem2:

loetzinn hat folgendes geschrieben:
Sprich: Uce = Ue - Ua.

Jepp. Sonst wuerde der Herr Kirchhoff mit seiner Maschenregel ein Problem kriegen.
(Und mit P=Uce*Ic gibts die Erklaerung, warum der Transistor geraucht hat, wenn er es hat Very Happy )

Gruss
WK

Von loetzinn am 08.10.2014 22:13

Danke für den Ratschlag!
Obwohl ich gerne selbst eine Stabilisierungsschaltung gebaut hätte, ohne fertigen Festspannungsregler, werd ich wohl doch lieber dazu greifen Laughing