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Elektronischer Kartenspender

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Elektronischer Kartenspender

Von hoister am 10.11.2014 12:22

Hallo,

erst einmal, schönes Forum, viel Interessantes! Ich weiß aber nicht in welches Thema ich diesen Thread schreiben soll, eventuell kann mir da noch einer helfen.
Ich persönlich bin eher Elektroniklaie aber nicht auf den Kopf gefallen. Natürlich weiß ich, dass ich mir wahrscheinlich noch viel aneignen muss. Jedenfalls kenne ich aus dem Studium noch das eine oder andere wichtige Gesetz, auch kann ich löten etc.
Trotzdem würde ich euch gerne etwas zu folgendem Thema fragen.

Und zwar baue ich gerade einen Kartenspender für ein Legespiel (Brettspiel) und möchte, dass stets die oberste Karte von einer Silikonrolle (Gummirolle wie im Druckereinzug]) rausgeschoben wird. In meiner Vorstellung reicht für den Antrieb ein kleiner Modellbaumotor aus. Seinen Saft soll er von Batterien beziehen, welche genau wollte ich noch bestimmen/errechnen/vom Motor und seiner Last abhängig machen.
Nun habe ich aber den Wunsch, dass der Motor nur kurz anläuft, die Karte vom Turm "schubst" und wieder aufhört und zwar jedesmal wenn jemand, der am Zug ist, einen Knopf drückt.
Jetzt zur eigentlichen Frage, welche Bauteile brauche ich dafür, wie heißen die und kann man, wenn man sie besitzt, noch Einstellungen vornehmen (z.B. die Laufzeit des Motors verkürzen/verlängern?

Ich hoffe, ich konnte einigermaßen klar rüberbringen, was ich da vorhabe und hoffe auch, dass mir jemand helfen kann-)

Viele Grüße

Von hoister am 10.11.2014 21:59

War meine Frage zu einfach? Oder zu kompliziert ausgedrückt? Oder ist das Projekt schlichtweg nicht zu realisieren?

Ich wäre fur jeden Gedanken und Ratschlag, jede Idee und jeden Ansatz dankbar:-)
Viele Grüße

Von hoister am 14.11.2014 17:12

Hab es selbst gelöst.

Ich danke allen 120 Lesern für ihre informative und aufschlussreiche Hilfe.

Von krautteich am 14.11.2014 18:36

Wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist, sollte man schon in der Lage
sein, solche Kleinigkeiten in Eigenregie zu lösen.
Herzlichen Glückwunsch, auch im Namen der anderen 120.

Von hoister am 17.11.2014 14:44

Lustig dieses Verhalten in Foren. An so einem kleinen Satz hängt man sich hier auf? Sagt alles über die Gemeinschaft aus. Man kann es als Neuling nur falsch machen, oder?

Hatte mich zuvor durch ein paar andere Foren durchgelesen. Wenn jemand einfach drauf losgefragt hat, lautete der erste Post mütterlich und besserwissend sinngemäß: "...beherrschst du denn auch die Grundlagen??...Löten solltest du auf jeden Fall schon können...das Ohm'sche Gesetz sollte dir bekannt sein..." etc.

Erinnert mich an Fahrzeugforen, wo auf jeden Fragenden ein selbsternannter Experte, der sein Wissen aus dubiosen Quellen hat, antwortet und erst einmal zurechtweisend raushängen lässt was man denn alles "auf dem Kasten" haben muss um das Gefragte umsetzen können.

Und wenn ich mir mit meinem Post gleich solch unnütze Antworten (ich kann schon löten und die elektrotechnischen Grundlagen sind mir auch bekannt) ersparen will, meint man, ich wäre arrogant o.Ä. und man müsse mir ja dann nicht mehr helfen. Ganz nach dem zickigen und trotzigen Motto: "Wenn du schon alles kannst, dann brauchst du meine Hilfe auch nicht!"

Wenn ich eine Frage stelle, ist mir die Antwort eben nicht bekannt, auch wenn Grundlagen bekannt sein sollten. Mag sein, dass hier hin und wieder Fragen gestellt werden, die man sich locker bei Google selbst beantworten kann. Ich bin aber nicht vom Fach, d.h. wie bestimmte Elemente heißen weiß ich nicht und dann wird es auch schwierig in der Lektüre nachzuschlagen oder eben bei Google einen Schlüsselbegriff einzugeben.

Wie dem auch sei. Einen Post gab es ja jetzt schlussendlich trotzdem, auch wenn dieser aus anderen Beweggründen entstand.

Von derguteweka am 17.11.2014 19:16

Moin,

Mal mein Senf dazu: In so'nem Forum sind die Leut' ehrenamtlich und nach persoenlichem Gusto; d.h. nach nicht mal 10h schon ungeduldig nachfragen, was jetzt los ist, kann natuerlich auch nach hinten losgehen. Denn hier gibs keinen 24/7 Betrieb mit garantierten 1st Level Support Responsezeiten.
Tatsaechlich ist hier nicht allzuviel los und ich nehm' mir auch manchmal die unverfrorene Frechheit heraus, ein paar Tage nicht reinzuschauen...Anderen wird's nicht anders gehen.
Weiterhin ist das eher auch so ein Nehmen und Geben in Internetforen. Dazu gehoert fuer mich auch, wenn man's dann geloest hat, egal ob mit oder ohne Forenhilfe, dass es nett ist, wenn man die verwendete Loesung dann auch beschreibt; auf dass andere Leute mit aehnlichem Problem das nachvollziehen koennen.
Falls sich in einem Forum tatsaechlich auch nach ein paar Tagen keinerlei Antwort einfindet, kann man natuerlich auch die Frage in einem anderen Forum stellen; perfekt ist es dann, wenn man das auch entsprechend verlinkt.
Dass in Foren nicht nur freundliche Menschen unterwegs sind, die nichts lieber tun, als komplette Projektentwicklungen und -dokumentationen fuer lau innerhalb von 30min durchzuziehen, hast du ja jetzt gemerkt...

Zur Schaltung muesst' ich ja eigentlich nix schreiben, denn du hast's ja schon, aber ich werf' trotzdem mal die Begriffe Monoflop, NE555, Freilaufdiode in die Arena...

Gruss
WK

Von hoister am 18.11.2014 13:34

Hallo,

danke für die Antwort und die Verhaltensinformationen in Foren.
Dreist, ungeduldig und egoistisch wollte ich keineswegs rüberkommen. Da ich von der Materie nicht viel Ahnung habe und gesehen habe, dass einige Leute auf den Thread geklickt hatten, hatte ich eher an einen Fehler meinerseits gedacht, sprich: ich dachte schlichtweg ich hätte mich nicht gut und verständlich ausgedrückt. Aus diesem Grund der zweite Post. Daneben kann ich natürlich den anderen Blickwinkel verstehen, klar!

Daher möchte ich mich entschuldigen, sollte ich mich unhöflich verhalten haben.

Zum Thema selbst: Wie schon oben geschrieben, habe ich von der Materie nicht viel Ahnung, habe deshalb eine ganz einfache Schaltung zurechtgebastelt, bestehend aus Batterie, Schalter, Motor und einem Silikonrädchen, das über eine Gewindestange mit der Motorwelle verbunden ist. Das Rad dreht sich also natürlich nur so lange wie man den Schalter gedrückt hält.
Das entspricht zwar nicht ganz meiner Ausgangsvorstellung, da ich wollte, dass man den Schalter betätigt und das Rad sich für eine gewisse Zeit dreht und automatisch wieder stoppt.
Vielleicht komme ich da mit deinen Schlüsselbegriffen nochmal dahinter, an dieser Stelle nochmal danke dafür!

Grüße

Von TheBug am 19.11.2014 14:54

Na dann schau mal was ein Monoflop ist und wie man es benutzt, das kommt der Anforderung nahe. Grundlagen finden sich links im Seitenbalken des Forums.

Richtig gut wäre es natürlich mittels Lichtschranke zu schauen ob denn wirklich eine Karte raus kommt.

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