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Spannung reduzieren...

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Spannung reduzieren...

Von Alv am 05.07.2015 16:41

Hi

Ich möchte einen Audioverstärker, max. 50V Versorgungsspannung, aus einem Akku (vollgeladen 50,4V) versorgen.
Das erscheint mir etwas knapp...
Wie kann ich die Spannung auf einfache Weise etwas reduzieren?

Die Versorgungsspannung des Verstärkers wird per TTL-Signal (H) eingeschaltet. Dies geschieht durch einen PNP-Längstransistor und einen NPN-Transistor. Läßt sich da eingreifen? Mir fällt nichts ein...

Von Musaeus am 06.07.2015 08:18

Hallo,

Ich verstehe deine Frage nicht so ganz :
Was heist 50V maximale Versorgungsspannung ?
Verstärker benötigen eine vorgegebene Versorgungsspannung, damit die
entsprechende Leistung abgerufen werden kann.
Ob und in welchem Bereich der Betrieb mit einer kleineren Versorgungsspannung
möglich ist, lässt sich nur anhand des Aufbaus des Verstärkers beurteilen.
Wenn keine techn. Daten bzw. Schaltunterlagen vorliegen, kann man natürlich
mit einer kleiner Vers.Spg. experimentieren, Schaden kann der Verstärker
dadurch nicht nehmen.
Bei Akkubetrieb ist die Leistungsaufnahme relevant um die benötigte Kapazität
es Akku`s zu bestimmen.
Die Schalttransitoren schalten die Vers.Spg. , haben mit deren Höhe nichts zu tun.

Gruß
Uwe

Von Alv am 06.07.2015 19:07

Musaeus hat folgendes geschrieben:

Ich verstehe deine Frage nicht so ganz :
Was heist 50V maximale Versorgungsspannung ?

Die ICs, aus denen der Verstärker besteht, haben laut Datenblatt als "absolute maximum ratings" 50V.
Mir ist nicht wohl dabei, das an die max. 50,4V des Akkus zu hängen.
Zitat:

Die Schalttransitoren schalten die Vers.Spg. , haben mit deren Höhe nichts zu tun.

Wäre der Längstransistor, der die Versorgungsspannung schaltet, ein NPN-Typ, könnte man durch einfaches Hinzufügen einer Z-Diode an der Basis dieses Transistors die Versorgungsspannung absenken.
Aber bei PNP fällt mir nichts entsprechendes ein.

Von Musaeus am 06.07.2015 19:59

Wenn das das Problem ist, dann hast du keines.

Ich gehe mal davon aus, daß du die 50,4V am Akku per Multimeter ermittelt hast, also bei einer Belastung von 10MOhm.
Diese, nahezu Leerlaufspannung, wird durch die Belastung des Verstärkers entsprechend absinken.

Ansonsten kannst du doch auch ganz einfach die Akkuspg. entsprechend herabsetzen.

Gruß
Uwe

Von Alv am 06.07.2015 21:42

Der Akku versorgt auch noch anderes, an dessen Spannung (36-50,4V) ist nichts zu ändern. Und spätestens wenn ich ihn balanciere (indem ich jede Zelle einzeln vollade), hat er seine 50,4V.

Bei knapp 20Ah bricht die Akkuspannung auch nicht nennenswert ein, wenn der Verstärker gerade Stille wiedergibt...

Von Musaeus am 07.07.2015 07:16

Das du die Nennspannung des Akku`s nicht ändern kannst versteht sich doch von selbst.
Wenn ich davon gesprochen habe, die Akkuspg. herabzusetzen, muß das doch über eine entsprechende Elektronik realisiert werden.
Technische Umsetzungen erfordern zunächst eine klare Forderung techn. Daten.
Also, auf welchen Spannungswert möchtest du die 50,4V herabsetzen und bei welcher max. Belastung / Stromentnahme soll die Schaltung arbeiten.
Kurzschlußfestigkeit und oder thermischer Überlastungsschutz gefordert, etc. .
Wenn du diese Parameter kennst bzw. festgelegt hast, kann man sich Gedanken über die techn. Umsetzung machen.
Herabsetzen der Spg. mittel einfacher Z-Diode, ggf. ergänzt durch einen Längsttransistor, oder eine vergleichbare Schaltung mit Leistungs -OP oder step-down Prinzip mittels DC/DC-Wandler.

Gruß
Uwe

Von Alv am 07.07.2015 21:16

Ich schrieb doch: "Auf einfache Weise".
Also keine Spannungsregler, DC/DC, zusätzlicher Längstransistor usw.

Ich habe noch eine blaue Hochleistungs-Led rumliegen. ich werde mal versuchen, die in die Versorgungsspannung des Verstärkers zu schalten,
Das dürfte die Spannung um ca. 3,5V reduzieren...

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