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LM741-Ausgang belastbar?

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LM741-Ausgang belastbar?

Von Bertl am 01.11.2006 19:58

Servus,

Ich hab jetzt endlich meine erste Triggerschaltung zum laufen gebracht :o . Ich würde jetzt gern einen Piezolautsprecher an den Ausgang des OPs anschliessen, der dann in der Frequenz des Eingangssignals knacksen würde, wenn ich den Trigger richtig eingestellt habe. Ich hab aber keine Ahnung Wieviel Leistung man an dem OP Ausgang abgreifen darf. Im Datenblatt konnt ich nichts finden. Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen.

Gruss Bertl

Von dunkelmann am 01.11.2006 21:12

Diese Angabe findet sich aber mit Sicherheit im Datenblatt, sie ist eine sehr wichtige Kenngrösse für jeden Operationsverstärker.

Ein Piezo oder eine kleine LED mit ein paar mA kann aber fast jeder OP problemlos ansteuern.

Re: LM741-Ausgang belastbar?

Von derguteweka am 01.11.2006 22:39

Moin,

Bertl hat folgendes geschrieben:
Im Datenblatt konnt ich nichts finden.

dunkelmann hat folgendes geschrieben:
Diese Angabe findet sich aber mit Sicherheit im Datenblatt, sie ist eine sehr wichtige Kenngrösse für jeden Operationsverstärker.


Jetzt bin ich doch mal neugierig geworden und hab mir mal das Datenblatt des LM741 (National Semiconductor) angeguckt - und ihr habt beide recht Very Happy
Die maximale Leistung, die man aus dem OpAmp ziehen kann, steht tatsaechlich nicht explizit im Datenblatt. Aber da steht (auf Seite 2), dass man den Ausgang kurzschliessen darf( d.h. mit einem Lastwiderstand von 0 Ohm beaufschlagen). Weiternhin steht da auch ein max. Kurzschlussstrom (40mA, mit Faxen) , eine maximale Betriebsspannung (+/-22V) und eine maximale Verlustleistung(500mW) des Bausteins.
Daraus wuerd' ich jetzt mal so ausm Bauch raus sagen, dass es nicht unmoeglich sein koennte, einen 741 zu zerstoeren, wenn man ihn an +/-22V in einer Sauna betreibt, ihm den Ausgang, an dem er maximale oder minimale Spannung ausgeben will, kurzgeschlossen hat und vielleicht noch Weihnachten genau auf Ostern faellt Smile
Aber normal sollt' der das locker abkoennen...

Gruss
WK

Von Bertl am 02.11.2006 02:06

Danke für eure schnelle Antwort. Dann sollte das ja klappen. Ich hab mir jetzt überlegt, dass eine LED evtl. doch sinnvoller wär als ein Lautsprecher. Vom Stromverbrauch wärs ja kein Problem, allerdings hab ich im schlimmsten Fall nur eine Impuldauer von nur 0,02 ms. Reicht das um eine LED zum aufblitzen zu kriegen? Gibts evtl. spezielle LEDs, die besonders schnell sind? Bei Conrad hab ich teilweise Angaben über die max. Blinkfrequenz für die LEDs gefunden, aber die liegen im Bereich von 1-2,5 Hz. Ich kann mir kaum vorstellen dass LEDs soooo träge sein können. Wenn ich mir meine "Festplatte aktiv" LED anschaue, dann müssen die doch deutlich schneller sein. Ich versteh wohl nur die Angabe nicht richtig....

Von cuc.goetzen am 01.01.2007 20:55

Da hast du vollkommen recht, Leuchtdioden können trägheits- und verzögerungslos - naja, fast Wink - blinken.

Das mit der Blinkfrequenz von 1-2,5 Hz hat einen ganz anderen Grund: Was du da gefunden hast ist eine Blink-LED, die blinkt schon von selbst, ohne jegliche Beschaltung - und zwar mit 1 bis 2,5 Hz.

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